Heidelberger Druckmaschinen AG

Margenziel gesenkt


Das erste Quartal der Heidelberger Druckmaschinen AG des Geschäftsjahres 2019/20 stand im Zeichen der zunehmenden Investitionszurückhaltung. Aufgrund der konjunkturellen Eintrübung kam es auch zu Umsatzverschiebungen. Entsprechend sank der Umsatz im ersten Quartal von 541 auf 502 Mio. Euro. Immerhin konnte der Anteil wiederkehrender Umsätze auf rund 80 Mio. Euro ausgeweitet werden. Trotz der positiv verlaufenen Messe Print China ging auch der Auftragseingang von 665 auf 615 Mio. Euro zurück. Das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis blieb mit 14 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von rund 20 Mio. Euro zurück. Nach Steuern weitete sich der Verlust von 15 auf 31 Mio. Euro aus. Im Gesamtjahr rechnet der Vorstand unverändert mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Beim EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis geht der Vorstand jedoch nur noch von einer Marge zwischen 6,5 und 7,0 Prozent aus. Zuvor hatten die Verantwortlichen die EBITDA-Marge im Bereich 7,5 bis 8,0 Prozent gesehen.(ES - 17.7.2019 - 23:30)

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