Nachdem der DAX zuletzt leichte Verluste hinnehmen musste, dürfte er sich an diesem Freitag wieder ein wenig erholen. Er würde damit sein bisheriges Wochenminus von 1,7 % etwas reduzieren, verzeichnete jedoch die erste Verlustwoche seit März. Bisher zeigte sich die 200-Tages-Linie jedoch noch nicht gefährdet. Derweil hatten der von US-Präsident Donald Trump abgesagte Nordkorea-Gipfel und seine Prüfung von Einfuhrzöllen für Automobile die Märkte schon am Vortag belastet. Der Dow Jones notierte 0,3 % tiefer, der S&P 500 dämmte sein Minus auf 0,2 % ein und der Nasdaq schloss 0,1 % tiefer. Weiter wird auch gespannt nach Italien geblickt, wo die designierte neue Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtspopulistischer Lega im Blick der Anleger bleibt.

Während der gestrigen Hauptversammlung der Deutschen Bank mussten die Papiere des Finanzkonzerns massive Verluste hinnehmen. Die Bank will im Zuge der geplanten Umstrukturierung ihre Aktivitäten im Aktienhandel und im Geschäft mit Hedgefonds verkleinern. Mit den Maßnahmen soll das Bilanzvolumen noch in diesem Jahr um knapp ein Zehntel reduziert werden.

Das durch die Ausgabe neuer Aktien eingenommene Geld von Medigene soll in die Forschung in der Immuntherapie gesteckt werden. Das Biotech-Unternehmen hatte die Platzierung der Aktien am Donnerstag nach Handelsschluss an der Frankfurter Börse  angekündigt.

Takkt plant Runelandhs zu erwerben. Der schwedische Distanzhändler für Betriebsausstattung befindet sich seit 2012 im Besitz der US-amerikanischen Brady Corporation.

paidContent: 4177 contentPage: 10