A.S. Création Tapeten AG

Die Erwartungen des Vorstands der A.S. Création Tapeten AG auf ein Umsatzwachstum im zweiten Quartal 2017 haben sich nicht erfüllt. Stattdessen ging der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 8,3 Prozent zurück. So konnten die Produktionskapazitäten des russischen Gemeinschaftsunternehmens nicht ausgelastet werden und der Rubel verlor weiter an Wert gegenüber dem Euro. In Kombination mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten Anstieg der Rohstoffpreise führte dies zu einem Verlust im zweiten Quartal.
Im ersten Halbjahr kam es zu einem Umsatzrückgang um 7,3 Prozent auf 75,7 Mio. Euro. Dabei wies die Gesellschaft einen Verlust von 2,2 Mio. Euro aus, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 5,6 Mio. Euro angefallen war. Bereinigt um Währungseffekte belief sich das Ergebnis im ersten Halbjahr 2017 auf minus 0,8 Mio. Euro, vor Jahresfrist lag es bereinigt bei 3,4 Mio. Euro.
Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand davon aus, dass die Umsatz- und Ergebnisplanung für das Gesamtjahr 2017 vermutlich nicht mehr erreicht werden kann. Unter der Annahme einer positiven Entwicklung in Russland sowie eines stabilen Wechselkurses zwischen Rubel und Euro hatte der Vorstand im laufenden Jahr einen Konzernumsatz zwischen 155 und 160 Mio. Euro angestrebt. Das Ergebnis nach Steuern sollte in der Größenordnung zwischen 4 und 5 Mio. Euro liegen.

Krones AG

Die Krones AG steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 13,8 Prozent auf 1,78 Mrd. Euro. Bereinigt um Akquisitionen belief sich das Wachstum auf 10,2 Prozent. Die beste Entwicklung verzeichnete die Gesellschaft in Amerika sowie in der Region Asien-Pazifik. Auch beim Auftragseingang kam der Abfüllspezialist um 11,0 Prozent auf 1,78 Mrd. Euro voran. Ohne Zukäufe wies die Gesellschaft beim Auftragseingang ein Plus von 4,7 Prozent aus. Während sich die Regionen Westeuropa und Lateinamerika erfreulich entwickelten, kam es in China zu einem Rückgang beim Auftragseingang. Mit 1,15 Mrd. Euro lag der Auftragsbestand zur Jahresmitte leicht über dem Vorjahresniveau.
Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 12,8 Prozent auf 121,0 Mio. Euro. Hier wirkte sich das Strategieprogramm Value positiv aus. Die Vorsteuermarge ging im ersten Halbjahr leicht von 6,9 auf 6,8 Prozent zurück. Nach Steuern legte das Ergebnis um 10,8 Prozent auf 82,4 Mio. Euro zu. Das Ergebnis je Aktie stieg entsprechend von 2,37 auf 2,64 Euro.
Im Gesamtjahr strebt das Management ein Umsatzwachstum ohne Zukäufe von 4 Prozent an. Bei der Vorsteuermarge plant der Vorstand ein Niveau von 7,0 Prozent. Beim Working Capital im Verhältnis zum Umsatz nannte das Management eine Zielgröße von 27,0 Prozent.

Biotest AG

Die Biotest AG übernimmt ihren langjährigen Plasmalieferanten Cara Plasma s.r.o. Mit der Übernahme des tschechischen Unternehmens erwirbt Biotest auch ein Plasmazentrum in Prag. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Plasmasammelstellen in Europa auf 16. In Folge der Übernahme kann Biotest die Selbstversorgungsquote von Plasma weiter erhöhen. In den USA verfügt Biotest derzeit über 22 Plasmasammelstationen. In diesem Rahmen strebt die Gesellschaft auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Plasma aus Europa und den USA an.

Täglicher Börsenbericht

Abwärts

Autowerte ziehen DAX in die Tiefe

Zum Wochenschluss zeigte der DAX deutliche Schwächeavancen. Auf die Stimmung drückte u.a. der deutlich gestiegene Eurokurs. Später zogen die Verluste bei den Automobilwerten den deutschen Leitindex noch tiefer ins Minus.

Die Automobilwerte wurden von einem Bericht des ,Spiegel' über Kartellvorwürfe deutlich ausgebremst.

Eine Analystenabstufung drückte auf den Kurs von Infineon.

Mit Enttäuschung wurden die Zahlen von Sartorius aufgenommen.

Das Übernahmeangebot für den britischen Konkurrenten PaySafe schob den Kurs von Wirecard an.

Zalando gerieten nach einer Analystenabstufung aus der Mode.

