Durch den Wahlsieg von Boris Johnsons konservativen Tories steht einem Brexit erst einmal auf britischer Seite nichts mehr entgegen. Zumindest ist es unwahrscheinlich, dass das Parlament sich weiterhin dem Vertrag versperrt. Der nächst mögliche Termin für den Brexit wäre aktuell der 31. Januar 2020 – und Großbritanniens Premier Brois Johnson hat heute morgen bereits klar gemacht, dass dieses Datum weiterhin betand hat. Der US-Präsident Donald Trump hat Johnson dann schon per Twitter zum Wahlsieg gratuliert und "den besten Deal aller Zeiten" zwischen den USA und dem Königreich angekündigt. Auch die deutschen Anleger zeigen sich erleichtert, ganz nach dem Motto: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der DAX kletterte am Vormittag dann bis auf 13.423 Punkte – ein neues Jahreshoch. Abzuwarten bleibt, ob der dt. Leitindex nun auch die wichtige 13.597 Punkte-Marke knackt und damit ein neues Zweijahreshoch markiert. Gegenwind kommt natürlich aus den USA. Dort ist der Ausgang des Handelskrimis mit China weiterhin ungewiss.

Der Konsümgüterkonzern Henkel hat seine Anleger auf einen Gewinnrückgang 2020 eingestimmt. Insbesondere seien Investitionen in Marketing und Digitalisierung sowie ein schwieriges Marktumfeld für das niedrigere Ergebnis verantwortlich.

Der deutsche Stahlkonzern Thyssenkrupp bewirbt sich um einen Auftrag bei Teslas Gigafabrik im "Umland Berlins". Welche Sparte des Mischonzerns sich in Gesprächen befinde, führte Thyssenkrupp allerdings nicht aus.

VW verkaufte konzernweit im November 988.800 Fahrzeuge, ein Plus von 5,1 %.

Der Essenslieferdienst Delivery Hero wagt den Schritt nach Asien und übernimmt 87 % des südkoreanischen App-Anbieters Woowa Brothers. Woowa Brothers wird insgesamt mit 4 Mrd. $ bewertet. 

Der Lkw-Zulieferer Jost hat für 250 Mio. € den schwedischen Hersteller von landwirtschaftlichen Frontladern Alö Holding gekauft. Der erwartete Umsatzbeitrag soll bei rd. 200 Mio. € liegen.

Der SAP-Rivale Oracle konnte die Erwartungen der Analysten im Q2 nicht erfüllen. Das Softwareunternehmen erzielte einen Umsatzwachstum von 1 %.

Die US-Luftfahrtaufsicht FFA hat Boeing deutlich zu verstehen gegeben, dass der Flugzeugbauernicht mit einer raschen Wiederzulassung des Fliegers 737 MAX rechnen kann.

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