Beinahe 20 % korrigierte die AMD-Aktie in der vergangenen Woche – und das trotz Rekordzahlen! Die Hauptursache für den starken Kursverfall lag jedoch nicht in einer Verschlechterung der Geschäftslage, sondern vielmehr in einer Diskrepanz zwischen den extrem hohen Erwartungen der Investoren und den realistischen Aussichten des Unternehmens. Langfristig orientierte Anleger nutzen daher die „Panik“ und steigen auf der vergünstigten Performance ein.
Amsterdam – Trotz Zollbelastungen konnte der niederländische Medizintechnikkonzern das Geschäftsjahr 2025 auf vergleichbarer Basis mit einem Umsatz von 17,83 Mrd. € abschließen, das waren knapp 2 % mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis verbesserte sich von 529 Mio. € im Vorjahr auf 1,42 Mrd. €. Nach Steuern erzielte Philips zudem einen Gewinn von 897 Mio. €, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von gut –689 Mio. € angefallen war.
Europas Versicherer stehen unter Druck. Sie sind offenbar Opfer ähnlicher Sorgen vor KI-Konkurrenz, die zuletzt vor allem Softwareunternehmen ohne Differenzierung belastet hatten. Talanx kann jedoch mit seinen ersten Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr überzeugen.
Gestützt auf eine steigende Nachfrage nach Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren investiert der DAX-Konzern in den Ausbau von Fertigungskapazitäten.
Auch heute dürfte sich die Erholung im DAX fortsetzen, auch wenn sich die 25.000 Punkte-Marke weiterhin als Hürde erweisen dürfte. Zu Wochenbeginn gelang dem dt. Leitindex, dank guter Vorgaben von der Wall Street zeitweise der Sprung über diese Marke.
Kopenhagen – Der dänische Pharmakonzern hat im Streit um eine günstigere Kopie seiner Abnehmpille Wegovy eine Patentklage gegen das US-Telemedizin-Unternehmen Hims & Hers Health eingereicht.
Gold und Silber haben in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rally hingelegt, bevor es zu einem deutlichen Rücksetzer kam. Inzwischen befinden sich die Edelmetalle im Erholungsmodus. Setzt sich die Aufwärtsbewegung fort oder war es nur eine Gegenbewegung?
In Kalifornien beginnt der Prozess gegen die Internet-Riesen Meta und Google wegen Suchtgefahr von sozialen Medien mit der Eröffnungserklärung der Staatsanwaltschaft. Das wegweisende Verfahren könnte die Haftung von Tech-Konzernen für die psychische Gesundheit von Jugendlichen neu definieren. Eine 20-jährige Klägerin wirft den Unternehmen vor, sie durch suchtfördernde Plattformen wie Instagram und YouTube krank gemacht zu haben.