Randnotizen

Auf der arabischen Halbinsel gibt es ein kleines Emirat mit ca. 2,7 Mio. Einwohnern, das es zurzeit in die internationalen Schlagzeilen schafft: Katar. Seine Nachbarn, worunter auch Saudi Arabien, und einige andere arabische Staaten sind, bezichtigen das Land, den IS-Terrorismus zu unterstützen und haben seit nun gut einer Woche jeglichen Grenzverkehr und Handel mit dem Emirat gekappt. 

Dieser eher unbedeutende Regionalkonflikt wäre an und für sich keine Nachricht wert, wäre dieses Katar nicht eines der reichsten Länder der Erde, säße es nicht auf einer gigantischen Gasblase und besäße es nicht ein riesiges Sparschwein in Form eines über 330 Mrd. $ schweren Staatsfonds, der Qatar Investment Authority (QIA). Womit genau dieses Sparschwein gefüllt ist, gilt als Verschlusssache. Allerdings sind diverse Beteiligungen aufgrund von Offenlegungspflichten bekannt. So besitzt Katar z.B. am Speditionsunternehmen Hapag-Lloyd 14,4 %. Pikant daran ist deren jüngster Zusammenschluss mit der United Arab Shipping Company (UASC), wodurch nun mit Saudi Arabien und Katar zwei verfeindete Häuser als größte Aktionäre jeweils einen Sitz im Aufsichtsrat besitzen. Mit über 10 Mrd. € ist Katar auch in Volkswagen investiert. Mit 14,6 % ist Doha einer der größten Aktionäre in Wolfsburg. Dagegen nehmen sich die 2 % an Royal Dutch Shell eher bescheiden aus, belaufen sich aber immerhin auf 1,8 Mrd. €. Am größten europäischen Hotelkonzern Accor ist man mit 10 % beteiligt, an der britischen Barclays Bank mit 6 %, an Siemens mit 3 % und die Deutsche Bank hat
8 % an den Golf gegeben (mit einer Option für weitere 2 %). In Russland hält Katar u.a. an Rosneft 10 %, in den USA liebt man den Luxus von Tiffany & Co mit über 13 % und in Australien schürft man mit 1,8 % an BHP-Billiton nach Wohlstand. 

Dass dieses Sparschwein bei zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Land geschlachtet wird, liegt auf der Hand. Auch wenn die Art der Filetierung nicht ganz klar ist. Allerdings ist es gerade diese internationale Verflechtung, die die Weltgemeinschaft zur nachdrücklichen Moderation zwischen den Konfliktparteien animiert und das Leben dieses gefährdeten Tiers retten wird.

Es gab Zeiten, da konkurrierten die Banken noch um Kunden. Heute wollen sie diese lieber loswerden. Im jüngsten Beispiel letzte Woche z.B., drohte die Volksbank Reutlingen ihren Kunden mit Bestrafung, kämen sie mit Geld. Laut Preisaushang kündigte sie Strafzinsen in Höhe von 0,5 % auf Guthaben an. Abzüglich all ihrer Kredite besitzen die Deutschen ca. 3 Billionen Euro. Der überwiegende Teil davon liegt als Sichteinlage auf Girokonten, Sparbüchern oder Tagesgeldkonten. Allein der jetzt angekündigte Minuszins bedeutet eine Geldvernichtung von ca. 15 Mrd. € im Jahr. Hinzu kommen steigende Kontoführungsgebühren, Entgelte für Kontoauszüge, Überweisungen und andere Dienstleistungen der Bank. Und dann ist da noch die Inflation von zzt. ca. 1,5 %. Kurz gesagt, das Sparguthaben hat ein stark verkürztes Haltbarkeitsdatum. Sollte man sich als Sparer nun vor diesem Verfall schützen wollen, ließe sich auf Bargeld setzen. Schließlich sind 0 % Zinsen immer noch besser als minus 0,5 %. Oder man gibt sein Geld einfach umgehend aus und zahlt z.B. seinen Elektriker jetzt schon, obwohl dieser erst in sechs Wochen einen Termin frei hat. Da jener aber auch nicht sehen möchte, wie sein Geld vom Negativzins aufgefressen wird, wird er lieber an seiner Forderung festhalten anstatt sie einzutreiben. Schließlich unterliegt diese keinem Strafzins. „Zahlbar erst bei Bedarf oder positivem Zinssatz“ könnte nun eine der Zahlungsbedingungen lauten.

„Unser Dollar ist zu stark“, hatte der Wahlsieger Donald Trump noch im Januar gepoltert. Der Höhenflug führe dazu, dass US-Firmen im Wettbewerb insbesondere mit chinesischen Konkurrenten nicht mehr mithalten könnten - oder kurz gesagt: „Er tötet uns!“ Und dennoch hatte Trump nicht verhindern können, dass der Dollar nach seiner Präsidentschaftswahl zunächst raketenartig nach oben schoss. Allein die von ihm angekündigten Steuersenkungs- und Konjunkturpläne hatten die heimische Währung stark befeuert.

