RWE AG

Rodungsstopp in Hambach


Die RWE AG muss einen Rodungsstopp im Tagebau Hambach hinnehmen. Denn das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Aufhebung des Sofortvollzugs der im Hauptbetriebsplan des Tagebaus Hambach für 2018-2020 erlaubten Rodung beschlossen. Dadurch fällt eine abschließende Entscheidung zur weiteren Rodung erst in einem Hauptsacheverfahren. Allerdings ist damit zu rechnen, dass eine Entscheidung vermutlich erst Ende 2020 vorliegen wird. Damit könnte RWE die Rodung erst im Anschluss daran wieder aufnehmen. Daraus resultierend wird das EBITDA im Geschäftsbereich Braunkohle & Kernenergie ab 2019 mit einem jährlichen niedrigen dreistelligen Millionen Eurobetrag belastet.

DE0007037129