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Unsicherheit bleibt

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Angst vor nächster Infektionswelle

Anleger verunsichert

12. Mai 2020

Die Angst vor einer 2. Infektionswelle sorgt bei den Anlegern am Morgen für vorsicht. Zu Handelsbeginn tendierte der dt. Leitindex zwar 0,2 % höher, die zunehmende Erkenntnis der wirtschaftlichen Schäden steht der Freude über die Maßnahmenlockerungen gegenüber. Die anfänglichen Gewinne hat der DAX wieder hergeben müssen. An der japanischen Börse scheint auch keine rechte Kauflaune zustande kommen zu wollen. Der japanische Nikkei-Index lag kurz vor Handelsschluss 0,1 % niedriger. Auch an den US-Börsen hat die Angst vor einer neuen Infektionswelle die jüngsten Erholungen ausgebremst. Positive Impulse kamen von der Ankündigung, dass der US-Bundesstaat New York seine Beschränkungen ab Freitag wieder lockern will. Der Dow Jones schloss 0,5 % tiefer und der S&P 500 ging kaum verändert mit 2.930 Punkten aus dem Handel. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq rückte dagegen auf 9.192 Punkte vor. 

Im Schaden- und Unfallgeschäft hat die Coronapandemie ihre Spuren hinterlassen. Im Q1 brach das Ebit um 22 % ein und auch der Überschuss sackte um 29 % ab. Vorstandschef Oliver Bäte gab weiterhin keine neue Gewinnprognose aus. Die Allianz konnte lediglich beim Fondsgeschäft der Töchter Pimco und Allianz Global Investors punkten. 

Der Ausfall des Elektrotransporters Streetscooter und die Coronapandemie haben auch der Dt. Post zu schaffen gemacht. In den ersten 3 Monaten legte der Umsatz zwar um 0,9 % zu, der Gewinn lag aber mit 301 Mio. € deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Der Softwareanbieter Teamviewer profitiert hingegen von der Krise. Der Trend zum Homeoffice haben das Unternehmen veranlasst, seine Prgnose für 2020 anzuheben. Die Usätze sollen ei etwa 450 Mio. € liegen. Im Q1 sprangen die Umsätze um 75 % nach oben und auch das Ebitda kletterte dank langsam steigender Kosten um 96 % auf fast 74 Mio. €. 

Tesla-Chef Elon Musk will die Produktion in Kalifornien wieder hochfahren und widersetzt sich damit den lokalen Corona-Einschränkungen. In Kalifornien gelten Ausgehbeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Gegen diese Beschränkungen hatte Tesla am Wochenende Klage eingereicht und gedroht das Werk nach Texas oder Nevada zu verlegen. 

Nach der Innogy-Übernahme hat der Energiekonzern E.on seine Prognose bestätigt. Das Ebit rückte nach noch untestierten Zahlen um 24 % vor und der bereinigte Gewinn kletterte auf 691 Mio. €. Aufgrund der guten Zahlen hat der Energieversorger seine Prognose bestätigt und peilt ein Ebit zwischen 3,9 und 4,1 Mrd. € an. Allerdings seien hier die "Risiken aus der COVID-19 Pandemie" nicht berücksichtigt, da diese nicht sicher zu beurteilen seien. 

Die durch die Coronakrise ausgelöste schwache Nachfrage macht Thyssenkrupp stark zu schaffen. Der auf die Automobilindustrie ausgerichtete Konzern benötigt dringend die Mittel aus dem Verkauf der Aufzugssparte. Die Stahlsparte kämpft derzeit mit dem Preisdruck der Schwerindustrie. In den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 fuhr Thyssenkrupp einen Nettoverlust von 1,3 Mrd. € ein.

 

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