Gerry Weber International AG

Rückläufige Zahlen


In den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 verzeichnete die Gerry Weber International AG einen Umsatzrückgang von 7,3 Prozent auf 575,1 Mio. Euro. Allein das dritte Quartal bescherte dem Unternehmen ein Umsatzminus von 11,4 Prozent. Im Gerry Weber Core-Retail-Bereich sank der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 14,0 Prozent auf 250,9 Mio. Euro. Das Segment ist weiterhin durch Schließungen im Rahmen des Strategieprogramms gekennzeichnet. So verringerte sich die Anzahl der Geschäfte gegenüber dem Vorjahr von 867 auf 822. Im Bereich Gerry Weber Core-Wholesale ging der Umsatz um 6,2 Prozent auf 176,0 Mio. Euro zurück. Dagegen konnte Hallhuber immerhin um 5,3 Prozent auf 148,2 Mio. Euro zulegen. Neben einer Steigerung des Umsatzes auf der Fläche kam es auch zu einer Ausweitung der Verkaufsfläche. Auch im Bereich Onlinehandel erzielte die Gesellschaft steigende Umsätze. Inklusive der Einmalaufwendungen aus dem Performance-Programm in Höhe von 6,8 Mio. Euro verringerte sich das EBITDA um 31,1 Prozent auf 24,2 Mio. Euro. Das EBIT verschlechterte sich von 0,2 auf minus 9,8 Mio. Euro. Auch hierin waren Einmalaufwendungen aus dem Performanceprogramm von 8,2 Mio. Euro enthalten. Im Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit Sonderbelastungen in einer Größenordnung von rund 15 Mio. Euro. Nach der bisherigen Entwicklung hält der Vorstand das Umsatzziel für das Gesamtjahr von 830 bis 840 Mio. Euro für äußerst ambitioniert. Beim EBIT rechnet das Management mit einem Wert zwischen minus 10 Mio. Euro und einem ausgeglichenen Ergebnis.

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