Logwin AG

Die Logwin AG steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 13 Prozent auf 541,4 Mio. Euro. Dabei profitierte das Unternehmen sowohl von steigenden Frachtraten in der Seefracht als auch von Volumensteigerungen in der Luft- und Seefracht im Geschäftsfeld Air + Ocean. Trotz des herausfordernden Markt- und Wettbewerbsumfelds konnte die Gesellschaft das EBIT von 17,0 auf 18,5 Mio. Euro steigern. Vor allem das Geschäftsfeld Solutions trug mit einer Ergebnissteigerung von 2,4 auf 4,4 Mio. Euro zum Wachstum bei.
So verbesserte sich auch das Periodenergebnis von 12,4 auf 13,1 Mio. Euro. Zum Halbjahr belief sich die Nettoliquidität des Konzerns auf 72,6 Mio. Euro. Im Gesamtjahr rechnet der Vorstand unverändert mit einem deutlichen Umsatzanstieg. Beim Konzernergebnis geht das Management von einer moderaten Steigerung aus.

Bastei Lübbe AG

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 (bis 31. März) verzeichnete die Bastei Lübbe AG einen Umsatzanstieg von 101,9 auf 146,3 Mio. Euro. Dies war aber vor allem auf die erstmalige Konsolidierung der BuchPartner GmbH zurückzuführen, die einen Umsatz von 43,2 Mio. Euro beisteuerte. Allerdings blieb das EBITDA hinter den Erwartungen und dem Vorjahr zurück. So wies die Gesellschaft ein EBITDA von 5,4 Mio. Euro nach zuvor 6,7 Mio. Euro aus.
Negativ wirkten sich der schwächere Verlauf des vierten Quartals, eine höhere Kaufpreisallokation beim Erwerb der BuchPartner GmbH und eine Wertminderung bei der Einschätzung aktivierter Autorenhonorare aus. Dadurch fiel das Periodenergebnis mit 2,9 Mio. Euro negativ aus. Nach Anteilen Dritter verblieb ein Verlust von 2,1 Mio. Euro entsprechend einem Ergebnis je Aktie von minus 0,16 Euro. Angesichts der Entwicklung haben sich Vorstand und Aufsichtsrat dazu entschieden, der Hauptversammlung einen Dividendenverzicht vorzuschlagen und den Bilanzgewinn von 1,1 Mio. Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Für den Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres 2017/18 ist der Vorstand jedoch positiv gestimmt. In diesem Rahmen erwartet er einen Umsatzanstieg auf 160 Mio. Euro. Das EBITDA soll dabei auf etwa 14 bis 17 Mio. Euro zulegen. Dabei plant der Vorstand auch schnellstmöglich auf den bisherigen Dividendenpfad zurückzukehren.

PUMA SE

Die PUMA SE verzeichnet unverändert eine starke Nachfrage, was im ersten Halbjahr 2017 zu einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 16 Prozent auf 1,97 Mrd. Euro führte. Dabei erzielte die Gesellschaft in sämtlichen Regionen zweistellige Wachstumsraten. Produktseitig waren Schuhe der Hauptwachstumstreiber. Bei den eigenen Einzelhandelsumsätzen inklusive der E-Commerce-Aktivitäten belief sich das Wachstum auf 21,8 Prozent entsprechend einem Umsatz von 430,3 Mio. Euro.
Trotz negativer Währungseffekte erhöhte sich die Rohertragsmarge von 46,2 auf 46,8 Prozent. Das EBIT konnte von 53,2 auf 113,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden. Auch das Konzernergebnis kletterte von 27,4 auf 71,5 Mio. Euro. Entsprechend legte das Ergebnis je Aktie von 1,84 auf 4,79 Euro zu.
Angesichts der bisherigen Geschäftsentwicklung erhöht die Gesellschaft die Prognose für Umsatz und EBIT im Gesamtjahr 2017. Das Management erwartet nun einen währungsbereinigten Umsatzanstieg zwischen 12 und 14 Prozent. Bisher hatte das Management einen Umsatzzuwachs im niedrigen zweistelligen Prozentbereich prognostiziert. Das EBIT soll dabei zwischen 205 und 215 Mio. Euro liegen. Zuvor belief sich die Schätzung auf 185 bis 200 Mio. Euro.

Aktuelle Chartanalyse

Redaktionelles

Blick in den „Rueck-Spiegel“

Gemeinsam mit über 200 Aktionären und Gästen blickte Einzelvorstand Marlis Weidtmann am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung der Effecten-Spiegel AG in der Düsseldorfer Stadthalle in den „Rueck-Spiegel“ für das Geschäftsjahr 2016.

Wie der Vorstand ausführte, hat sich die Effecten-Spiegel AG angesichts der Marktsituation und der Risiken 2016 geradezu exzellent geschlagen und wie gewohnt geliefert. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 erneut mit einem erfreulichen Ergebnis über Vorjahresniveau ab. Der Jahresüberschuss lag per Ultimo bei 3,24 Mio. € zu 3,15 Mio. € im Vorjahr, der Bilanzgewinn mit 3,81 Mio. € sogar um 12,6 % über Vorjahresniveau. Das Verlagsgeschäft konnte sich mit Umsatzerlösen von 2,87 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren und lieferte nach Abzug aller Kosten unterm Strich ebenfalls einen zum Vorjahr verbesserten positiven Ergebnisbeitrag. Im „Rueck-Spiegel“ zeigt sich die Effecten-Spiegel AG als hoch kapitalisierte Gesellschaft, deren strategisches Ziel darin besteht, jedes Jahr eine stabile bzw. steigende Dividende zu erwirtschaften – bei gleichzeitiger Absicherung des Vermögensbestandes. Diese strategische Anlagepolitik wurde von den Aktionären bei der Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung zur Ausschüttung von 0,80 € je Stamm- und Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2016 mit 100 % Zustimmung unterstrichen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für ihre Arbeit, die „für Kontinuität, Seriösität und Berechenbarkeit steht“, mit jeweils 99,41 % entlastet. Diese Einschätzung wird auch durch die Ankündigung der Verwaltung bestätigt, das Aktienrückkaufprogramm im lfd. Jahr wieder aufzunehmen.

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