Schaltbau Holding AG

Zuwachs beim Auftragsbestand


Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 steigerte die Schaltbau Holding AG den Umsatz von 509,1 auf 516,5 Mio. Euro. Der Auftragseingang verbesserte sich um 7,8 Prozent auf 594,0 Mio. Euro. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg des Auftragsbestands um 18,3 Prozent auf 508,3 Mio. Euro. Im Segment Mobile Verkehrstechnik erhöhten sich die Erlöse um 19,4 Prozent auf 265,3 Mio. Euro. Aufgrund der Neubewertung der Schaltbau Sepsa-Gruppe fiel das Segment-EBIT mit minus 26,4 Mio. Euro deutlich negativ aus. Bedingt durch den massiven Bestellrückgang in der Bahnübergangs- und Eisenbahnsignaltechnik in Deutschland ging der Umsatz im Segment Stationäre Verkehrstechnik um 19,4 Prozent auf 120,5 Mio. Euro zurück. Trotz des rückläufigen Volumen konnte das Segment-EBIT durch Kosteneinsparungen auf minus 5,5 Mio. Euro verbessert werden. Während der Umsatz im Segment Komponenten mit 130,7 Mio. Euro leicht hinter dem Vorjahreswert zurückblieb, legte das EBIT um 24,8 Prozent auf 21,4 Mio. Euro. zu. Auf Konzernebene wies Schaltbau ein EBIT von minus 23,0 Mio. Euro aus. Dies war vor allem durch Einmalbelastungen im Zuge der Wertberichtigung der zum Verkauf gestellten Tochtergesellschaft Albatros S.L.U. in Höhe von 24,2 Mio. Euro bedingt. Zudem gab es noch einmalige Belastungen bei der Tochtergesellschaft Schaltbau Pintsch Bubenzer im Umfang von 1,1 Mio. Euro. Bereinigt um diese beiden Effekte hätte Schaltbau ein positives EBIT von 2,4 Mio. Euro ausgewiesen. Im laufenden Jahr rechnet das Management mit Umsätzen zwischen 480 und 500 Mio. Euro. Des Weiteren strebt der Vorstand eine EBIT-Marge vor Einmaleffekten von rund 3 Prozent an.

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