Daimler AG

Im zweiten Quartal erzielte die Daimler AG nach vorläufigen Zahlen ein EBIT, das deutlich unter den Erwartungen lag. So brach das Konzern-EBIT von 2,6 auf minus 1,6 Mrd. Euro ein. Der Bereich Mercedes-Benz Cars erzielte ein Minus von 0,7 Mrd. Euro, während bei Daimler Trucks noch ein Plus von 0,7 Mrd. Euro anfiel. Sehr schwach gestaltete sich die Entwicklung bei Mercedes-Benz Vans mit einem Minus von 2,0 Mrd. Euro. Nachdem bereits am 23. Juni 2019 eine Anpassung der Ergebnisschätzung erfolgte, sind nun weitere Belastungsthemen aufgetreten. So haben neue Informationen zu einer aktualisierten Risikobewertung bezüglich Rückstellungen für einen erweiterten Rückruf von Takata-Airbags in Europa und in anderen Teilen der Welt geführt, was eine Erhöhung der Rückstellungen um 1 Mrd. Euro mit sich brachte. Zudem gab es eine Neueinschätzung hinsichtlich laufender Verfahren betreffend die Dieselfahrzeuge. Dadurch erhöhen sich die erwarteten Aufwendungen um 1,6 Mrd. Euro. Eine Überprüfung und Priorisierung des Produktportfolios bei Mercedes-Benz Vans bedingt eine weitere Belastung von rund 0,5 Mrd. Euro. Entsprechend passte der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr erneut nach unten an. Das Konzern-EBIT sieht das Management nun deutlich unter dem Vorjahresniveau, nachdem bisher ein EBIT in der Größenordnung des Vorjahres erwartet wurde.(ES - 12.7.2019 - 12:00 Uhr)

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