Doch inzwischen haben die andauernden Eskapaden im Weißen Haus den Dollar gegenüber dem Euro auf Talfahrt geschickt. Das Land steht am Rande einer ernsten politischen Krise. Seit Wochen kommen permanent neue ungeheuerliche Indiskretionen des Trump-Clans ans Tageslicht. Erst gibt Trump vertrauliche Informationen an Russland weiter, dann brüskiert und beschimpft er Mitarbeiter und Partner. 

Nicht nur für die heimische Währung ist das gefährlich, der amerikanische Präsident selbst ist zum Sicherheitsrisiko für sein Land geworden. Im Weißen Haus herrscht das Chaos, eine Amtsenthebung des Präsidenten scheint nicht mehr unwahrscheinlich. Die europäische Gemeinschaftswährung kletterte dadurch zwischenzeitlich auf 1,1267 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Noch ist das nicht als Trendwende zu sehen, denn der Euro bewegt sich seit rund zwei Jahren schon in einer Range zwischen 1,05 bis 1,15 Dollar. Erst wenn er den Ausbruch über 1,15 Dollar schafft, wäre das als Wendepunkt zu betrachten. Den exportorientierten deutschen Unternehmen würde ein schwächerer Dollar und entsprechend stärkerer Euro Wettbewerbsfähigkeit und Umsatz kosten. Viele von ihnen kalkulieren mit einem Wechselkurs von höchstens 1,15 Dollar je Euro. Die US-Unternehmen dagegen würden von einem schwächelnden US-Dollar profitieren. Der IT-Riese Apple z.B. würde effektiv mehr Geld in Fremdwährung einnehmen und hätte die Möglichkeit, im Ausland die Preise zu senken, um den Umsatz anzukurbeln. 

Es bleibt abzuwarten, ob der Schwächeanfall des Dollar chronisch wird.

Börsenchef Carsten Kengeter galt lange Zeit als Macher. Doch nun hat er für sein Unternehmen die dritte geplante Großfusion vermasselt. Zwar kam auch für ihn das Brexit-Votum ziemlich unerwartet, aber die handwerklichen Fehler waren vorprogrammiert. So hat er für das jüngste Projekt fast die gleichen Experten eingekauft, die sich schon bei den vorangegangenen Fehlschlägen blamiert hatten. Carsten Kengeter aber war trotz der Misere mit der Leistung der von ihm engagierten Anzugträger sehr zufrieden, wie er auf der Hauptversammlung verkündete. Daher seien auch die stattlichen Honorare gerechtfertigt: für den rechtlichen Beistand der Kanzlei Linklaters 33,4 Mio. Euro, für Unternehmensberatung von Compass Lexecon 9,5 Mio. Euro und für McKinsey 5,9 Mio. Euro. Die Investmentbank Perella Weinberg kassierte 4,9 Mio. Euro und die Kommunikationsagentur Hering Schuppener 2,8 Mio. Euro. Wer alles von den restlichen 20 Mio. Euro nach „marktüblichen Stundensätzen“ etwas abbekam, war für den Börsenchef dann nicht einmal mehr erwähnenswert. Insgesamt wurden jedoch für all die Fehlleistungen 76,5 Mio. Euro an Honoraren verpulvert. Doch die Beschenkten müssen ebenso wenig Schadenersatzforderungen fürchten wie der Börsen-Chef seine Absetzung. Zumindest war er selbst lange Zeit vom Erfolg der Fusion überzeugt. Allerdings kann man ihm das kaum entlastend zugute halten, da er gut zwei Monate vor Bekanntwerden der Fusionsgespäche Aktien des eigenen Unternehmens im Wert von 4,5 Mio. Euro kaufte. Daher ermittelt nun die Staatsanwaltschaft gegen ihn, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Börse, wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Autsch!

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Börsenparkett intern

Feature

Um die Jahrtausendwende sprudelten in Deutschland die Gewinne der Unternehmen. Vor allem jene mit sehr hohen Erträgen kauften sich daher oftmals Firmenhüllen, die nichts weiter als Verlust enthielten, um Steuern zu sparen. Seit 2008 ist dies nicht mehr möglich. Selbst bei Erwerb eines Minderheitsanteils von 25 % geht der Verlustvortrag verloren. Diese Regel hat das Bundesverfassungsgericht nun gekippt. Der Gesetzgeber muss bis 31. Dezember 2018 rückwirkend eine Neuregelung treffen. 

