curasan AG

Die Finanzbehörde hat den Vorstand der curasan AG heute informiert, dass aus einer seit 2013 laufenden steuerlichen Betriebsprüfung voraussichtlich Steuernachforderungen über bis zu 0,8 Mio. Euro resultieren. Auslöser ist der bereits 2008 erfolgte Verkauf der dentalen Geschäftsaktivitäten an die Riemser Pharma GmbH und deren Bewertung. Das Management der curasan AG wird versuchen, diesen Betrag zu reduzieren und auch die Einlegung von Rechtsmitteln prüfen.
Zudem wird das Unternehmen versuchen, eine Ratenzahlung für den geforderten Betrag zu vereinbaren. Das nun bestehende Risiko wird im zweiten Quartal bilanziert und dadurch das Ergebnis belasten. Entsprechend wird die in der Prognose genannte Ergebnisbandbreite für das Gesamtjahr voraussichtlich nicht erreicht werden können. Allerdings rechnet das Management unverändert mit der prognostizierten Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2017.

EYEMAXX Real Estate AG

Die Eyemaxx Real Estate AG bietet den Inhabern der Anleihe 2013/2019 an, ihre Anteilsscheine in die Anleihe 2014/2020 zu tauschen. Die erste Anleihe läuft bis zum 25. März 2019 und bietet einen Kupon von 7,875 Prozent per anno. Die Anleihe 2014/2020 besitzt eine Laufzeit bis 30. März 2020 bei einem Zinssatz von 8,0 Prozent pro Jahr. Der Umtausch der Anleihen soll 1:1 erfolgen, allerdings ist der Umtausch auf einen Nominalbetrag von 4.999.000 Euro begrent. Zeitlich kann der Umtausch vom 22. Juni bis zum 12. Juli 2017 erfolgen.
Bei Annahme erhalten die Gläubiger der Anleihe 2013/2019 die aufgelaufenen Stückzinsen bis 20. Juli in Höhe von 25,24 Euro je Teilschuldverschreibung. Im Gegenzug müssen die Anteilseigner der Anleihe 2013/2019 für die erhaltene Anleihe 2014/2020 für den Zeitraum vom 30. September 2016 bis zum 20. Juli 2017 Zinsen in Höhe von 64,44 Euro je Anteilsschein an die Gesellschaft zahlen.

Daimler AG

Die Daimler AG startete am heutigen Tag die Bauarbeiten für ein neues Fahrzeugwerk in Russland. Das Werk in der Region Moskau soll in 2019 die lokale Produktion aufnehmen. Zunächst startet die Produktion der E-Klasse Limousine, bevor anschließend die SUV-Modelle GLE, GLC und GLS folgen sollen.
Das Investitionsvolumen beläuft sich dabei auf mehr als 250 Mio. Euro. In der Folge sollen dort mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Am dortigen Standort erfolgt die Produktion unter dem Dach der neu gegründeten Gesellschaft Mercedes-Benz Manufacturing RUS.

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Täglicher Börsenbericht

Keine Impulse

DAX weiter unter 12.800 Punkten

Der schwache Ölpreis hält den deutschen Leitindex auch heute im Minus. Anleger können auf leichte Impulse von den europäischen Konjunkturdaten hoffen, eine Aufholrallye ist bei diesen Temperaturen jedoch vorerst nicht zu erwarten. Nach der gestrigen Talfahrt der Ölpreise fließt der Preis für das schwarze Gold auch heute gen Minus. Der Preis für ein Fass WTI fällt auch heute um weiter 2 Cent auf 42,52 $. 

Der amerikanische Softwareriese Oracle fliegt mit seinem Cloud-Geschäft auf Wolke 7. Im vergangenen Quartal kletterte der Konzernumsatz um 3 % auf 10,9 Mrd. $. Zeitweise machte die Aktie einen Sprung von +11 %. 

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 kommt bei dem optionalen Verkauf seiner restlichen Reiseportale voran. Laut Firmenchef Ebeling gibt es Interessenten für die Portale weg.de und Tropo. 

Das Papier von E.on fällt einer Herabstufung durch das Analysehaus Kepler Cheuvreux zum Opfer. 

Die Schweizer Versandapotheke "Zur Rose" will noch im Sommer an die Börse gehen. Die Aktien sollen in einer Preisspanne von 120–140 sfr angeboten werden. Zu dem Unternehmen gehört u.a. die deutsche DocMorris. 

Dank eines Durchbruchs bei seinem Herzmedikament hebt der Schweizer Pharmakonzern Novartis heute ab. 

Takata ist aufgrund der Gerüchte, um eine baldige Insolvenz, eingebrochen. Teilweise sackte das Papier an der Tokioter-Börse um 55 % ab. 

