Effecten-Spiegel AG bleibt auch für 2018 im Dividendenmodus


In der Gesamtbetrachtung war das Börsenjahr 2018 eines der schlechtesten Jahre der Aktienmarktgeschichte weltweit. In einem Umfeld ständig wechselnder Extremsituationen behauptete sich die Effecten-Spiegel AG besser als vergleichbare Gesellschaften und weist trotz außerplanmäßiger Abschreibungen in Höhe von 2,78 Mio. € auf Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens einen Jahresüberschuss von 1,39 (Vorjahr: 3,82) Mio. € aus. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 2,29 Mio. €. 

Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 resultiert in erster Linie aus der teilweisen oder vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen des Finanzanlagevermögens. Insgesamt wurden aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens Erträge in Höhe von 3,38 (Vorjahr: 4,78) Mio. € erzielt. Aus Dividenden wurden 1,7 (1,1) Mio. € vereinnahmt, davon 341 T€ als Nachzahlungen für die MAN SE für die Jahre 2014 bis 2017. Der Gewinnbeitrag des Verlagsgeschäfts liegt bei 192 T€ und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 42 T€.

Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote von 95,36 % und einer Gewinnrücklage von 8,1 Mio. € schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 24. Mai 2019 vor, den ermittelten Bilanzgewinn an die Aktionäre als Dividende in Höhe von 0,55 € je Stamm- und Vorzugsaktie auszuschütten. Der sich aus der gesetzlichen Neubewertung der Pensionsrückstellungen ergebende und für die Ausschüttung gesperrte Unterschiedsbetrag in Höhe von 354 T€ soll auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen werden. Auf dem aktuellen Kursniveau liegt die Dividendenrendite sowohl für die Effecten-Spiegel-Stammaktie als auch die -Vorzugsaktie bei über 3 %.