exceet Group SE

Die White Elephant S.à r.l. hat sich dazu entschieden, den Aktionären der exceet Group SE ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zu unterbreiten. Bei White Elephant handelt es sich um eine Gesellschaft, die durch den Fonds Active Ownership Fund SICAV-FIS SCS indirekt kontrolliert wird. Der Angebotspreis soll dem durchschnittlichen inländischen Börsenkurs der exceet-Aktien der letzten drei Monate vor der Veröffentlichung entsprechen. Auf jeden Fall werde White Elephant aber mindestens 2,85 Euro je Aktie anbieten. Voraussichtlich soll das Angebot eine Mindestannahmequote von 51,0 Prozent enthalten. Derzeit hält die Bieterin bereits 28,26 Prozent des Grundkapitals. Zudem hat sich ein Großaktionär, der rund 27,81 Prozent der Aktien hält, verpflichtet, das Angebot anzunehmen.

SinnerSchrader AG

Die SinnerSchrader AG erzielte nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2016/17, das am 31. August endete, ein Umsatzwachstum von mindestens 10,5 Prozent auf 56,6 bis 56,7 Mio. Euro. In der Prognose hatte das Unternehmen ein Wachstum von rund 10 Prozent auf mindestens 56 Mio. Euro erwartet. Allein im vierten Quartal erwirtschaftete die Gesellschaft ein Umsatzplus von knapp 13 Prozent auf gut 14,6 Mio. Euro. Das EBITA vor Kosten aus dem Zusammenschluss mit Accenture beläuft sich auf 6,2 bis 6,3 Mio. Euro und liegt damit über der Prognose von 5,8 bis 5,9 Mio. Euro. Auch beim Jahresergebnis vor Sonderkosten sollte das Mindestziel von 4 Mio. Euro bzw. 0,35 Euro je Aktie erreicht oder übertroffen werden. Aus der Zusammenschlussvereinbarung mit Accenture rechnet die Gesellschaft mit Kosten in Höhe von 2,8 Mio. Euro. Entsprechend wird das EBIT inklusive Sonderkosten bei 3,4 bis 3,5 Mio. Euro liegen. Die endgültigen Zahlen und einen Dividendenvorschlag wird die Gesellschaft am 20. Oktober präsentieren.

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Ausgabe 37 | 13.09.2017

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Redaktionelles

Blick in den „Rueck-Spiegel“

Gemeinsam mit über 200 Aktionären und Gästen blickte Einzelvorstand Marlis Weidtmann am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung der Effecten-Spiegel AG in der Düsseldorfer Stadthalle in den „Rueck-Spiegel“ für das Geschäftsjahr 2016.

Wie der Vorstand ausführte, hat sich die Effecten-Spiegel AG angesichts der Marktsituation und der Risiken 2016 geradezu exzellent geschlagen und wie gewohnt geliefert. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 erneut mit einem erfreulichen Ergebnis über Vorjahresniveau ab. Der Jahresüberschuss lag per Ultimo bei 3,24 Mio. € zu 3,15 Mio. € im Vorjahr, der Bilanzgewinn mit 3,81 Mio. € sogar um 12,6 % über Vorjahresniveau. Das Verlagsgeschäft konnte sich mit Umsatzerlösen von 2,87 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren und lieferte nach Abzug aller Kosten unterm Strich ebenfalls einen zum Vorjahr verbesserten positiven Ergebnisbeitrag. Im „Rueck-Spiegel“ zeigt sich die Effecten-Spiegel AG als hoch kapitalisierte Gesellschaft, deren strategisches Ziel darin besteht, jedes Jahr eine stabile bzw. steigende Dividende zu erwirtschaften – bei gleichzeitiger Absicherung des Vermögensbestandes. Diese strategische Anlagepolitik wurde von den Aktionären bei der Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung zur Ausschüttung von 0,80 € je Stamm- und Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2016 mit 100 % Zustimmung unterstrichen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für ihre Arbeit, die „für Kontinuität, Seriösität und Berechenbarkeit steht“, mit jeweils 99,41 % entlastet. Diese Einschätzung wird auch durch die Ankündigung der Verwaltung bestätigt, das Aktienrückkaufprogramm im lfd. Jahr wieder aufzunehmen.

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