Randnotizen

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Nach abgelegter Prüfung und gegen die Erklärung, sich an die geltende Straßenverkehrsordnung zu halten, erhält man seinen Führerschein. Gleich darauf fährt man betrunken mit 100 km/h durch die Innenstadt und wird erwischt. Jeder weiß, die Geldstrafe ist hoch und die Fahrlizenz weg – nachhaltig weg! Was aber wäre, wenn man nur mit einer kleinen Geldbuße belegt wird, den Führerschein behalten und ab jetzt ungestraft alkoholisiert rasen darf?

Diesem Irrsinn ist jetzt die EU-Kommission in Sachen Facebook gefolgt. Bei der Übernahme des Messenger-Dienstes WhatsApp durch den Social Media Giganten Facebook im Jahr 2014 hatte Brüssel datenschutzrechtliche Bedenken angemeldet und Auflagen gemacht. Man fürchtete den automatischen Daten- und Nutzerabgleich zwischen beiden Systemen. Facebook erklärte daraufhin, dass dies technisch gar nicht möglich sei und erhielt die Erlaubnis, sich WhatsApp einzuverleiben. 

Im August 2016 kündigte das Unternehmen dann an, die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern doch mit den Facebook-Profilen zu verknüpfen und verärgerte damit die EU-Wettbewerbshüter. Diese erlegten Facebook nun vergangene Woche eine Strafzahlung von 110 Mio. Euro auf, da sie sich von Zuckerberg & Co getäuscht sahen.

Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will mit der dafür verhängten Strafe ein „klares Signal an andere Unternehmen“ senden. „Aus diesem Grund sieht der Beschluss eine angemessene und abschreckende Geldbuße gegen Facebook vor“, so Vestager weiter. Wie sehr eine Strafzahlung von etwas über 100 Mio. $ ein Unternehmen abschreckt, das mit einem aktuellen Quartalsgewinn von 3,568 Mrd. $ aufwartet, bleibt wohl ungeklärt. Die Fusion rückgängig zu machen, da sie aufgrund falscher Angaben und Tatsachen genehmigt wurde, wäre jedenfalls schmerzhafter gewesen. Facebook aber darf weitermachen wie bisher.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Brüssel wacht mit jenen klaren Signalen und abschreckenden Geldbußen über unseren Straßenverkehr. Man könnte sich dann nicht mehr vor die Tür wagen.

Trumps Verhältnis zum Islam als schwierig zu bezeichnen, wäre geradezu eine Untertreibung. Vor seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten hatte er ein allgemeines Einreiseverbot für Muslime gefordert. Direkt nach seiner Amtseinführung unterzeichnete er ein Dekret, wonach Staatsbürgern aus sieben überwiegend muslimische Staaten die Einreise in die USA verboten werden sollte, auch den Menschen mit einem gültigen US-Visum. Lediglich die Gerichte stoppten Trumps Vorstoß. 

Bei seinem kürzlichen Besuch in Saudi-Arabien aber waren vom Präsidenten ganz andere Töne zu hören. Die arabischen Länder, so Trump, hätten am meisten unter dem Terror gelitten. Deshalb seien alle Religionen zum gemeinsamen „Kampf zwischen Gut und Böse“ aufgerufen. Begleitet wurde seine Ansprache an die arabischen Länder von der Unterzeichnung umfangreicher Rüstungsverträge zwischen Saudi-Arabien und den USA im Volumen von 110 Mrd. Dollar. Neben diesem gigantischen Rüstungsdeal erhielt Tochter Ivanka Trump von den Arabern noch eine Spende über 100 Mio. Dollar für einen von ihr mitinitiierten Hilfsfonds. 

Geschenke erhalten schließlich die Freundschaft oder schaffen neue Freunde! Da soll sich der alte Freund Israel bloß nicht so anstellen. Nach seiner Ankunft in Israel gab sich Trump dann auch alle Mühe, die alten Freunde zu besänftigen und klapperte brav Grabeskirche und Klagemauer ab. Vor seiner Weiterreise nach Rom will Trump aber auch noch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprechen und im Israel-Museum in Jerusalem eine Ansprache halten. Im Kampf gegen Gut und Böse müssen schließlich alle zusammenstehen. Geschenke erwünscht! 

Isaac Newton fiel er auf den Kopf, Wilhelm Tell schoss ihn vom Kopf, Eva setzte damit ihren Kopf durch, und der Börse verdreht er den Kopf. Auf die eine oder andere Art war der Apfel schon immer ein Symbol für Macht und Einfluss und übte damit eine eigene Magie auf die Menschen aus. Und nun ist es also Apple Inc. aus dem kalifornischen Cupertino. Vergangene Woche übertrumpfte die Firma mal wieder ihre eigene Rekordmarke und durchbrach die magische Grenze von 800 Mrd. $ Marktkapitalisierung. Und das ganz ohne neue Zahlen! 

Gemessen am Börsenwert ist Apple nun das wertvollste Unternehmen der Welt. Das ist umso bemerkenswerter, da der Konzern mit nur einer knappen Handvoll an Produkten aufwartet, eine starke Konkurrenz hat und zuletzt auch nur wenig berauschende Quartalszahlen veröffentlichte. Dennoch läuft der Aktienkurs des Unternehmens seit einiger Zeit unbeirrt nach oben. 

