Nach einer unentschlossenen Handelswoche kann der DAX am Freitag endlich wieder zulegen und zum Dow Jones und Nikkei Boden gutmachen, die von Bestmarke zu Bestmarke eilen. Trotz fehlender Vorgaben von der Wall Street sowie dem starken Euro prescht der deutsche Leitindex nach vorne. 

BASF präsentierte Eckdaten zum letzten Geschäftsjahr. Das Geschäft mit Basischemikalien und die Erholung im Öl- und Gasgeschäft wirkten sich positiv auf das Ebit aus, es konnte um ein Drittel auf 8,3 Mrd. € zulegen.

Aktionäre werden heute die Hauptversammlung bei ThyssenKrupp genau verfolgen. Großaktionäre fordern einen umfassenden Umbau des Traditionskonzerns, allen voran Cevian, die offen eine Zerschlagung des Unternehmens fordern. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss sich also warm anziehen, denn er muss mit massiver Kritik von Seiten der Aktionäre rechnen - die lassen allerdings die Aktie erwartungsvoll in die Höhe schellen. 

TecDAX-Unternehmen Software wird von der US-Steuerreform profitieren, das Unternehmen rechnet 2018 und den folgenden Perioden mit einem Anstieg des Konzern-EPS von 5 bis 10 %.

Beim Kreditkartenanbieter Amex hat die US-Steuerreform einen gegenteiligen Effekt. So musste das Unternehmen das erste Mal seit 26 Jahren einen Quartalsverlust von 1,2 Mrd. $ berichten. Im Vorjahr stand hier noch ein Gewinn von 825 Mio. $.

Die US-Regierung will dem chinesischen Mischkonzern HNA, der u.a. bei der Dt. Bank beteiligt ist, keine Investitionen mehr genehmigen, bevor diese ihre Aktionärsstruktur nicht transparenter machen.

Das „Black Friday“-Geschäft hat den Ertrag von Ceconomy im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 geschmälert. Das Ebit ging gegenüber dem Vorjahresquartal um ca. 16 % auf 260 Mio. € zurück.

IT-Dienstleister IBM konnte endlich den Abwärtstrend stoppen. Das Cloud-Geschäft läuft gut, sodass die Erlöse im 4. Quartal um 3,6 % auf 22,5 Mrd. $ anstiegen. Trotzdem muss das Unternehmen einen Verlust ausweisen. Eine Sonderaufwendung von 5,5 Mrd. $ wegen der US-Steuerreform drückte das Plus von 4,5 Mrd. $ ins Minus, sodass unterm Strich ein Verlust von 1,05 Mrd. $ ausgewiesen werden muss.

Uniper konnte sich erfolgreich gegen eine Übernahme durch Fortum wehren. Nach Ablauf der Annahmefrist hielt der finnische Versorger Fortum lediglich 46,93 % der Anteile. Allein 46,65 % der Anteile stammen von Eon

 

Auf ihrem Weg zurück nach China vereinbarte Google eine Patentlizenzvereinbarung mit Tencent.