TAG Immobilien AG

Die TAG Immobilien AG platzierte erfolgreich eine neue Wandelanleihe. Die Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von 262 Mio. Euro hat eine Laufzeit bis September 2022. Wie die Gesellschaft mitteilte, sind die Wandelschuldverschreibungen in rund 14,6 Mio. Aktien wandelbar oder können auch bar zurückgezahlt werden. Die zu 100 Prozent begebenen Wandelanleihen haben einen Kupon von 0,625 Prozent per anno. Der anfängliche Wandlungspreis beläuft sich auf 17,9331 Euro, was einem Aufpreis von rund 30 Prozent auf den Referenzkurs entspricht. Die Wandelschuldverschreibungen wurden im Rahmen einer Privatplatzierung ausschließlich an institutionelle Anleger vergeben. Die Erlöse aus der Anleihe werden zu allgemeinen Zwecken und zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten eingesetzt.

technotrans AG

Die technotrans AG entwickelte sich auch im zweiten Quartal besser als vom Management erwartet. So erzielte die Gesellschaft im ersten Halbjahr ein Umsatzwachstum von 62,3 Prozent auf 103,2 Mio. Euro. Rein organisch erwirtschaftete technotrans ein Umsatzplus von 11,2 Mio. Euro entsprechend einem Anstieg um 17,7 Prozent. Die neu akquirierten Gesellschaften trugen 28,4 Mio. Euro zum Umsatz bei. Im Segment Technology wies das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 76,4 Prozent auf 73,9 Mio. Euro aus. Im Segment Services legte der Umsatz um 35,2 Prozent auf 29,3 Mio. Euro zu.

 

Das EBIT kletterte im ersten Halbjahr um 92,2 Prozent auf 8,4 Mio. Euro. Dies entsprach einer EBIT-Marge von 8,2 Prozent. Das Segment Technology erzielte eine Rendite von 5,1 Prozent, während das Segment Services eine Rendite von 15,9 Prozent erwirtschaftete. Beim Gewinn nach Steuern konnte technotrans das Ergebnis auf 6,1 Mio. Euro nahezu verdoppeln. Angesichts der guten Entwicklung erhöhte der Vorstand die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Demnach rechnet das Management jetzt mit einem Umsatz zwischen 203 und 208 Mio. Euro nach zuvor 185 bis 195 Mio. Euro. Das EBIT sieht der Vorstand nun in einer Bandbreite zwischen 16,0 und 17,0 Mio. Euro. Zuvor lautete die Schätzung auf 12,0 bis 14,0 Mio. Euro.

DATAGROUP SE

Die DATAGROUP SE steigerte ihren Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 um 25 Prozent auf 55,1 Mio. Euro. Dabei legten die Dienstleistungsumsätze überproportional um 36 Prozent auf 44,8 Mio. Euro zu. Durch den Ausbau des margenstarken Servicegeschäfts erhöhten sich die Ergebniskennzahlen überdurchschnittlich. So stieg das EBITDA um 103 Prozent auf 7,2 Mio. Euro entsprechend einer EBITDA-Marge von 13,0 Prozent. Allerdings waren hierin auch positive Einmaleffekte aus der Übernahme der HanseCom enthalten. Das EBIT kletterte um 170 Prozent auf 5,2 Mio. Euro und der Periodenüberschuss belief sich auf 3,5 Mio. Euro. Trotz einer höheren Aktienanzahl stieg das Ergebnis je Aktie von minus 0,07 auf 0,45 Euro.

In den ersten drei Quartalen legte der Umsatz um 29 Prozent auf 163,1 Mio. Euro zu. Auch das EBITDA konnte auf 18,7 Mio. Euro nahezu verdoppelt werden. Das Halbjahresergebnis sprang von 0,8 auf 8,0 Mio. Euro. In der vergangenen Woche erwarb DATAGROUP zudem die ikb Data GmbH. Das Unternehmen fungiert als Spezialist für IT-Outsourcing und Datensicherheit.

Thema der Woche

Ausgabe 34 | 23.08.2017

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Redaktionelles

Blick in den „Rueck-Spiegel“

Gemeinsam mit über 200 Aktionären und Gästen blickte Einzelvorstand Marlis Weidtmann am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung der Effecten-Spiegel AG in der Düsseldorfer Stadthalle in den „Rueck-Spiegel“ für das Geschäftsjahr 2016.

Wie der Vorstand ausführte, hat sich die Effecten-Spiegel AG angesichts der Marktsituation und der Risiken 2016 geradezu exzellent geschlagen und wie gewohnt geliefert. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 erneut mit einem erfreulichen Ergebnis über Vorjahresniveau ab. Der Jahresüberschuss lag per Ultimo bei 3,24 Mio. € zu 3,15 Mio. € im Vorjahr, der Bilanzgewinn mit 3,81 Mio. € sogar um 12,6 % über Vorjahresniveau. Das Verlagsgeschäft konnte sich mit Umsatzerlösen von 2,87 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren und lieferte nach Abzug aller Kosten unterm Strich ebenfalls einen zum Vorjahr verbesserten positiven Ergebnisbeitrag. Im „Rueck-Spiegel“ zeigt sich die Effecten-Spiegel AG als hoch kapitalisierte Gesellschaft, deren strategisches Ziel darin besteht, jedes Jahr eine stabile bzw. steigende Dividende zu erwirtschaften – bei gleichzeitiger Absicherung des Vermögensbestandes. Diese strategische Anlagepolitik wurde von den Aktionären bei der Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung zur Ausschüttung von 0,80 € je Stamm- und Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2016 mit 100 % Zustimmung unterstrichen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für ihre Arbeit, die „für Kontinuität, Seriösität und Berechenbarkeit steht“, mit jeweils 99,41 % entlastet. Diese Einschätzung wird auch durch die Ankündigung der Verwaltung bestätigt, das Aktienrückkaufprogramm im lfd. Jahr wieder aufzunehmen.

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