Ähnlich zur Einkommensteuer bei natürlichen Personen unterliegen bei juristischen Personen (z.B. Kapitalgesellschaften, wie AG und GmbH) mit Sitz im Inland sämtliche Einkünfte der Körperschaftsteuer. Der Steuersatz liegt bei 15 % (25 % bis 2008). Allerdings können Unternehmen ihre Verluste in gewissen Grenzen mit den Gewinnen verrechnen. Es besteht sogar die Möglichkeit, die Verluste in kommende Veranlagungszeiträume vorzutragen, um sie dann mit zukünftigen Gewinnen steuerwirksam zu verrechnen. Da ein festgestellter Verlustvortrag zeitlich unbegrenzt ist, stellt er ein echtes Asset dar, wie z.B. bei der Immobiliengesellschaft WCM, die jetzt vom Gewerbeimmobilieninvestor TLG übernommen wird. Der Verlust wirkt praktisch wie eine Steuergutschrift auf zukünftige Gewinne. 

Nach Expertenschätzungen belaufen sich die aktuellen bundesweiten Verlustvorträge bei den Ertragsteuern auf über 600 Mrd. Euro, was natürlich ein erhebliches Risiko für die Haushalte von Bund und Ländern darstellt. Um die Jahrtausendwende lagen die Beträge noch höher. Daher wurden vermehrt Unternehmen gekauft, die nur noch auf dem Papier existierten, aber hohe Verlustvorträge in den Büchern hatten. Diese Verluste konnten dann mit eigenen Gewinnen verrechnet werden, und Steuern wurden gespart. Viele Unternehmen entwickelten daraus ein eigenes Steuersparmodell, der Handel mit leeren Firmenhüllen (sog. Mantelkäufe) blühte. Da dem Gesetzgeber so gigantische Steuersummen verloren gingen, versuchte er, dem einen Riegel vorzuschieben. Im Zuge der Unternehmenssteuerreform des Jahres 2008 wurde in das Körperschaftsteuergesetz (KStG) mit dem § 8c Absatz 1 Satz 1 eine Ausnahmeregelung eingefügt. Sie sah vor, dass der Verlustvortrag des Unternehmens verfällt, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als die Hälfte der Anteile wechselt (sog. schädlicher Beteiligungserwerb). Bei einer Anteilsübertragung zwischen 25 und 50 % entfällt der Verlustvortrag anteilig, auch wenn sich im Unternehmen sonst nichts ändert. 

Das bis dato beliebte Geschäft mit Unternehmensmänteln trocknete daraufhin hierzulande fast vollständig aus. Allerdings wurde damit auch der operativ sinnvolle Verkauf von Aktienpaketen torpediert. So konnte manch geplantes Sanierungskonzept vom Erwerber nicht mehr gestemmt werden, weitreichende Fusionen wurden abgeblasen. Und Start-ups hatten es schwer, überhaupt Gesellschafter zu finden, da diese die Anfangsverluste steuerlich nicht nutzen durften. Gerade nach der Finanzkrise wurde der Mantelkauf-Paragraf zum Bumerang und erhöhte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland erheblich. Die geplante Übernahme und Umstrukturierung von Opel durch den US-Autobauer General Motors wurde z.B. deutlich erschwert. Sie fiel für die Mitarbeiter noch viel härter aus als geplant, weil der amerikanische Konzern die Verluste von Opel in Deutschland steuerlich nicht abschreiben konnte.

Im Ergebnis hatte der Gesetzgeber also eine abstrakte Missbrauchsgefahr zum Anlass genommen, um eine Regelung zu schaffen, die weder verfassungsrechtlich noch wirtschaftlich tragfähig war. Neun Jahre nach ihrem Inkrafttreten sahen das nun auch die Bundesverfassungsrichter so und urteilten, dass die Ausnahmeregel des § 8c Absatz 1 Satz 1 KStG gegen das Grundgesetz verstößt. Zwar hätten einzelne Unternehmen die Verlustvorträge zu ihrem eigenen Vorteil als Steuersparmodell missbraucht und damit einen legalen Handel betrieben, doch diese Ausnahme dürfe nicht generell bei allen Anteilsverkäufen unterstellt werden. Für den Kauf einer Beteiligung an einer Verlustgesellschaft könne es nämlich vielfältige Gründe geben, argumentierte das BVerfG. Es sei auch nicht ersichtlich, warum bei einem Minderheitenwechsel generell von einer Änderung der wirtschaftlichen Identität der Verlustgesellschaft ausgegangen wird. Beim Erwerb von 25 bis 50 % habe der Käufer meist nur eine Sperrminorität in der Gesellschafterversammlung. Im Gegensatz zum Mehrheitsgesellschafter könne er nur bedingt Einfluss auf die unternehmerischen Geschicke der Gesellschaft nehmen und folglich die Verluste nicht durch entsprechende unternehmerische Entscheidungen zu seinen eigenen Zwecken nutzen. 

