Ackermann darf zu Hause bleiben


Obwohl vermutlich gerade sie zur Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank das meiste Hintergrundwissen haben, brauchen sie nicht vor dem Oberlandesgericht (OLG) Köln auszusagen:
Der ehemalige Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann und sein damaliger Privatkundenvorstand Rainer Neske dürfen zu Hause bleiben (vgl. ES-Ausgaben 43, 45 und 46/19). Das entschied der 13. Zivilsenat am 27. November. Die Begründung: Der Gegenstand der Beweisaufnahme und die strafrechtlichen Vorwürfe einer Strafanzeige gegen die beiden Manager stehen in einem so engen Zusammenhang, dass diese zur Sache nicht aussagen müssten, um sich nicht selbst zu belasten. Gegen dieses Zwischenurteil gibt es kein Rechtsmittel.