Die Milchkuh des Unternehmens ist nach wie vor das iPhone, das 70 % des Konzernumsatzes ausmacht und dieses Jahr sein Zehnjähriges feiert. Mit diesem Gerät hat Apple nicht nur die Lebensgewohnheiten der gesamten Zivilisation verändert, sondern auch eine Schar Jünger hinter sich versammelt, die sofort nach dem Kauf eines neuen Kult-Phons bereits nach dem nächsten Modell Ausschau hält. Das schon sehnsüchtig erwartete Jubiläumsmodell wird im September auf den Markt kommen. Die hohen Erwartungen daran haben den Aktienkurs von Apple allein in diesem Jahr um 27 % nach oben getrieben.

Und ist der Kunde erst einmal mit dem iPhone „angefüttert“, wird es beim nächsten Computerkauf ein MacBook oder iMac sein und bei der Pulsuhr die Apple Watch. Apple hat mit nur wenigen Produkten eine in sich stimmige und nach außen abgegrenzte Hard- und Softwarewelt geschaffen. Betrachtet man darüber hinaus das Verhältnis zwischen Verkaufspreis und Produktionskosten, wird deutlich, warum die Firma mit dem Apfel auch an der Börse so begehrt ist. Knapp 225 $ kostet das iPhone 7 (32 GB) in der Produktion, um anschließend für 650 $ über die Ladentheke zu gehen. Allein im Weihnachtsquartal (Q1) verkaufte Apple gut 78 Mio. iPhones. Samsung konnte 77 Mio. Smartphones absetzen, Huawei 45 Mio. Stück. Im traditionell „schwächeren“ Frühlingsquartal (Q2) haben immerhin noch 51,6 Mio. das iPhone angeschafft. 

Zwar haben nicht alle Apple-Produkte eine so hohe Marge wie das iPhone, aber sie tragen vor allem zur Kundenbindung im geschlossenen Apple-System bei. So konnte im Q2 das Mac-Computer-Geschäft um ein gutes Prozent auf 5,4 Mio. Geräte gesteigert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt inzwischen auf dem weltweiten Service-Geschäft (App-Stores, Apple Music, Apps, iCloud), das um 18 % auf 7,1 Mrd. $ zulegte. Mit Hilfe dieser Sparte will der Konzern seine Abhängigkeit vom iPhone herunterfahren. Das Geschäft wächst wie verrückt und soll innerhalb der nächsten vier Jahre verdoppelt werden. 

Übrig bleibt jedenfalls eine enorme Cash-Reserve. Innerhalb eines Jahres erhöhte sich der Barbestand um 23 Mrd. $, zum Vorquartal allein um 10 Mrd. $. Mit den aktuell 257 Mrd. $ an Barreserven könnte Apple Unternehmen wie Sony (43 Mrd. $), Time Warner (77 Mrd. $) oder Twitter (13 Mrd. $) quasi aus der Portokasse kaufen, oder aber sich die Deutsche Bank (36,31 Mrd. Euro) als kleine Hausbank zulegen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass das Vermögen weiterhin auf der hohen Kante bleibt und es lediglich ein paar Nischenzukäufe gibt, wie damals die Köpfhörer-Kultmarke Beats. Apples größte Investition wird wohl nach wie vor das Rückkaufprogramm eigener Aktien bleiben. Für über 34 Mrd. $ hat das Unternehmen im vergangenen Jahr eigene Anteile zurückgekauft.

Es dürfte daher weniger die Magie des Apfels an sich als vielmehr die Strategie und das Zahlenwerk sein, die auch Warren Buffett überzeugt haben. Im letzten Jahr überraschte der Investor mit seinem Einstieg bei Apple. Während er im 1. Quartal des laufenden Jahres im großen Stil IBM-Aktien verkaufte, stockte er seinen Apple-Anteil weiter auf. 

Rekorde, Rekorde – darin liegt die neue Magie des Apfels.

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Feature

Unsere Aktienoptionsscheinfavoriten haben sich hervorragend entwickelt und weisen über 100 % Kurszuwachs aus. Doch von schönen Buchwerten kann man sich nichts kaufen. Es ist an der Zeit, einen Optionsschein-Check durchzuführen und Gewinne zu kassieren. Ist die Börsenparty erst einmal vorbei, drückt die Katerstimmung bei Optionsscheinen besonders aufs Depot. 

Jetzt gilt es, bei einigen Aktien-Call-Optionsscheinen die Hochphase zu nutzen und Gewinne einzustreichen und in andere aussichtsreichere Optionen zu investieren. Dass dabei neben der Chance auch immer ein Risiko mitschwingt, zeigen auch einige von uns vorgestellte Scheine. 