Zudem verstoße die bisherige Gesetzeslage gegen das Prinzip der Gleichbehandlung, die im Grundgesetz verankert ist. Denn wenn ein Gesellschafter einen Minderheitsanteil von 25 bis 50 % verkauft, werden die übrigen Gesellschafter steuerlich benachteiligt, weil die gesamte Firma ihre Verluste nicht mehr vollständig abschreiben kann. Das Prinzip, Unternehmen nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu besteuern, sei damit durchbrochen, so die Richter in der am 12. Mai veröffentlichten Begründung ihrer Entscheidung. (Az: 2 BvL 6/11)

Die von 2008 bis Ende 2015 gültige Vorschrift muss deshalb korrigiert werden. Dem Gesetzgeber wurde eine Frist zur Neuregelung bis zum 31.12.2018 zugebilligt. Offen bleibt jedoch, was mit späteren Veranlagungszeiträumen ist. Seit der Gesetzesmodifizierung im Jahr 2016 können die Verluste beim Anteilsverkauf nämlich dann weiter genutzt werden, wenn die Firma vom Käufer weitergeführt wird. Ob diese letzte Änderung dem Verfassungsgericht genügt, ließen die Richter offen und schrieben, diese Erweiterung hätten sie nicht geprüft. Offen bleibt auch, wie die Fälle steuerlich zu bewerten sind, in denen die Mehrheit an einer Firma verkauft wird.

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts geht in die richtige Richtung, da er die pauschale Unterstellung von Steuermissbrauch bei der Nutzung von Verlustvorträgen korrigiert. Allerdings bleiben viele Fragen zur Rechtslage offen, mit deren Klärung vor der Bundestagswahl nicht mehr zu rechnen ist. Anleger können dennoch davon ausgehen, dass die Anteilsverkäufe und Firmenübernahmen dadurch nochmals angeheizt werden.

Die diesjährige Hauptversammlungssaison geht langsam ihrem Ende entgegen.  Weltweit wurden von den Unternehmen Rekordsummen an ihre Anteilseigner als Dividenden ausgeschüttet. Doch viele Anleger sind verwundert, wie wenig Geld letztendlich auf ihrem Konto ankommt, vor allem wenn sie ausländische Aktien im Depot halten. 

Trotz immer wieder angekündigter Vereinfachung des Steuersystems haben es deutsche Steuerzahler nicht leicht. Legen sie dann auch noch ihr Geld in ausländischen Aktien an, werden sie oft doppelt zur Kasse gebeten. Und das, obwohl Anfang 2009 die Abgeltungssteuer eingeführt wurde. Seitdem werden Veräußerungsgewinne, Dividenden und Zinsen in Deutschland mit einer pauschalen Abgeltungssteuer von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und seit 2015 verpflichtend auch mit Kirchensteuer belegt (s. auch ES-Ausgabe 36/2014). Diese Steuer wird direkt an der Quelle der Einkünfte abgezogen, also in dem Land, in dem die Einkünfte entstehen. In Deutschland wird daher vom depotführenden Kreditinstitut die auf die Dividende anfallende Steuer nach Eingang der Zahlung direkt einbehalten und an das zuständige Finanzamt abgeführt. Besitzt der Anleger ausländische Wertpapiere, greift dann noch zusätzlich der Fiskus des jeweiligen Heimatlandes zu. So kommt es zu einer doppelten Steuerbelastung für den Anleger (Quellensteuer im Ausland und Abgeltungssteuer im Inland). Die Quellensteuer ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich hoch. In der Schweiz liegt sie z.B. bei saftigen 35 %, in den USA und Schweden jeweils bei 30 % und in Kanada bei 25 % (s. Tabelle auf Seite 21). 

Und ebenso wie die hiesige Abgeltungssteuer wird die ausländische Quellensteuer in voller Höhe direkt im jeweiligen Heimatland vom Ertrag von den Kreditinstituten abgezogen und an den Fiskus überwiesen. Damit Anleger nicht zweimal zur Kasse gebeten werden, hat Deutschland mit vielen Staaten sog. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geschlossen. Gemäß DBA kann die ausländische Quellensteuer auf die deutsche Abgeltungssteuer angerechnet werden, und zwar maximal bis zu einer Höhe von 15 %. Das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn veröffentlicht jährlich zum 01. Januar auf ihrer Internetseite www.bzst.de eine Übersicht über den aktuellen Stand dieser Abkommen und die jeweilige Höhe der Anrechnung. Die Liste vom 01.01.2017 führt 95 Länder, mit denen die Bundesrepublik Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen hat oder noch verhandelt. Doch diese Liste ist für den Laien nicht nur völlig unübersichtlich, sondern sie ist auch mit Vorsicht zu genießen, da sie unterjährig nicht angepasst wird. Noch unverständlicher ist das als „erläuternde Hilfestellung“ empfohlene BMF-Schreiben vom 18.01.2017. Hier tatsächlich Hilfe zu suchen, ist schlichtweg sinnlos und vergeudete Zeit. 

