Deutsche Post AG

Der Vorstand der Deutsche Post AG hat sich für Maßnahmen zur Absicherung des Ergebniswachstums im Bereich Post - eCommerce - Parcel (PeP) entschieden. Dieser Entschluss basierte auf der bereits im ersten Quartal 2018 aufgetretenen negativen Ergebnisentwicklung. Die Maßnahmen betreffen vor allem die künftige Entwicklung der Preise, der operativen und indirekten Kosten sowie eine weitere Verbesserung der Produktivität im Bereich PeP in Deutschland. Allerdings werden sich diese Maßnahmen nur teilweise im laufenden Jahr positiv bemerkbar machen. Aufgrund dessen rechnet der Vorstand in diesem Bereich nun mit einem EBIT vor Einmalaufwendungen von etwa 1,1 Mrd. Euro. Dies beinhaltet allerdings bereits Ausgaben zur Produktivitätsverbesserung in Höhe von 150 Mio. Euro. Daneben werden die eingeleiteten Maßnahmen zu einem einmaligen Restrukturierungsaufwand von rund 500 Mio. Euro führen. Auf dieser Basis erwartet der Vorstand im Gesamtjahr auf Konzernebene ein EBIT von rund 3,2 Mrd. Euro. Dazu soll der Bereich PeP inklusive der Restrukturierungskosten 0,6 Mrd. Euro beitragen. Während die Planung für DHL ein EBIT von 3,0 Mrd. Euro vorsieht, liegt die Planung für den Bereich Corporate Functions bei minus 0,42 Mrd. Euro. Für das Jahr 2020 geht der Vorstand aber unverändert von einem Ergebnis von mehr als 5,0 Mrd. Euro aus.

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