Generell ist es so, dass ein Optionsschein  zum Kauf eines Basiswertes, wie z.B. einer Aktie, eines Index oder eines Rohstoffes, zu einem bei der Ausgabe des Scheines festgelegten Preis innerhalb einer gewissen Laufzeit (amerikanisches Ausübungsrecht) oder am Laufzeitende (europäisches Ausübungsrecht) berechtigt. Der Käufer eines Call-Optionsscheins setzt auf höhere Kurse als der Basiswert. Steigt die Notierung des Basiswertes tatsächlich an, kann die Anlage mit einem Call höhere Gewinne erzielen als bei der direkten Anlage in den Basiswert. Grund dafür ist die Hebelwirkung. Im umgekehrten Fall kann es bei einem Rückgang des Basiswertes jedoch auch zu überproportionalen Kursverlusten kommen, vor allem dann, wenn das Laufzeitende naht. Je länger die Laufzeit eines OS, desto höher der Zeitwert und somit der OS-Preis. Schließlich sind die Chancen, dass sich ein Wert positiv entwickelt, bei einer längeren Laufzeit größer. Im Umkehrschluss heißt das, dass sich der Zeitwert reduziert, je kürzer die Restlaufzeit wird. Im schlimmsten Fall ist der Verlust aber auf die Höhe der gezahlten Optionsprämie (Kaufkurs des Optionsscheins) begrenzt, da man den Schein dann nahezu wertlos zu 0,1 Euro-Cent verfallen lassen kann.

Davon ist der Allianz/DZ-Call-OS bei einem Basiswert von 150,00 € mit seinem satten Kursplus von 133 % weit entfernt. Betrachtet man das Verfallsdatum im Dezember 2017 sind hier Gewinnmitnahmen angezeigt. Die beiden anderen Allianz-Calls, emittiert von BNP und Societe Generale, setzen auf einen deutlich höheren Basiswert. Mit Blick auf das Laufzeitende erst im kommenden Jahr bieten sich hier noch spekulative Chancen auf höhere OS-Kurse.

Ähnlich sieht es bei den Amazon-Call-OS von DZ Bank und UBS aus. Der von der UBS emittierte OS hat seinen Verfallstag im Dezember 2017 und bietet ein schönes Plus von 84 % innerhalb von knapp 3 Monaten, das man sich jetzt einstreicht. Hingegen läuft der OS der DZ noch ein gutes Jahr und man bleibt noch weiter am Ball.

Beim Apple/HSBC-Call-OS sagt man mit einem Gewinn von 58 % goodbye und investiert in die Vorwochenfavoriten, die Apple-Optionsscheine von BNP und Vontobel.

Der Boeing-Call-OS von der Citibank flog ein hohes Kursplus von 117 % ein. Auch dieser Schein geht Ende des Jahres in seinen Hangar zurück. Deshalb jetzt Gewinne sichern! Bei dem Boeing/HSBC-C-OS wartet man auf den nächsten Steigflug.

So richtig die Post ging auch bei dem Dt. Post/UniCredit-C-OS mit einem Zuwachs um 117 % innerhalb von 7 Monaten ab. Hier geht man auf Nummer sicher und lässt sich die Gewinne zuschicken.

Auch bei dem Facebook/UBS-C-OS drückt man den „Gefällt mir“-Button und nimmt im Hinblick auf das Verfallsdatum Ende 2017 Gewinne von 83 % mit. Mit dem Facebook/UBS-C-OS, (Laufzeitende März 2018) bleibt man vorläufig befreundet.

Der BMW-Call-OS von Societe Generale konnte leider nicht wie gewünscht Fahrt aufnehmen. Wer an eine Aufholjagd von BMW glaubt, der kann lieber auf die BMW-Call-OS von Cobk. (DE000-CD76R52) mit einem Basispreis von 88,00 € (LZ 19.12.2018/BV 0,1) umsteigen, der akt. bei 0,88 € notiert und ein Delta von 0,50 sowie eine Implizite Vola von 25,4 % ausweist. Agio: 11,3 %. Agio pa: 6,9 %. Hebel: 9,89. Effektiver Hebel 4,99. Eine andere Option ist der BMW-Call von der UBS (CH0320856955) mit Bezugskurs 90,00 € (LZ 10.12.2018/BV: 0,10), dieser notiert bei 0,77 € und weist ein Delta von 0,50 bei einer impliziten Vola von 24,8 % aus. Aufgeld: 12,3 %. Agio pa: 7,7 % bei einem Hebel von 11,30 u. effektiver Hebel 5,59 %. 

Auch der Daimler/HSBC-Call-OS erscheint antriebslos. Die Call-Optionsscheinen von Societe Generale (DE000SG32NF9)und Unicredit (DE000HU9QSK4) dürften deutlich mehr Fahrt aufnehmen. Dem SocGen-Call liegt ein Bezugkurs von 70 € (akt. Kurs 69,06, BV: 0,1) zugrunde. Delta: 0,49, implizite Vola: 24,6, Agio 10,6, Agio pa: 6,6 %, Hebel 10,79, effektiver Hebel: 5,30. Der Unicredit-C-OS ist mit einem Bezugskurs von 73,00 € (BV: 0,1) ausgestattet. Delta: 0,40, implizite Vola: 24,5, Aufgeld 13,4, Agio pa: 8,2 %, Hebel 13,03, effektiver Hebel: 5,27. 