Maßstab für den deutschen Steuerzahler bei der Anrechnung ausländischer Quellensteuer ist allerdings immer der Abgeltungssteuersatz von 25 %. Liegt die ausländische Quellensteuer bei Dividenden im Bereich zwischen 0 % bis 15 %, wird diese in voller Höhe auf die Abgeltungssteuer angerechnet. Damit die deutsche Abgeltungssteuerquote von 25 % (plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) erreicht wird, schlägt das Finanzamt in jedem Fall den fehlenden Differenzbetrag drauf, sodass immer mindestens der inländische Steuersatz von 25 % bezahlt wird. Drunter kommt also keiner weg. 

In Luxemburg, Russland, den Niederlanden, der Türkei und Südafrika gibt es für deutsche Anleger keine Probleme mit der Quellensteuer, sie beträgt in diesen Ländern exakt die anrechenbaren 15 %. Problematisch wird es jedoch dann, wenn die ausländische Quellensteuer über 15 % liegt. Österreich z.B. erhebt derzeit auf Ausschüttungen 27,5 % Quellensteuer. Die Bank zieht daher von dem Dividendenertrag die vollen 27,5 % ab und überweist sie an die österreichische Finanzbehörde. Der Anleger bekommt dann lediglich den kümmerlichen Rest der Dividende auf dem heimischen Konto gutgeschrieben. Nach dem DBA ist für Bundesbürger die Höhe der im Ausland zu zahlenden Steuer bei Dividenden auf max. 15 % beschränkt. Also werden dem Aktienbesitzer 15 % von den gezahlten 27,5 % der österreichischen Quellensteuer auf seine Abgeltungssteuer in Deutschland angerechnet. Auf den restlichen 12,5 % bleibt er zunächst sitzen, hat allerdings Anspruch auf Erstattung. Er kann sich diesen Betrag also bei der ausländischen Finanzbehörde wiederholen. Allerdings ist damit ein so erheblicher bürokratischer und zeitlicher Aufwand verbunden, dass viele Privatanleger darauf verzichten.

Da jedes Land seine eigene Steuergesetzgebung hat, muss eine Rückerstattung der zu viel gezahlten Quellensteuer bei der Steuerbehörde des jeweiligen Landes beantragt werden. Dieser Betrag wird dann bei der jährlichen Einkommensteuererklärung steuerlich voll auf die inländische Abgeltungssteuer angerechnet. Aber selbst innerhalb der EU gibt es keine einheitlichen Antragsverfahren. Auch sind die Verjährungsfristen für die entsprechenden Ansprüche unterschiedlich lang. Zwar stellt das Bundeszentralamt für Steuern auf seiner Internetseite unter der Rubrik „Steuern International/Freistellung und Erstattung“ Informationen und Antragsformulare für jedes Land zur Verfügung, oft aber nur in Englisch. Und selbst die deutschen Erläuterungen sind so kompliziert und umfangreich (für das spanische Formular z.B. 22 Seiten), dass sie den Anleger eher verwirren. Zudem nehmen einige Länder, wie bspw. Frankreich, den Antrag auf Rückerstattung nur an, wenn er über die depotführenden Banken eingereicht wird. Und diese verlangen dann wieder einmal eine pauschale Dienstleistungsgebühr. Sie liegt im Durchschnitt bei 100 Euro. Hat der Anleger dann seine Ansprüche endlich durchgesetzt, dauert es meist Jahre, bis er tatsächlich sein Geld wieder sieht. Vor allem die spanischen und italienischen Steuerbehörden strapazieren die Geduld der Anleger und sind für ihre Bürokratie geradezu berüchtigt. 

Einige Privatbanken und Sparkassen (z.B. die Sparkasse Köln/Bonn) bieten inzwischen jedoch von sich aus als Service für ihre Kunden an, automatisch die Erklärungen an die Finanzbehörden weiterzuleiten. Allerdings trifft dies oft nur für US-Aktien zu. Da der Kunde bei Depoteröffnung eine Kopie seines Personalausweises vorlegt und damit den Nachweis erbringt, dass er als deutscher Staatsbürger gemeldet ist, müssen keine zusätzlichen Steuerformulare für die Erstattung der Quellensteuer mehr ausgefüllt werden. Die Banken ziehen dann von vornherein nur 15 % Quellensteuer auf diese Werte ab.  Bei der Comdirect und der DAB Bank genügt eine Vollmacht zur Quellensteuerrückerstattung. Mit dem „Quellensteuer-Service“ der dwpbank können Kunden per Knopfdruck die schon ausgefüllten länderspezifischen Anträge unter Beachtung aller Fristen abrufen.

