KUKA AG

Die KUKA AG hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2017 angepasst. In einem umfassenden Projektreview stellte das Management fest, dass es im Zusammenhang mit einzelnen Projekten im Geschäftsbereich Systems sowie mit Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität bei KUKA Systems GmbH zu Ergebnisbelastungen in einer Größenordnung von rund 40 Mio. Euro kommen wird. Deshalb senkt der Vorstand die erwartete EBIT-Marge vor Kaufpreisallokationen und Wachstumsinvestitionen von 5,5 auf 4,3 Prozent. Im Gegenzug hebt der Vorstand die Umsatzerwartung für 2017 auf 3,45 Mrd. Euro an. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 17 Prozent.

RATIONAL AG

Die RATIONAL AG steigerte nach vorläufigen Zahlen ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2017 um 14,5 Prozent auf 702 Mio. Euro. Damit lag das Wachstum leicht über der im Jahresverlauf angehobenen Prognose von 13 Prozent. Zu diesem Wachstum trugen sämtliche Regionen bei, in den amerikanischen Märkten erzielte die Gesellschaft jedoch Zuwachsraten von über 20 Prozent. Auch das Geschäftssegment Firma entwickelte sich mit einem Umsatzplus von 22 Prozent überproportional. Auf dieser Basis rechnet das Management mit einer Steigerung beim EBIT von 167 auf 188 Mio. Euro. Für die EBIT-Marge bedeutet dies einen leichten Rückgang von 27,2 auf 26,7 Prozent. Die endgültigen Zahlen sowie den Dividendenvorschlag wird die Gesellschaft am 15. März 2018 präsentieren.

Kulmbacher Brauerei AG

Die Kulmbacher Brauerei AG erzielte nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 219,8 Mio. Euro. Damit blieb die Gesellschaft leicht hinter dem Vorjahreswert von 220,7 Mio. Euro zurück. Dagegen dürfte sich das EBIT auf über 10,5 Mio. Euro verbessern. In diesem Rahmen erhöht sich die EBIT-Marge voraussichtlich auf 4,8 Prozent. Die Prognose aus dem ersten Halbjahr hatte ein EBIT von 8 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von mindestens 3 Prozent beinhaltet. Mit den jetzigen Zahlen konnte diese Prognose deutlich übertroffen werden. Den Free Cashflow sieht das Management bei über 7 Mio. Euro.

Thema der Woche

Ausgabe 3 | 17.01.2018

MiFID II-Wahnsinn

Die europäische Entmündigung der Bürger

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Täglicher Börsenbericht

DAX zieht ordentlich an

Nebenwerte-Indices entwickeln sich positiv

Nach einer unentschlossenen Handelswoche kann der DAX am Freitag endlich wieder zulegen und zum Dow Jones und Nikkei Boden gutmachen, die von Bestmarke zu Bestmarke eilen. Trotz fehlender Vorgaben von der Wall Street sowie dem starken Euro prescht der deutsche Leitindex nach vorne. 

BASF präsentierte Eckdaten zum letzten Geschäftsjahr. Das Geschäft mit Basischemikalien und die Erholung im Öl- und Gasgeschäft wirkten sich positiv auf das Ebit aus, es konnte um ein Drittel auf 8,3 Mrd. € zulegen.

Aktionäre werden heute die Hauptversammlung bei ThyssenKrupp genau verfolgen. Großaktionäre fordern einen umfassenden Umbau des Traditionskonzerns, allen voran Cevian, die offen eine Zerschlagung des Unternehmens fordern. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss sich also warm anziehen, denn er muss mit massiver Kritik von Seiten der Aktionäre rechnen - die lassen allerdings die Aktie erwartungsvoll in die Höhe schellen. 

TecDAX-Unternehmen Software wird von der US-Steuerreform profitieren, das Unternehmen rechnet 2018 und den folgenden Perioden mit einem Anstieg des Konzern-EPS von 5 bis 10 %.

Beim Kreditkartenanbieter Amex hat die US-Steuerreform einen gegenteiligen Effekt. So musste das Unternehmen das erste Mal seit 26 Jahren einen Quartalsverlust von 1,2 Mrd. $ berichten. Im Vorjahr stand hier noch ein Gewinn von 825 Mio. $.