Selbst wenn die Aktienmärkte noch bis in den Sommer richtig Gas geben und der DAX über die 13.000-Punkte-Hürde springt, sollte man kurz vor dem Gipfel nicht auf die letzten Prozentpunkte wetten. Lieber jetzt Gewinne mitnehmen und in neue, attraktivere Optionsscheine investieren. 

Stand: 16.05.2017

In Deutschland hat die Aktie nicht nur als Anlageform großen Nachholbedarf, sondern auch als Finanzierungsinstrument für die Unternehmen. Die Zahl der Neuemissionen liegt deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 2008. Und im Vergleich zu Dividenden spielen Aktienrückkäufe (Buybacks) hierzulande ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Dabei können sie für Unternehmen und Anleger gleichermaßen von Interesse sein.

Viele deutsche Unternehmen verfügen über eine solide Bilanz mit rekordhohen Bargeldbeständen. Angesichts ebenso rekordverdächtig niedriger Zinsen fassen viele von ihnen Firmenübernahmen und zunehmend auch Aktienrückkäufe (Buybacks) ins Auge. Gleichzeitig sind die Aktienmärkte auf Rekordniveau, was auch eigene Firmenanteile wertvoller macht, wenn sie z.B. als Teil der Finanzierung eingesetzt werden sollen. Zudem sind Aktienrückkäufe neben Dividenden eine gute Möglichkeit, Geld an die Aktionäre zurückzugeben. Der Gewinn des Unternehmens wird auf weniger Anteilseigner verteilt, das Angebot der eigenen Aktien im Markt verknappt. Gleichzeitig ändert sich dadurch die Aktionärsstruktur, feindliche Übernahmen können erschwert werden. Naturgemäß sind Buybacks nur begrenzt einsetzbar und nicht bei jedem (vor allem kleineren) Unternehmen sinnvoll. Der Kapitalmarkt aber assoziiert damit häufig eine positive Unternehmensentwicklung bei gleichzeitiger Unterbewertung des jeweiligen Papiers. Das kann den Aktienkurs beflügeln. 

Der amerikanische Aktienmarkt wird seit Jahren durch signifikante Aktienrückkäufe befeuert. Das erklärt auch, weshalb er in der Vergangenheit trotz stagnierender Unternehmensgewinne weiter nach oben gelaufen ist und die europäischen Aktienmärkte weit hinter sich gelassen hat. Im 3. Quartal 2016 investierten 119 Unternehmen im S&P 500 sogar mehr Geld in Buybacks als sie im Ergebnis erwirtschafteten. In den Jahren 2014 und 2015 haben US-Unternehmen eigene Papiere im Wert von rund 1 Billion US-Dollar zurückgekauft. Damit haben Aktienrückkäufe in den Vereinigten Staaten inzwischen die Dividenden als wichtigste Form von Ausschüttungen längst überholt. 

In Europa setzte der aktive Gebrauch von Buybacks dagegen erst viel später ein. In Deutschland waren sie überhaupt erst seit Verabschiedung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) im Jahre 1998 als Ausschüttungsinstrument deutscher Gesellschaften erlaubt. Ein Jahr später schütteten die im DAX gelisteten 30 Aktiengesellschaften ein Gesamtvolumen von ca. 1,4 Mrd. Euro in Form von Rückkäufen eigener Anteile an ihre Aktionäre aus. Bis 2008 vervielfachte sich das jährliche Rückkaufvolumen auf ca. 17 Mrd. Euro, wurde dann aber durch die Finanzkrise abrupt abgebremst und fiel 2009 auf 0,7 Mrd. Euro zurück. Demgegenüber stieg der Anteil der Dividendenzahlungen Jahr für Jahr weiter an. In den Jahren 2009 bis 2011 wurden in Deutschland schließlich 90 % des ausgeschütteten Kapitals in Dividenden gezahlt, nur etwa 10 % in Form von Aktienrückkäufen. 2015 lag dieser Anteil bei 15 %.

Obwohl Aktienrückkäufe also in den letzten Jahren wieder zunehmen, machen sie bei europäischen Unternehmen nur einen Bruchteil des Werts der Rückkäufe von US-Unternehmen aus. Dabei verfügen fast alle börsennotierten deutschen Aktiengesellschaften über einen sog. Vorratsbeschluss der Hauptversammlung, der ihnen die Möglichkeit für den Erwerb eigener Anteile einräumt. Die Unpopularität von Aktienrückkäufen in Deutschland ist mit den schlechten gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erklären. Während in Amerika Erträge aus Dividenden mit 40 % besteuert werden, müssen bei realisierten Kursgewinnen lediglich 20 % abgeführt werden. In Deutschland dagegen werden seit der Einführung der Abgeltungssteuer Anfang 2009 beide Ertragsarten gleich behandelt. Zudem können realisierte Verluste aus Aktiengeschäften nur mit anderen Gewinnen aus Kapitalvermögen im gleichen Zeitraum verrechnet werden. 

