Grammer AG

Positiver Jahresauftakt


Die Grammer AG startete in einem herausfordernden Umfeld erfolgreich ins neue Geschäftsjahr. Im ersten Quartal 2019 stieg der Umsatz um 17,5 Prozent auf 534,1 Mio. Euro. Diese erfreuliche Entwicklung war im Wesentlichen auf die im Oktober 2018 durchgeführte Akquisition der TMD Toledo Molding & Die im Bereich Automotive und das hohe Wachstum des Segments Commercial Vehicles in allen Kernmärkten zurückzuführen. Im Gegenzug kam es vor allem in Europa zu einer Absatzschwäche bei den Pkw-Herstellern. Das EBIT verbesserte sich um 17,6 Prozent auf 24,0 Mio. Euro. Aber auch bereinigt um Währungs- und Sondereffekte legte das EBIT von 20,5 auf 23,0 Mio. Euro zu. Das Ergebnis nach Steuern blieb dagegen mit 11,6 Mio. Euro leicht hinter dem Vorjahreswert von 12,2 Mio. Euro zurück. In der Region Americas konnten die Umsätze von 66,0 auf 154,9 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden. Dagegen ging der Umsatz in der Region EMEA von 316,2 auf 307,0 Mio. Euro zurück. Die Region APAC steuerte bereits wie im Vorjahr einen Umsatzanteil von 72,2 Mio. Euro bei. Im Hinblick auf die Geschäftssegmente erhöhten sich die Erlöse im Bereich Automotive um 20,5 Prozent auf 378,3 Mio. Euro. Auch das Segment-EBIT kletterte um 26,8 Prozent auf 12,3 Mio. Euro. Im Bereich Commercial Vehicles stieg der Umsatz um 9,6 Prozent auf 168,5 Mio. Euro. Beim Segment-EBIT kam die Gesellschaft um 12,4 Prozent auf 17,2 Mio. Euro voran. Auch für den Rest des Geschäftsjahres rechnet der Vorstand mit einem herausfordernden Umfeld. Trotzdem erwartet das Management einen Umsatzzuwachs auf über 2,1 Mrd. Euro und ein EBIT, das deutlich über dem Vorjahresniveau liegt.(ES - 14.5.2019 - 7:30 Uhr)

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