HV CEWE Stiftung & Co.

Dividende bei 1,85 Euro


Hochsommerliches Wetter und gute Laune prägten die Hauptversammlung beim Fotobuchspezialisten CEWE in Oldenburg. Die über 600 Aktionäre stimmten unter anderem für die Ausschüttung einer Dividende von 1,85 Euro. Damit wird die Dividendenausschüttung im Vorjahresvergleich zum neunten Mal in Folge angehoben. Auf Basis des Schlusskurses 2017 in Höhe von 88,05 Euro ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von 2,1 Prozent. 

Auch mit dem bisherigen Geschäftsverlauf in 2018 zeigt sich Vorstandschef Dr. Christian Friege zufrieden. So sieht er mit dem Umsatzplus von 10,1 Prozent im ersten Quartal eine gute Grundlage für die Jahresprognose 2018. Diese hat der Vorstandschef vor den Aktionären auch nochmals bekräftigt. So soll der Konzernumsatz deutlich auf 630 bis 665 Mio. Euro steigen (2017: 599,4 Mio. Euro). Das Konzern-EBIT soll im Korridor von 48 Mio. Euro bis 54 Mio. Euro liegen (2017: 49,2 Mio. Euro), das EBT zwischen 47,5 Mio. Euro und 53,5 Mio. Euro (2017: 48,9 Mio. Euro) und das Nachsteuerergebnis wird zwischen 33 Mio. Euro und 37 Mio. Euro (2017: 33,6 Mio. Euro).

Eine wichtige Rolle bei den erwarteten Zuwächsen spielen dabei die zuletzt erfolgten Übernahmen. Dabei handelt es sich um die 80-prozentige Beteiligung an der führenden französischen Foto-App "Cheerz" zur Erschließung jüngerer Kundenzielgruppen und der Stärkung der Marktposition in Frankreich, Italien und Spanien sowie um die vollständige Übernahme des Online-Druck-Anbieters LASERLINE. Mit diesen Akquisitionen werden sich auch über 2018 hinaus zusätzliche Impulse für das Fotofinishing und den Kommerziellen Online-Druck ergeben.

Von der erwartete positiven Entwicklung sollen die Anteilseigner auch in der Zukunft weiter profitieren. So stellte Dr. Friege weitere Zuwächse in Aussicht. "Wir werden den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre nicht verlassen. Auf Basis unserer steigenden Ertragskraft wollen wir auch zukünftig die absolute Dividende sukzessive erhöhen und dabei immer eine solide Finanzierung und Eigenkapitalquote sicherstellen", so der CEWE-Chef in seiner ersten Hauptversammlung als Vorstandschef. Sehr positiv bewertete er auch den Umstand, dass 80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch selbst Unternehmensanteile halten, was für ein hohes Vertrauen der Belegschaft und eine außerordentlich hohe Identifikation mit CEWE spricht.

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