Zu der steuerlichen Diskriminierung kommen die gesetzlichen Durchführungsbestimmungen für die rückkaufenden Gesellschaften, die innerhalb der EU einer starken Regulierung unterworfen sind.

Für Anleger sind Aktienrückkäufe dennoch attraktiv. Wer nicht nur an einzelnen Unternehmen mit Rückkaufprogrammen partizipieren möchte, kann inzwischen auch in einige wenige ETFs investieren. Der seit dem 01.12.2014 auf Xetra gehandelte PowerShares Global Buyback Achievers UCITS (A114UD) bildet Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren ab, die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens fünf Prozent ihrer Aktien zurückgekauft haben. Der ETF investiert direkt in alle Aktien des NASDAQ Global Buyback Achievers Net Total Return Index. Mit gut 60 % sind US-Titel vor japanischen Werten mit knapp 15 % gewichtet. Zum 31.03.2017 gehörten z.B. Lukoil ADRs und Generel Electric mit jeweils 5,5 % Gewichtung zu den Top 10, ebenso wie Canadian Pacific Railway mit 4,51 % oder Suzuki Motor mit 4,29 %. 

Der Amundi S&P 500 Buyback UCITS ETF (WKN: A14MC4) bietet Zugang zu 100 Aktien mit den höchsten Aktienrückkaufquoten aus dem Universum des S&P 500-Index. Im Unterschied zum Power Shares bildet dieser ETF aber den Index synthetisch über sog. Total Return Swaps ab (vgl. ES 26/2014) und schüttet nicht aus. Das europäische Pendant, aber mit Ausschüttung, ist der seit September 2015 auf Xetra gelistete Amundi MSCI Europe Buyback UCITS ETF (WKN: A14V4W). Er bildet die Wertentwicklung der im MSCI Europe enthaltenen Aktien ab, die in den letzten 12 Monaten ein Aktienrückkaufprogramm durchgeführt haben. Alle Titel sind gleichgewichtet, und im direkten Vergleich zum Stoxx Europe 600 liegt er bei der Wertentwicklung stets etwas besser (vgl. Abb.). 

Aktienrückkäufe sind in den USA eine weit verbreitete Form der Gewinnausschüttung und sollten auch in Europa an Bedeutung gewinnen, da sie trotz schlechterer Rahmenbedingungen den Anlegern attraktive Alternativen bieten. Bei einigen Unternehmen bleibt jedoch die Dividende immer noch die bessere Ausschüttungsvariante.

Für manche sind es die Kuckuckseier im Depot, für uns sind es die Favoriten 2017: Aktien, deren Chartkurven in den vergangenen Monaten deutlich nach unten wanderten. Doch man sollte diese unterschätzten Werte nicht vorschnell abschreiben. 

Die Bilanzsaison in Deutschland war für das Geschäftsjahr 2016 ein Erfolg. Die Unternehmen schütten in 2017 Dividenden in Rekordhöhe aus. Eine Vielzahl von Aktien ist inzwischen recht heiß gelaufen. Um jetzt noch attraktive Renditen zu erzielen, lohnt sich der Blick auf die scheinbaren Kuckuckseier am Markt. Gemeint sind Werte, deren Bewertung unter Wasser steht. Bei diesen Papieren besteht die Chance, dass der Kurs allmählich dreht oder dass sie übernommen werden. Bestes Beispiel hierfür ist Stada, bei denen ganz aktuell Bain und Cinven zuschlugen (s.S.7).

Auch Biotest, die lange vom Markt vernachlässigt wurden, haben inzwischen die Käuferfraktion angelockt (s.S.6). 

Bei Klöckner & Co hat sich Großaktionär Friedhelm Loh kürzlich die Sperrminorität gesichert. Interessant dabei, einige Gesellschaften des Unternehmers passen perfekt zu Europas größtem Stahlhändler. Das bietet Spekulationsspielraum. Weiterer Pluspunkt für KlöCo ist die bereits fest verankerte Digitalisierung der Lieferungs- und Leistungskette, wovon andere Konzerne derzeit nur träumen können. 