Anleger sollten ihre depotführende Bank unbedingt auf die ausländische Quellensteuer ansprechen und abklären, ob und für welche Länder eine automatische Steuererstattung angeboten wird. Bei Banken, die diesen Service nicht anbieten, sollten Anleger darauf bestehen, dass auf ihrer Wertpapierabrechnung jeweils die Höhe der ins Ausland abgeführten Quellensteuer ausgewiesen ist und auch der Betrag, der davon steuerlich anrechenbar ist. Bei größeren Depots lohnt es sich, professionelle Hilfe eines fachkundigen Steuerberaters in Anspruch zu nehmen.

Unsere Aktienoptionsscheinfavoriten haben sich hervorragend entwickelt und weisen über 100 % Kurszuwachs aus. Doch von schönen Buchwerten kann man sich nichts kaufen. Es ist an der Zeit, einen Optionsschein-Check durchzuführen und Gewinne zu kassieren. Ist die Börsenparty erst einmal vorbei, drückt die Katerstimmung bei Optionsscheinen besonders aufs Depot. 

Jetzt gilt es, bei einigen Aktien-Call-Optionsscheinen die Hochphase zu nutzen und Gewinne einzustreichen und in andere aussichtsreichere Optionen zu investieren. Dass dabei neben der Chance auch immer ein Risiko mitschwingt, zeigen auch einige von uns vorgestellte Scheine. 

Generell ist es so, dass ein Optionsschein  zum Kauf eines Basiswertes, wie z.B. einer Aktie, eines Index oder eines Rohstoffes, zu einem bei der Ausgabe des Scheines festgelegten Preis innerhalb einer gewissen Laufzeit (amerikanisches Ausübungsrecht) oder am Laufzeitende (europäisches Ausübungsrecht) berechtigt. Der Käufer eines Call-Optionsscheins setzt auf höhere Kurse als der Basiswert. Steigt die Notierung des Basiswertes tatsächlich an, kann die Anlage mit einem Call höhere Gewinne erzielen als bei der direkten Anlage in den Basiswert. Grund dafür ist die Hebelwirkung. Im umgekehrten Fall kann es bei einem Rückgang des Basiswertes jedoch auch zu überproportionalen Kursverlusten kommen, vor allem dann, wenn das Laufzeitende naht. Je länger die Laufzeit eines OS, desto höher der Zeitwert und somit der OS-Preis. Schließlich sind die Chancen, dass sich ein Wert positiv entwickelt, bei einer längeren Laufzeit größer. Im Umkehrschluss heißt das, dass sich der Zeitwert reduziert, je kürzer die Restlaufzeit wird. Im schlimmsten Fall ist der Verlust aber auf die Höhe der gezahlten Optionsprämie (Kaufkurs des Optionsscheins) begrenzt, da man den Schein dann nahezu wertlos zu 0,1 Euro-Cent verfallen lassen kann.

Davon ist der Allianz/DZ-Call-OS bei einem Basiswert von 150,00 € mit seinem satten Kursplus von 133 % weit entfernt. Betrachtet man das Verfallsdatum im Dezember 2017 sind hier Gewinnmitnahmen angezeigt. Die beiden anderen Allianz-Calls, emittiert von BNP und Societe Generale, setzen auf einen deutlich höheren Basiswert. Mit Blick auf das Laufzeitende erst im kommenden Jahr bieten sich hier noch spekulative Chancen auf höhere OS-Kurse.

Ähnlich sieht es bei den Amazon-Call-OS von DZ Bank und UBS aus. Der von der UBS emittierte OS hat seinen Verfallstag im Dezember 2017 und bietet ein schönes Plus von 84 % innerhalb von knapp 3 Monaten, das man sich jetzt einstreicht. Hingegen läuft der OS der DZ noch ein gutes Jahr und man bleibt noch weiter am Ball.

Beim Apple/HSBC-Call-OS sagt man mit einem Gewinn von 58 % goodbye und investiert in die Vorwochenfavoriten, die Apple-Optionsscheine von BNP und Vontobel.

Der Boeing-Call-OS von der Citibank flog ein hohes Kursplus von 117 % ein. Auch dieser Schein geht Ende des Jahres in seinen Hangar zurück. Deshalb jetzt Gewinne sichern! Bei dem Boeing/HSBC-C-OS wartet man auf den nächsten Steigflug.

