DEUTZ AG

Die DEUTZ AG verbuchte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019 einen Auftragseingang von 1,32 Mrd. Euro. Gegenüber dem starken Vorjahr bedeutete dies einen Rückgang um 15,1 Prozent. Ein verändertes Bestellverhalten und eine konjunkturelle Abkühlung wirkten sich dämpfend aus. Im dritten Quartal sank der Auftragseingang um 20,0 Prozent auf 361,9 Mio. Euro. Mit knapp 156.000 Motoren lag der Absatz in etwa auf dem Vorjahresniveau. Der Umsatz verbesserte sich jedoch um 6,4 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro. Wachstumstreiber waren die Bereiche Material Handling, die Landtechnik und das Servicegeschäft. Regional betrachtet entwickelten sich besonders die Regionen Asien/Pazifik und Amerika sehr erfreulich. Das EBIT vor Sondereffekten legte sogar um 50,8 Prozent auf 69,2 Mio. Euro zu. Inklusive des Veräußerungsgewinns für ein kleines Teilgrundstück in Höhe von 9,3 Mio. Euro belief sich das ausgewiesene EBIT auf 78,5 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 71,0 Prozent bedeutete. Dadurch erhöhte sich auch die EBIT-Marge von 3,5 auf 5,7 Prozent. Im Finanzergebnis musste jedoch eine Wertminderung auf ein ausgereichtes Darlehen über 9,4 Mio. Euro verkraftet werden. Trotzdem stieg das Konzernergebnis um 53,7 Prozent auf 54,7 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend von 0,29 auf 0,45 Euro. Auf Basis dieser Zahlen hat der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Demnach erwartet er eine Umsatzsteigerung auf mindestens 1,8 Mrd. Euro und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten zwischen 4 und 5 Prozent.(ES - 7.11.2019 - 10:00 Uhr)

c