Der Kurs von ElringKlinger dümpelt seit geraumer Zeit unter seiner 200-Tage-Linie. Mit der jüngsten Erholung wurde diese nicht nur nach oben durchbrochen, sondern auch der Abwärtstrend ausgestoppt. Höchste Zeit, sich zu positionieren. 2015 hatten volle Auftragsbücher und zu geringe Kapazitäten im Schweizer Werk für Abschirmtechnik teure Sonderschichten und andere Sonderkosten mit sich gebracht. 2016 wurden erneut ao Kosten von 11 Mio. € verbucht. Inzwischen ist das Werk wieder profitabel, allerdings soll die Kostenstruktur noch weiter optimiert werden. ElringKlinger schaffte es in 2016 immerhin, den operativen Cashflow auf –4 (–65) Mio. € zu verbessern und kommt auf eine Eigenkapitalquote von 47,2 %. Im Transformationsprozess der Automobilbranche von Verbrennungsmotoren zum Elektroantrieb hat sich ElringKlinger gut positioniert. U.a. stellt man Komponenten für Batterien und Brennstoffzellen her, was bis dato allerdings noch keine schwarze Zahlen einbringt. In diesem Jahr soll der Bereich den Turnaround schaffen. Leichtbauteile, Komponenten für den Elektroantrieb, Hitzeschilde und Spezialdichtungen werden auch in der Akkutechnik und für den Brennstoffzellenantrieb benötigt. Mit dem Segment Zylinderkopfdichtungen werden derzeit nur rd. 13 % der Umsätze eingefahren. In der Akkutechnik sowie im Leicht- und Formbau ist Vorstandschef Stefan Wolf auch Zukäufen gegenüber nicht abgeneigt. Derzeit wird der Entwicklungsdienstleister Hofer integriert. Über eine Tochter des Unternehmens will ElringKlinger komplette elektrische Antriebsstränge fertigen. Durch die Elektromobilität, die Erweiterung des Ersatzteilgeschäfts in China und Nordamerika plus die Produktion von Kunststoffmodulen für die Medizintechnik strebt man bis 2020 Erlöse von gut
2 Mrd. € an. 

Aus der Mode sind derzeit die Ahlers-Aktien. Das familiengeführte Modeunternehmen hat schwierige Zeiten hinter sich. Durch die Trennung vom Ladenhüter Gin Tonic sind die Herforder eine Bilanzaltlast los. Allerdings verbuchte der Herrenausstatter für das Geschäftsjahr 2015/16 (30.11.) einen Umsatzrückgang auf 238 (242) Mio. €. Mit dem Umsatzminus von 1,7 % schnitt er aber immer noch besser ab als der Branchendurchschnitt mit 2,5 %. Zwar kletterte der Jahresüberschuss auf 2,5 (1,4) Mio. €, allerdings sank der operative Cashflow deutlich von 13,4 auf 4,9 Mio. €. Der HV am 3. Mai wird eine gekürzte Dividende auf 0,15 (0,20) € für die Stämme und auf 0,20 (0,25) € für die Vorzüge vorgeschlagen. Allerdings wurde die Ausschüttung im Vj. noch zu mehr als der Hälfte aus der Substanz gezahlt. Im Q1 hatten Umsatzverschiebungen in das Q2 u. die fehlenden Beiträge von Gin Tonic und dem Private Label-Geschäft einen Erlösrückgang um 4,7 % auf 63,1 Mio. € zur Folge. Das Konzernergebnis nach Steuern schrumpfte um 17 % auf 2,9 Mio. €. Die Auslieferungsverschiebungen ausgeklammert, hätte man mehr verdient. An der Gesamtjahresprognose wurde nicht gerüttelt: Sie lautet auf eine stabile Umsatzentwicklung und ein konstantes bis leicht verbessertes Konzernergebnis. Ahlers setzt deutliche Akzente in der Branche und geht z.B. nicht den Trend zu einem immer weiter steigenden Retail-Geschäft mit. Damit haben Gerry Weber und Hugo Boss bereits schlechte Erfahrungen gemacht. Für Ahlers steht neben einer engeren Zusammenarbeit mit dem Fachhandel eine stärkere Konzentration auf den Online-Handel auf der Agenda. Auf diesen entfällt bisher nur ein Umsatzanteil von 4 %. Daher wurde im Februar der Vorstand wieder von 2 auf 3 Mitglieder ausgebaut. Für Firmenchefin Stella Ahlers ist der E-Commerce nicht die einzig selig machende Lösung, sondern die sinnvolle Verknüpfung von Online und stationärem Einzelhandel. Mit den drei Kernmarken Pierre Cardin, Baldessarini u. Pioneer will man im lfd. Geschäftsjahr wieder verstärkt in Osteuropa punkten. Die Ahlers-Aktie hat ebenso wie auch Hugo Boss ein frisches Kaufsignal gegeben. Damit ist bei beiden Titeln der Turnaround angelaufen. 

