Schaeffler AG

Aufgrund der schwächeren Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal 2017 passte der Vorstand der Schaeffler AG die Prognose für das Gesamtjahr an. Auf der Umsatzseite rechnet das Management unverändert mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent. Allerdings senkte der Vorstand nun die Erwartung für die EBIT-Marge vor Sondereffekten von 12 bis 13 Prozent um einen Prozentpunkt auf 11 bis 12 Prozent.
Darüber hinaus erwartet der Vorstand jetzt einen Free Cashflow in der Größenordnung von 500 Mio. Euro nach zuvor 600 Mio. Euro. Als Gründe für die schwächere Entwicklung nannte die Gesellschaft den höheren Preisdruck im Automotive Erstausrüstungsgeschäft und höhere Entwicklungsaufwendungen und Vorleistungen im Bereich der E-Mobilität. Zudem kam es noch zu temporären Lieferengpässen im Automotive Aftermarket-Geschäft.

SLM Solutions Group AG

Die SLM Solutions Group AG erhielt einen Großauftrag aus China. Der Auftrag umfasst 10 Multilasermaschinen des Typs SLM500, den derzeit größten Maschinentyp im Angebot der Gesellschaft. Der Vertrieb der Anlagen in China erfolgt über einen dortigen Vertriebspartner. Das Umsatzvolumen aus diesem Auftrag beläuft sich auf bis zu 12 Mio. Euro. Der Vorstand sieht in diesem Auftrag einen wichtigen Schritt bei der Erschließung des chinesischen Marktes.

RWE AG

Vorstand und Aufsichtsrat der RWE AG planen eine Sonderausschüttung an die Aktionäre des Unternehmens vorzunehmen. Dabei sollen sowohl Stamm- als auch Vorzugsaktionäre eine Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie erhalten. Die dafür benötigten Mittel stammen aus der Rückerstattung der vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuften Kernbrennstoffsteuer. Die Auszahlung soll einmalig zusätzlich zu der für das Geschäftsjahr 2017 geplanten Dividende von 0,50 Euro erfolgen. Ansonsten sollen die restlichen Mittel aus der Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer zur Stärkung der Finanzkraft der Gesellschaft verwendet werden.

Optionsscheine

Redaktionelles

Blick in den „Rueck-Spiegel“

Gemeinsam mit über 200 Aktionären und Gästen blickte Einzelvorstand Marlis Weidtmann am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung der Effecten-Spiegel AG in der Düsseldorfer Stadthalle in den „Rueck-Spiegel“ für das Geschäftsjahr 2016.

Wie der Vorstand ausführte, hat sich die Effecten-Spiegel AG angesichts der Marktsituation und der Risiken 2016 geradezu exzellent geschlagen und wie gewohnt geliefert. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 erneut mit einem erfreulichen Ergebnis über Vorjahresniveau ab. Der Jahresüberschuss lag per Ultimo bei 3,24 Mio. € zu 3,15 Mio. € im Vorjahr, der Bilanzgewinn mit 3,81 Mio. € sogar um 12,6 % über Vorjahresniveau. Das Verlagsgeschäft konnte sich mit Umsatzerlösen von 2,87 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren und lieferte nach Abzug aller Kosten unterm Strich ebenfalls einen zum Vorjahr verbesserten positiven Ergebnisbeitrag. Im „Rueck-Spiegel“ zeigt sich die Effecten-Spiegel AG als hoch kapitalisierte Gesellschaft, deren strategisches Ziel darin besteht, jedes Jahr eine stabile bzw. steigende Dividende zu erwirtschaften – bei gleichzeitiger Absicherung des Vermögensbestandes. Diese strategische Anlagepolitik wurde von den Aktionären bei der Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung zur Ausschüttung von 0,80 € je Stamm- und Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2016 mit 100 % Zustimmung unterstrichen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für ihre Arbeit, die „für Kontinuität, Seriösität und Berechenbarkeit steht“, mit jeweils 99,41 % entlastet. Diese Einschätzung wird auch durch die Ankündigung der Verwaltung bestätigt, das Aktienrückkaufprogramm im lfd. Jahr wieder aufzunehmen.

Thema der Woche