Die US-Regierung will dem chinesischen Mischkonzern HNA, der u.a. bei der Dt. Bank beteiligt ist, keine Investitionen mehr genehmigen, bevor diese ihre Aktionärsstruktur nicht transparenter machen.

Das „Black Friday“-Geschäft hat den Ertrag von Ceconomy im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 geschmälert. Das Ebit ging gegenüber dem Vorjahresquartal um ca. 16 % auf 260 Mio. € zurück.

IT-Dienstleister IBM konnte endlich den Abwärtstrend stoppen. Das Cloud-Geschäft läuft gut, sodass die Erlöse im 4. Quartal um 3,6 % auf 22,5 Mrd. $ anstiegen. Trotzdem muss das Unternehmen einen Verlust ausweisen. Eine Sonderaufwendung von 5,5 Mrd. $ wegen der US-Steuerreform drückte das Plus von 4,5 Mrd. $ ins Minus, sodass unterm Strich ein Verlust von 1,05 Mrd. $ ausgewiesen werden muss.

Uniper konnte sich erfolgreich gegen eine Übernahme durch Fortum wehren. Nach Ablauf der Annahmefrist hielt der finnische Versorger Fortum lediglich 46,93 % der Anteile. Allein 46,65 % der Anteile stammen von Eon

 

Auf ihrem Weg zurück nach China vereinbarte Google eine Patentlizenzvereinbarung mit Tencent.

 

Redaktionelles

Effecten-Spiegel AG: Halbjahresergebnis erneut über Vorjahr

Die Effecten-Spiegel AG hat von der positiven Stimmung an den Aktienmärkten profitiert und die gestiegenen Kurse zu Gewinnmitnahmen genutzt. Eine Anzahl von Aktienpositionen wurde teilweise (z.B. Apple, SAP, Merck), andere ganz veräußert. Aus dem Verkauf von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens wurden Gewinne in Höhe von 3,5 Mio. Euro realisiert. Relevante positive Ergebnisbeiträge lieferten u.a. die vollständige Veräußerung der Aktien der Stada AG mit 561 TEUR und der Pfeiffer Vacuum AG mit 413 TEUR. An Dividenden wurden 905 TEUR vereinnahmt. Der Kassenbestand lief dadurch per Saldo auf 19,5 Mio. Euro hoch. Bankverbindlichkeiten bestehen weiterhin keine. 

Nach vorläufigen untestierten Zahlen liegt der erwirtschaftete Ertrag für die ersten sechs Monate bei 3,7 Mio. Euro und damit deutlich über dem des Vorjahreszeitraumes (1,9 Mio. Euro). Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass auf Wertpapiere des Anlagevermögens weder Zu- noch Abschreibungen vorgenommen wurden. Die nach dem Niederstwertprinzip stichtagsbezogen vorzunehmenden Abwertungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens liegen per 30.06.17 bei 198 (Vj. 718) TEUR. Die Wertdifferenzen werden separat als „Stille Reserven und Lasten“ ausgewiesen. Der Saldo hieraus beläuft sich bei den bilanzierten Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens auf +2,56 Mio. Euro. Der nicht bilanzierte Depotwert der eigenen Anteile beträgt 5,29 Mio. Euro. Das Verlagsgeschäft lag mit Umsatzerlösen von 1,52 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau (1,51 Mio. Euro). 

Im Gerichtsverfahren gegen die Deutsche Bank wegen der Postbankübernahme wurde vom OLG der nächste Verhandlungstermin für den 8. November 2017 bestimmt.

Die ES AG wird ihr Aktienrückkaufprogramm wieder aufnehmen. In der Zeit vom 01.08. bis 31.12.2017 sollen bis zu 82.028 Vorzugsaktien der Gesellschaft zu einem maximalen Betrag von 1.533.923,60 Euro erworben werden. 

Die 10 größten Aktienpositionen des Finanzanlagevermögens sind, geordnet nach Positionsgröße auf Basis des Tageskurswertes zum 30.06.2017: infas Holding AG, MAN SE (Stämme), Symrise AG, Porsche Holding SE (Vorzüge), Sanofi S.A., Novartis AG, Vossloh AG, Union Pacific Corp., Coloplast und K+S AG.

Thema der Woche