RHÖN-KLINIKUM AG

Die RHÖN-KLINIKUM AG erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,18 Mrd. Euro. Im vergangenen Jahr wurden in den Kliniken insgesamt 813.747 Patienten behandelt. Das EBITDA belief sich auf 156,9 Mio. Euro, wobei hierin 42,0 Mio. Euro aus ergebniswirksamen Rückstellungsauflösungen enthalten sind. Ohne diesen Sondereffekt lag das EBITDA bei 114,9 Mio. Euro. Als Konzernergebnis wies die Gesellschaft einen Überschuss von 58,6 Mio. Euro aus.
Der Vorstand zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres unzufrieden. Für das laufende Jahr erwartet das Management zudem Belastungen durch regulatorische Eingriffe des Gesetzgebers. Der Umsatz soll aber trotzdem auf 1,20 bis 1,23 Mrd. Euro zulegen. Aufgrund der derzeitigen Überprüfung der Konzernstrukturen auf ihre Leistungsfähigkeit mit anschließender Neubewertung rechnet der Vorstand mit daraus resultierenden Ergebniseffekten. Deshalb könne zum jetzigen Zeitpunkt keine konkrete Prognose abgegeben werden. Das Management geht aber davon aus, dass das EBITDA durch Einmaleffekte belastet sein wird und somit deutlich niedriger ausfallen dürfte.

XING AG

Auf Basis der vorläufigen Zahlen hat der Vorstand der XING AG beschlossen, dem Aufsichtsrat eine Steigerung der Regeldividende um 33 Prozent auf 1,37 Euro je Aktie vorzuschlagen. Darüber hinaus soll noch eine Sonderausschüttung von 1,60 Euro je Aktie erfolgen. Angesichts des cashgenerierenden Geschäftsmodells und vorhandener liquider Mittel von 83,0 Mio. Euro könne die Ausschüttung vorgenommen werden, ohne die Wachstumsstrategie des Unternehmens negativ zu beeinflussen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats und der Hauptversammlung am 16. Mai 2017 beläuft sich die Gesamtausschüttung der Gesellschaft auf rund 16,7 Mio. Euro.

RWE AG

Der Vorstand der RWE AG hat heute den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2016 beschlossen. Demnach soll der am 27. April 2017 stattfindenden Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende je Vorzugsaktie von 0,13 Euro vorgeschlagen werden. Die Stammaktionäre sollen dagegen keine Ausschüttung erhalten. Dieser Vorschlag erfolgt auch vor dem Hintergrund der finanziellen Belastungen aus dem anstehenden Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung.
Für das laufende Geschäftsjahr strebt der Vorstand eine Dividende von 0,50 Euro für Stamm- und Vorzugsaktionäre an. Diese Dividendenhöhe soll dann auch in den Folgejahren mindestens gehalten werden. Bei der Ausschüttung orientiert sich der Vorstand am operativen Mittelzufluss.

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Redaktionelles

Effecten-Spiegel AG: Vorjahresergebnis erneut übertroffen

Effecten-Spiegel AG: Vorjahresergebnis erneut übertroffen

In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat die Effecten-Spiegel AG ihre guten Geschäftsergebnisse der Vorjahre erneut übertroffen. Der Jahresüberschuss liegt per Ultimo 2016 bei 3,244 (Vj.: 3,153) Mio. €. Der Bilanzgewinn erreicht 3,81 Mio. nach 3,38 Mio. € in 2015 und liegt damit um 12,6 % über dem Vorjahresniveau.

Aus Verkäufen von Wertpapieren wurden im Berichtszeitraum insgesamt Gewinne in Höhe von 4,44 Mio. € realisiert. Allein der Verkauf eines Teilbestandes an der infas Holding AG im Januar sowie des Depotbestandes an der schweizerischen Actelion Ltd. steuerten zusammen einen Ertrag von 2,035 Mio. € bei. An Zinsen und Dividenden wurden 1,196 Mio. € vereinnahmt. Dem stehen stichtagsbedingt zu bildende außerordentliche Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 1,334 Mio. € sowie des Umlaufvermögens in Höhe von 256 T€ gegenüber. Das Verlagsgeschäft konnte sich mit Umsatzerlösen von 2,87 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren und liefert nach Abzug aller Kosten unterm Strich ebenfalls einen zum Vorjahr verbesserten positiven Ergebnisbeitrag. 

Vor Finanzergebnis und Steuern ergibt sich ein Betriebsergebnis von 4,27 Mio. €, nach Finanzergebnis und vor Steuern liegt das Ergebnis bei 3,77 Mio. zu 3,40 Mio. € in 2015. Gegenüber dem Ausweis zum Jahresultimo 2015 hat sich das Eigenkapital auf 71,775 Mio. € leicht erhöht und entspricht 95,65 % der Bilanzsumme. Während unterjährig die Barliquidität reduziert wurde, um günstige Einstandskurse zu nutzen (30.06.2016: 8,57 Mio. €), hat sich der Kassenbestand durch Gewinnrealisierungen zum Ende des Berichtszeitraums wieder erhöht und beläuft sich per Jahresultimo auf 18,325 Mio. €. Bankverbindlichkeiten sind weiterhin nicht vorhanden.

Für das Geschäftsjahr 2016 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 19. Mai 2017 eine konstante Dividende von 0,80 € je Stamm- und Vorzugsaktie vor. Der nach Ausschüttung verbleibende Restgewinn von 433 T€ wird dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von 566 T€ zugerechnet, sodass ein Betrag von 999 T€ in das Jahr 2017 vorgetragen werden soll.

Nun auch Klage gegen Porsche wegen VW-Dieselskandal

Die Tübinger Rechtsanwaltskanzlei TILP hat am vergangenen Sonntag eine umfangreiche Klage verschiedener institutioneller Anleger gegen die Porsche SE (PSE) am Landgericht Stuttgart eingereicht – unter den Klägern auch die Effecten-Spiegel AG, die seit Jahren 46.000 Vorzugsaktien der Porsche SE in ihrem Depot hält. Die Ansprüche der Kleinanleger werden zudem in mehr als 100 Einzelklagen von den TILP-Anwälten geltend gemacht. 

Begründung der Klage: Da Martin Winterkorn von Ende 2009 bis zu seinem Rücktritt im Herbst 2015 durchgängig Vorstandsvorsitzender sowohl bei der Muttergesellschaft (also der Porsche SE) als auch bei der Tochter VW war, hat er Kenntnis über alle Risiken gehabt. Und dieses Wissen ist auch der PSE zuzurechnen. 

Die Wissenszurechnung kann auch nicht von der Verschwiegenheitspflicht der Organe überlagert werden.

Denn VW und Porsche hatten am 7.12.2009 vertraglich vereinbart, dass der Muttergesellschaft bestandsgefährdende Risiken von VW umgehend mitgeteilt werden müssen. Diese hätten dann in der Folge auch eine Ad-hoc-Mitteilung ausgelöst. Die Offenbarungspflicht der Tochter involviert zugleich auch eine Informationsbeschaffungspflicht der Mutter, also der Porsche SE. Dass eine solche Bestandsgefährdung bestand, hat der jetzige VW-Chef Matthias Müller am 11.09.2016 in einem Interview selbst zugegeben. Müller räumte ein, dass VW erst jetzt „das Heft des Handelns in die Hand bekomme“, und damit „das Unternehmen ... weiter bestehen“ wird.

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