Effecten-Spiegel AG

Die Effecten-Spiegel AG ist ein Düsseldorfer Wirtschaftsunternehmen, das Kapitalanlage für eigene Rechnung betreibt und ein gleichnamiges, wöchentlich erscheinendes Börsenjournal herausgibt. Es wurde 1972 vom Diplom-Kaufmann Bolko Hoffmann gegründet. Seit dem Tod von Herrn Hoffmann im Jahr 2007 lenkt Frau Marlis Weidtmann als Alleinvorstand die Geschicke der Aktiengesellschaft.

Wesentliche Grundlage sowohl für die Kapitalanlage für eigene Rechnung als auch für das Verlagsgeschäft ist die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Gesellschaft, die seit 1997 an der Börse gelistet ist. Dabei stellen Aktien das Hauptinvestment dar. Kapitalsicherheit und regelmäßige Dividendenausschüttungen (2015 und 2016 jeweils 0,80 €) ist die erklärte Zielsetzung. Bei einer Bilanzsumme von 75,04 Mio. € im Jahr 2016 verfügte die Gesellschaft über ein Eigenkapital in Höhe von 71,77 Mio. Euro. Bankverbindlichkeiten sind für die Effecten-Spiegel AG ein Fremdwort, es gibt keine. Sämtliche Kosten und Wertpapierkäufe werden ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert. Damit schließt die Gesellschaft Kreditrisiken aus.

 

Das Journal

kurz - prägnant - unabhängig"

Das schätzen die Leser am Effecten-Spiegel, das seit über 45 Jahren über die Entwicklungen an den nationalen und internationalen Börsen berichtet. Die erste Ausgabe des Journals erschien am 3. September 1972. Vorausgegangen war ein Börsenbrief des Herausgebers Bolko Hoffmann. Beide Publikationen wurden Ende des Jahres 1971 im Zuge der Gründung der Effecten-Spiegel AG in diese Gesellschaft eingebracht. Ein 1973 mit dem Hamburger Verlagshaus „Der Spiegel“ geführter Rechtsstreit um den Namen „Effecten-Spiegel“, der vorübergehend eine Umbenennung in „Effecten-Journal" notwendig machte (ab Heft 45/73 bis 25/75), endete mit einem juristischen Sieg vor dem BGH in Karlsruhe.

Als einziges Börsenjournal Deutschlands verzichtet der Effecten-Spiegel auf jegliche Art von Werbeeinnahmen und kann daher völlig unabhängig über Banken, Handel und Industrie berichten.