Pfeiffer Vacuum Technology AG

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG steigerte ihren Umsatz nach vorläufigen Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 23,8 Prozent auf 587,0 Mio. Euro. Auch das EBIT legte von 68,0 auf 73,9 Mio. Euro zu. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 12,6 Prozent. Bereinigt um Sondereffekte belief sich die EBIT-Marge auf 14,2 Prozent. Im vierten Quartal sind erstmals Effekte aus Kaufpreisallokationen für die unterjährig erworbenen Gesellschaften in den USA und Deutschland in Höhe von rund 6 Mio. Euro enthalten. Zudem musste die Gesellschaft negative Einflüsse aus Wechselkursen und erhöhte Rechts- und Beratungskosten verkraften. Allerdings erhöhte sich das Book-to-Bill-Ratio gegenüber dem Vorjahr um 7 Basispunkte auf 1,09. Zum Geschäftsjahresende wies Pfeiffer Vacuum einen Auftragsbestand von 127,4 Mio. Euro aus. Gegenüber dem Vorjahresniveau bedeutet dies einen Zuwachs von 76,2 Prozent.

Mensch und Maschine Software SE

Nach vorläufigen Zahlen steigerte die Mensch und Maschine Software SE (MuM) den Umsatz im vierten Quartal um 14 Prozent auf 45,0 Mio. Euro. Im Gesamtjahr belief sich der Umsatz auf 160,5 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um rund 4 Prozent bedeutet. Davon entfielen 50,4 Mio. Euro auf das Software-Segment und 110,1 Mio. Euro auf den Bereich Systemhaus. Beim Rohertrag verzeichnete die Gesellschaft einen Zuwachs von 3,7 Prozent auf 94,8 Mio. Euro.
Das EBITDA legte um 14 Prozent auf den neuen Rekordwert von 18,0 Mio. Euro zu. Davon steuerten MuM-Software 12,7 Mio. Euro und das Systemhaus 5,3 Mio. Euro bei. Im Gesamtjahr verbesserte sich die EBITDA-Marge von 23,1 auf rund 25,0 Prozent. Beim Nettoergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter kam MuM sogar um 29 Prozent auf etwa 8,5 Mio. Euro voran. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,52 Euro. Auf dieser Basis hält das Management die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro für das vergangene Geschäftsjahr für wahrscheinlich.

CECONOMY AG

Zur ersten Hauptversammlung nach der Aufspaltung des METRO-Konzerns hat die CECONOMY AG am 14. Februar 2018 nach Düsseldorf ins CCD eingeladen. In der CECONOMY ist das Consumer-Electronics-Geschäft des vormaligen METRO-Konzerns gebündelt, namentlich MediaMarkt und Saturn. Vorstandschef Pieter Haas zeigte sich vor den rund 800 Aktionärinnen und Aktionären mit dem Verlauf der Geschäfte zufrieden. "Im ersten Jahr der Selbständigkeit haben wir unsere Ziele klar erreicht - und das obwohl wir uns mitten in einem massiven Transformationsprozess sowie in einem anspruchsvollen Umfeld befinden." 


In 2016/2017 konnten die Umsatzerlöse um 1,3 Prozent auf 22,2 Mrd. Euro gesteigert werden, das EBIT vor Sonderfaktoren erhöhte sich um rund 6 Mio. Euro auf 471 Mio. Euro. Die Aktionäre können sich über eine Dividende von 0,26 Euro je Stamm- und 0,32 Euro je Vorzugsaktie freuen. Die Prognose für das jetzt laufende Geschäftsjahr wurde bekräftigt. So rechnet das Management mit einem leichten Anstieg beim Umsatz. Das EBITDA (ohne die Beteiligung an Fnac Darty) soll mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen (Vj. 704 Mio. Euro), beim EBIT wird ein Wachstum in mindestens gleicher Höhe erwartet (Vj. 471 Mio. Euro). Aus der Beteiligung an der französischen Fnac Darty in Höhe von rund 24,3 Prozent wird vom Vorstand ein Gewinnanteil im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich erwartet. 