In den letzten Monaten trug auch die BayWa-Aktie keine Früchte. Die wachsende Preisvolatilität im Agrarhandel hat den Münchnern zugesetzt. Inzwischen hat sich Deutschlands größter Agrarhandelskonzern entschlossen, stärker in das Thema Handelsabsicherungsgeschäfte (Hedging) einzusteigen. Außerdem wird der Kapitaleinsatz bei extrem volatilen Produkten (z.B. Soja) deutlich reduziert. Im Gegenzug setzt BayWa -verstärkt auf die Energiesparte und auf höhermargige Produkte im Obst- und Ge-müse-bereich. In diesem Zusammenhang wurde Anfang März ein Joint Venture in Abu Dhabi geschlossen. Bei dem Gemeinschaftsunternehmen geht es um die Produktion von hochwertigem Fruchtgemüse, wie etwa -Tomaten, für die Vereinigten Arabischen Emirate. Damit will der SDAX-Konzern sein Geschäft weiter diversifizieren, um die Abhängigkeit vom schwankungsanfälligen Massengeschäft mit Weizen, Mais und Sojabohnen zu reduzieren. Im Vorjahr setzte man zwar mit 15,41 (14,9) Mrd. € wieder mehr um, das Nettoergebnis sank jedoch auf 53 (63) Mio. €. Immerhin konnte der Cashflow auf 209 (19) Mio. € deutlich verbessert werden. Die Aktionäre erhalten eine konstante Dividende von 0,85 €. Nicht zuletzt die attraktive Dividendenrendite von 2,8 % spricht für ein BayWa-Engagement.

Der Portalbetreiber Scout24 hat sich inzwischen wieder nahezu bei seinem IPO-Preis von 30,00 (akt.: 30,90) € eingefunden. Ende 2016 setzten die Dt. Telekom und der Finanz-investor Hellman & Friedman den SDAX-Titel mit ihrer Platzierung von 7 Mio. Aktien zu 32 € unter Druck. Nach wie vor hält die Dt. Telekom 10,2 % an der früheren Tochter, Hellman & Friedman kommt auf 25,2 %. In 2016 schraubte Scout24 bei Erlösen von 442,1 (393,6) Mio. € seinen Überschuss um 13,9 % auf 84,3 Mio. € hoch. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich dabei auf 46,5 (42,4) %. Für das lfd. Geschäftsjahr avisiert der Anbieter von Online-Immobilien und Automobil-Marktplätzen ein hohes einstelliges organisches Umsatzwachstum und einen Anstieg der Ebitda-Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit um rd. 1 %. Das war dem Aktienmarkt zuletzt zu wenig, und auch die Ankündigung einer erstmaligen Dividende von 0,30 € für 2016 (HV: 08.06.) brachte keine Impulse. Dabei ist Scout24 durch die führende Marktposition, hohe Markenbekanntheit und starke Nutzerreichweiten im deutschen und europäischen Markt hervorragend positioniert. Auch der Ausblick für den Online-Werbemarkt bleibt positiv, da die digitale Kommunikation weiter voranschreitet. ImmobilienScout24 sowie AutoScout24 partizipieren vor allem von der Verschiebung der Marketingbudgets von Print-Medien zu Online-Medien. Scout24 ist bereits erfolgreich im digitalen Zeitalter angekommen. Die Aktie ist klar unterbewertet. Spätestens bei Kursen von 26 bis 28 € sollte eine Bodenbildung stattfinden. Das sollten Anleger im Auge haben, bevor sie den Einstieg wagen. 

Auf zum mutigen Stock Picking!

 

 

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Blick in den „Rueck-Spiegel“

Gemeinsam mit über 200 Aktionären und Gästen blickte Einzelvorstand Marlis Weidtmann am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung der Effecten-Spiegel AG in der Düsseldorfer Stadthalle in den „Rueck-Spiegel“ für das Geschäftsjahr 2016.

Wie der Vorstand ausführte, hat sich die Effecten-Spiegel AG angesichts der Marktsituation und der Risiken 2016 geradezu exzellent geschlagen und wie gewohnt geliefert. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 erneut mit einem erfreulichen Ergebnis über Vorjahresniveau ab. Der Jahresüberschuss lag per Ultimo bei 3,24 Mio. € zu 3,15 Mio. € im Vorjahr, der Bilanzgewinn mit 3,81 Mio. € sogar um 12,6 % über Vorjahresniveau. Das Verlagsgeschäft konnte sich mit Umsatzerlösen von 2,87 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren und lieferte nach Abzug aller Kosten unterm Strich ebenfalls einen zum Vorjahr verbesserten positiven Ergebnisbeitrag. Im „Rueck-Spiegel“ zeigt sich die Effecten-Spiegel AG als hoch kapitalisierte Gesellschaft, deren strategisches Ziel darin besteht, jedes Jahr eine stabile bzw. steigende Dividende zu erwirtschaften – bei gleichzeitiger Absicherung des Vermögensbestandes. Diese strategische Anlagepolitik wurde von den Aktionären bei der Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung zur Ausschüttung von 0,80 € je Stamm- und Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2016 mit 100 % Zustimmung unterstrichen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für ihre Arbeit, die „für Kontinuität, Seriösität und Berechenbarkeit steht“, mit jeweils 99,41 % entlastet. Diese Einschätzung wird auch durch die Ankündigung der Verwaltung bestätigt, das Aktienrückkaufprogramm im lfd. Jahr wieder aufzunehmen.

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