Schaeffler AG

Deutlicher Ergebnisrückgang


Die Schaeffler AG erzielte in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine leichte Umsatzsteigerung von 10,7 auf 10,8 Mrd. Euro. Währungsbereinigt ging der Umsatz dagegen geringfügig um 0,1 Prozent zurück. Das dritte Quartal bescherte dem Unternehmen währungsbereinigt jedoch einen Zuwachs von 1,2 Prozent. In den ersten 9 Monaten verzeichneten sämtliche Regionen ein Erlösplus, lediglich die Region Europa musste einen Rückgang um 3,6 Prozent hinnehmen. In diesem Zeitraum verringerte sich das EBIT von 1,15 Mrd. Euro auf 795 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereffekte belief sich das EBIT auf 883 Mio. Euro nach 1,15 Mrd. Euro im Vorjahr. In Folge dessen sank die EBIT-Marge vor Sondereffekten von 10,7 auf 8,1 Prozent. Belastend wirkten sich höhere Produktions- und Verwaltungskosten sowie negative Verkaufspreiseffekte aus. In der Sparte Automotive OEM ging der Umsatz leicht auf 6,77 Mrd. Euro zurück. Beim EBIT vor Sondereffekten zeigte sich ein Rückgang von 592 auf 371 Mio. Euro, was auch die Marge von 8,7 auf 5,5 Prozent sinken ließ. Die Sparte Automotive Aftermarket wies ebenfalls ein leichtes Umsatzminus auf 1,39 Mrd. Euro aus. Das EBIT vor Sondereffekten verringerte sich von 266 auf 219 Mio. Euro. Somit lag die EBIT-Marge vor Sondereffekten bei starken 15,8 Prozent, auch wenn sie nicht das Vorjahresniveau von 18,9 Prozent erreichte. In der Sparte Industrie kam es zu einem Erlöswachstum auf 2,69 Mrd. Euro. Das EBIT vor Sondereffekten blieb mit 292 Mio. Euro auf dem Vorjahreswert. Auf dieser Basis bestätigte der Vorstand die angepasste Prognose für das Gesamtjahr. Demnach rechnet das Management mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von minus 1 bis plus 1 Prozent. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten soll sich dabei in einer Größenordnung von 7 bis 8 Prozent bewegen.(ES - 5.11.2019 - 9:30 Uhr)

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