So richtig die Post ging auch bei dem Dt. Post/UniCredit-C-OS mit einem Zuwachs um 117 % innerhalb von 7 Monaten ab. Hier geht man auf Nummer sicher und lässt sich die Gewinne zuschicken.

Auch bei dem Facebook/UBS-C-OS drückt man den „Gefällt mir“-Button und nimmt im Hinblick auf das Verfallsdatum Ende 2017 Gewinne von 83 % mit. Mit dem Facebook/UBS-C-OS, (Laufzeitende März 2018) bleibt man vorläufig befreundet.

Der BMW-Call-OS von Societe Generale konnte leider nicht wie gewünscht Fahrt aufnehmen. Wer an eine Aufholjagd von BMW glaubt, der kann lieber auf die BMW-Call-OS von Cobk. (DE000-CD76R52) mit einem Basispreis von 88,00 € (LZ 19.12.2018/BV 0,1) umsteigen, der akt. bei 0,88 € notiert und ein Delta von 0,50 sowie eine Implizite Vola von 25,4 % ausweist. Agio: 11,3 %. Agio pa: 6,9 %. Hebel: 9,89. Effektiver Hebel 4,99. Eine andere Option ist der BMW-Call von der UBS (CH0320856955) mit Bezugskurs 90,00 € (LZ 10.12.2018/BV: 0,10), dieser notiert bei 0,77 € und weist ein Delta von 0,50 bei einer impliziten Vola von 24,8 % aus. Aufgeld: 12,3 %. Agio pa: 7,7 % bei einem Hebel von 11,30 u. effektiver Hebel 5,59 %. 

Auch der Daimler/HSBC-Call-OS erscheint antriebslos. Die Call-Optionsscheinen von Societe Generale (DE000SG32NF9)und Unicredit (DE000HU9QSK4) dürften deutlich mehr Fahrt aufnehmen. Dem SocGen-Call liegt ein Bezugkurs von 70 € (akt. Kurs 69,06, BV: 0,1) zugrunde. Delta: 0,49, implizite Vola: 24,6, Agio 10,6, Agio pa: 6,6 %, Hebel 10,79, effektiver Hebel: 5,30. Der Unicredit-C-OS ist mit einem Bezugskurs von 73,00 € (BV: 0,1) ausgestattet. Delta: 0,40, implizite Vola: 24,5, Aufgeld 13,4, Agio pa: 8,2 %, Hebel 13,03, effektiver Hebel: 5,27. 

Selbst wenn die Aktienmärkte noch bis in den Sommer richtig Gas geben und der DAX über die 13.000-Punkte-Hürde springt, sollte man kurz vor dem Gipfel nicht auf die letzten Prozentpunkte wetten. Lieber jetzt Gewinne mitnehmen und in neue, attraktivere Optionsscheine investieren. 

Stand: 16.05.2017

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Redaktionelles

Blick in den „Rueck-Spiegel“

Gemeinsam mit über 200 Aktionären und Gästen blickte Einzelvorstand Marlis Weidtmann am vergangenen Freitag auf der Hauptversammlung der Effecten-Spiegel AG in der Düsseldorfer Stadthalle in den „Rueck-Spiegel“ für das Geschäftsjahr 2016.

Wie der Vorstand ausführte, hat sich die Effecten-Spiegel AG angesichts der Marktsituation und der Risiken 2016 geradezu exzellent geschlagen und wie gewohnt geliefert. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2016 erneut mit einem erfreulichen Ergebnis über Vorjahresniveau ab. Der Jahresüberschuss lag per Ultimo bei 3,24 Mio. € zu 3,15 Mio. € im Vorjahr, der Bilanzgewinn mit 3,81 Mio. € sogar um 12,6 % über Vorjahresniveau. Das Verlagsgeschäft konnte sich mit Umsatzerlösen von 2,87 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren und lieferte nach Abzug aller Kosten unterm Strich ebenfalls einen zum Vorjahr verbesserten positiven Ergebnisbeitrag. Im „Rueck-Spiegel“ zeigt sich die Effecten-Spiegel AG als hoch kapitalisierte Gesellschaft, deren strategisches Ziel darin besteht, jedes Jahr eine stabile bzw. steigende Dividende zu erwirtschaften – bei gleichzeitiger Absicherung des Vermögensbestandes. Diese strategische Anlagepolitik wurde von den Aktionären bei der Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung zur Ausschüttung von 0,80 € je Stamm- und Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2016 mit 100 % Zustimmung unterstrichen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für ihre Arbeit, die „für Kontinuität, Seriösität und Berechenbarkeit steht“, mit jeweils 99,41 % entlastet. Diese Einschätzung wird auch durch die Ankündigung der Verwaltung bestätigt, das Aktienrückkaufprogramm im lfd. Jahr wieder aufzunehmen.

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