 

 

 

Redaktionelles

Rechtsstreit der Effecten-Spiegel AG ./. Deutsche Bank

In dem Rechtsstreit der Effecten-Spiegel AG ./. Deutsche Bank hat es noch einmal eine positive Wendung gegeben. Der Ablehnungsantrag der Effecten-Spiegel AG gegen den kurzfristig neu besetzten 13. Zivilsenat wegen Befangenheit (vgl. ES 48/17 u. 50/17) wurde zwar abgelehnt, dafür aber kündigte das Oberlandesgericht Köln an, die mündliche Verhandlung wiederzueröffnen. 

Der auf den 07. Februar 2018 festgesetzte Verkündungstermin wurde daher aufgehoben. Die mündlichen Verhandlung soll am Freitag, den 29. Juni 2018, fortgesetzt werden. Dann könnte es noch einmal zu weiteren Zeugenvernehmungen kommen. Die Effecten-Spiegel AG hatte u.a. gefordert, auch den ehemaligen Finanzvorstand der Deutschen Bank, Stefan Krause, als Zeugen zu vernehmen.

Effecten-Spiegel AG: Halbjahresergebnis erneut über Vorjahr

Die Effecten-Spiegel AG hat von der positiven Stimmung an den Aktienmärkten profitiert und die gestiegenen Kurse zu Gewinnmitnahmen genutzt. Eine Anzahl von Aktienpositionen wurde teilweise (z.B. Apple, SAP, Merck), andere ganz veräußert. Aus dem Verkauf von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens wurden Gewinne in Höhe von 3,5 Mio. Euro realisiert. Relevante positive Ergebnisbeiträge lieferten u.a. die vollständige Veräußerung der Aktien der Stada AG mit 561 TEUR und der Pfeiffer Vacuum AG mit 413 TEUR. An Dividenden wurden 905 TEUR vereinnahmt. Der Kassenbestand lief dadurch per Saldo auf 19,5 Mio. Euro hoch. Bankverbindlichkeiten bestehen weiterhin keine. 

Nach vorläufigen untestierten Zahlen liegt der erwirtschaftete Ertrag für die ersten sechs Monate bei 3,7 Mio. Euro und damit deutlich über dem des Vorjahreszeitraumes (1,9 Mio. Euro). Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass auf Wertpapiere des Anlagevermögens weder Zu- noch Abschreibungen vorgenommen wurden. Die nach dem Niederstwertprinzip stichtagsbezogen vorzunehmenden Abwertungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens liegen per 30.06.17 bei 198 (Vj. 718) TEUR. Die Wertdifferenzen werden separat als „Stille Reserven und Lasten“ ausgewiesen. Der Saldo hieraus beläuft sich bei den bilanzierten Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens auf +2,56 Mio. Euro. Der nicht bilanzierte Depotwert der eigenen Anteile beträgt 5,29 Mio. Euro. Das Verlagsgeschäft lag mit Umsatzerlösen von 1,52 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau (1,51 Mio. Euro). 

Im Gerichtsverfahren gegen die Deutsche Bank wegen der Postbankübernahme wurde vom OLG der nächste Verhandlungstermin für den 8. November 2017 bestimmt.

Die ES AG wird ihr Aktienrückkaufprogramm wieder aufnehmen. In der Zeit vom 01.08. bis 31.12.2017 sollen bis zu 82.028 Vorzugsaktien der Gesellschaft zu einem maximalen Betrag von 1.533.923,60 Euro erworben werden. 

Die 10 größten Aktienpositionen des Finanzanlagevermögens sind, geordnet nach Positionsgröße auf Basis des Tageskurswertes zum 30.06.2017: infas Holding AG, MAN SE (Stämme), Symrise AG, Porsche Holding SE (Vorzüge), Sanofi S.A., Novartis AG, Vossloh AG, Union Pacific Corp., Coloplast und K+S AG.

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