Effecten-Spiegel AG erhöht Dividende


Die Effecten-Spiegel AG konnte die positive Ergebnisentwicklung der Vorjahre fortsetzen und schließt das Geschäftsjahr 2017 erneut mit einem starken Ergebnis über Vorjahresniveau ab. Der Jahresüberschuss liegt per Ultimo bei 3,816 (Vorjahr: 3,244) Mio. €. Der Bilanzgewinn vor Verwendung erreicht 4,81 Mio. € nach 3,81 Mio. € im Vorjahr.

Aus Verkäufen von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens wurden im Berichtszeitraum Erträge in Höhe von 4,81 (Vorjahr: 4,44) Mio. € realisiert. Die Erträge aus Zuschreibungen auf das Anlagevermögen beliefen sich auf 567 T€, an Zinsen und Dividenden wurden 1,09 Mio. € vereinnahmt. Dem stehen stichtagsbedingt zu bildende außerordentliche Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 1,503 Mio. € sowie auf das Umlaufvermögen in Höhe von 191 T€ gegenüber. 

Auch in seinem 46. Erscheinungsjahr war das Journal „Effecten-Spiegel“ als einziges, nur über den Eigenverkauf finanziertes Journal Deutschlands, profitabel. Bei unveränderten Preisen konnte der Verlagsumsatz im Vergleich zum Vorjahr sogar um 5,2 % auf 3,03 Mio. € gesteigert werden. Aufgrund höherer Kosten für Werbung, vor allem auch im Digitalbereich, blieben jedoch unterm Strich als Verlagsgewinn nur 42 T€ gegenüber 369 T€ im Geschäftsjahr 2016.

Vor Finanzergebnis und Steuern ergibt sich für die Gesellschaft ein Betriebsergebnis von 4,66 Mio. € gegenüber 4,27 Mio. € im Geschäftsjahr 2016. Trotz der Dividendenausschüttung für das Vorjahr in Höhe von 2,81 Mio. € und fortgesetztem Kauf eigener Anteile hat sich das Eigenkapital um 808 T€ auf 72,583 Mio. € erhöht und entspricht damit 95,69 % der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 5,25 %. Diese beinhaltet nicht den Saldo aus stillen Reserven und stillen Lasten, der zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung kumuliert bei 5,62 Mio. € liegt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um 1,1 % auf 75,848 Mio. € erhöht. 

Der Hauptversammlung am 23. Mai 2018 werden Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, die Gewinnrücklagen durch Einstellung von 761 T€ auf 8,1 Mio. € aufzustocken und die Ausschüttung für die Aktionäre um 12,5 % auf 0,90 € je Stamm- und Vorzugsaktie zu erhöhen. Aktuell entspricht dies einer Dividendenrendite von 4,6 % für die Stämme und von 4,7 % für die Vorzüge. Der Restbetrag von 901 T€ soll auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen werden.