R. STAHL AG

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 musste die R. STAHL AG einen Umsatzrückgang von 6,3 Prozent auf 268,5 Mio. Euro hinnehmen. Während die Umsätze in Deutschland und Asien stabil blieben, sanken sie in Amerika und der Zentralregion. Mit 19,1 Prozent auf 29,0 Mio. Euro verzeichnete die Region Amerika den prozentual stärksten Rückgang. Dort machten sich erneut die schwachen Auftragseingänge der Vorperiode bemerkbar und dies vor allem im Projektgeschäft und bei den Serviceunternehmen im Bereich der Ölförderung. Das schwache Umsatzniveau ließ das EBIT von 8,8 auf minus 10,7 Mio. Euro einbrechen. Hierbei hatte die Gesellschaft auch noch negative Sondereinflüsse von 4,0 Mio. Euro zu verkraften. Darüber hinaus musste die Gesellschaft Anpassungen bei der Werthaltigkeit von latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von rund 11 Mio. Euro vornehmen. Dies führte dann zu einem Verlust von 21,2 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 4,2 Mio. Euro angefallen war. Entsprechend verringerte sich das Ergebnis je Aktie von 0,64 Euro auf minus 3,28 Euro. Angesichts der Ergebnislage erhalten die Aktionäre für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Dividende. Zur Anpassung der Konzern- und Kostenstruktur hat R. STAHL ein Effizienzprogramm aufgelegt. Mit diesem Programm soll im laufenden Jahr eine Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen im mittleren bis hohen zweistelligen Prozentbereich erreicht werden.

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