BPK Amadeus FiRe AG

Weiterhin rund läuft das Geschäft beim Personaldienstleister Amadeus FiRe AG. Der Fokus des Unternehmens liegt unverändert im Bereich der hoch qualifizierten kaufmännischen und IT-Mitarbeiter. Im Rahmen der diesjährigen Bilanzpresse- und Analystenkonferenz präsentierte Vorstandssprecher Robert von Wülfing die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018. Im Berichtszeitraum konnte der Umsatz um 11,5 Prozent auf 205,8 (184,5) Mio. Euro ausgeweitet werden. Wie der Unternehmenschef zufrieden feststellte, konnten alle Geschäftsbereiche (Zeitarbeit und Personalvermittlung, Interim- und Projektmanagement, sowie Fort- und Weiterbildung) zur positiven Umsatzentwicklung beitragen. Verglichen mit dem Vorjahr 2017 war auch die Zahl der beim Kunden anrechenbaren Arbeitstage unverändert, so dass es hierdurch zu keinen die Vergleichbarkeit verzerrenden Effekte gekommen ist.

Beim Ergebnis verbesserte sich der Rohertrag um 16,1 Prozent auf 99,3 (85,5) Mio. Euro. Bezogen auf die Rohertragsmarge ergibt sich eine Verbesserung auf 48,2 Prozent nach zuvor 46,4 Prozent. Der Anstieg bei den Vertriebs- und Verwaltungskosten auf 62,0 nach zuvor 53,4 Mio. Euro geht dabei laut von Wülfing auf die gewachsene Anzahl der Mitarbeiter insbesondere in der Vertriebsorganisation und den daraus resultierenden Aufwendungen zusammen.

Sehr positiv wurde auch der neue Rekord beim operativen Konzernergebnis (EBITA) gewertet. Dieses liegt bei 37,5 (32,3) Mio. Euro und legte analog zum Rohertrag ebenfalls um 16,1 Prozent zu. Beim Vergleich mit dem Vorjahr ist laut Amadeus Fire Chef zu berücksichtigen, dass in 2018 erstmals negative Effekte aus den neuen Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ("Equal Pay" und Höchstüberlassungsdauer) zu berücksichtigen waren, und diese zudem zu kompensieren waren. Die EBITA-Marge hat sich auf 18,2 Prozent nach 17,5 Prozent im Vorjahr verbessert. 

Unter dem Strich weist Amadeus FiRe einen Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter von 24,2 (20,6) Mio. Euro aus, dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 4,66 (3,96) Euro. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 17,8 Prozent. Die Aktionäre dürfen sich auch in diesem Jahr über eine Vollauschüttung in Höhe von 4,66 (3,96) Euro je Aktie freuen, die im Nachgang zur Hauptversammlung am 23. Mai 2019 fällig werden wird. Mit 61,0 Prozent liegt die Eigenkapitalquote weiterhin in einem sehr soliden Bereich, solange keine nennenswerten Investitionen erforderlich werden, will das Management auch künftig an der Vollausschüttung des Jahresergebnisses festhalten, wie von Wülfing im Rahmen der Pressekonferenz bekräftigte.

Der vollständige Geschäftsbericht 2018 wird nach Unternehmensangabe am 27. März 2019 auf der Homepage der Amadeus FiRe AG (www.amadeus-fire.de) veröffentlicht.

 Für das aktuell laufende Geschäftsjahr 2019 geht man weiterhin von einem positiven Marktumfeld mit einem sehr robusten Arbeitsmarkt aus. Je nach Erfolg der geplanten Investitionen in den Ausbau des Geschäftsbetriebes (neue Niederlassung in Nürnberg, Ausbau der Teams für Vermittlung und Interimsmanagement usw.) kann das Umsatz- und Rohertragswachstum auch stärker ausfallen. Insgesamt soll der Umsatz weiter gesteigert und das 2018er EBITA von 37,5 Mio. Euro übertroffen werden. Beim EBITA wird von einem Anstieg um rund 5 Prozent ausgegangen. (ES - 12.03.2019 - 11:15 Uhr)

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