Amsterdam – Im Ringen um den Musikkonzern Universal Music Group (UMG) hat der US-Investor Bill Ackman einen Rückschlag erlitten. Der Chef des UMG-Großaktionärs Bollore, Cyrille Bollore, erteilte dem Übernahmevorstoß eine klare Absage. „Wir sind der Meinung, dass der Preis bei Weitem nicht stimmt“, so Bollore auf der Hauptversammlung des Konzerns.
In den USA hat die Technologiebörse Nasdaq erstmals die Marke von 30.000 Punkten geknackt – auch der DAX hielt sich zuletzt weiter über 25.000 Zählern. Damit bleibt das Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten in Reichweite. Vor allem der wieder aufgekommene Chip-Hype schob die Kurse der Technik-Schwergewichte an.
US-Präsident Donald Trump beherrscht das Börsengeschehen. Seine Aussagen oder Postings auf der Plattform Truth Social entscheiden über steigende oder fallende Kurse. In diesem hochvolatilen Börsenumfeld sollten wieder Investments mit Substanz in den Fokus rücken (vgl. ES 20/26). Nach den Top Picks des heimischen Börsenparketts lohnt sich auch ein Blick nach Europa, wo zahlreiche Unternehmen mit robustem Geschäftsmodell und einer starken Marktstellung überzeugen.
New York – Seit CEO John Furner im Februar 2026 das Ruder übernommen hat gibt es nicht nur personelle Veränderungen. Angesichts der Konjunktursorgen baut der US-Einzelhandelsriese auch sein Angebot signifikant um. Dass der hauseigene KI-Assistent Sparky seine wöchentlichen Nutzer im 1. Quartal verdoppeln konnte, untermauert die neue Strategie.
Die Finanzdienstleister sind insgesamt solide in das Jahr 2026 gestartet. Während steigende Digitalisierung, KI-gestützte Prozesse und zunehmende Plattformmodelle bei vielen Unternehmen weiterhin für Wachstum sorgen, bleibt das Umfeld angesichts geopolitischer Unsicherheiten sowie der weiterhin verhaltenen Entwicklung am Immobilien- und Kreditmarkt herausfordernd. Vor allem spezialisierte Anbieter mit skalierbaren Geschäftsmodellen und konsequentem Kostenmanagement konnten im 1. Quartal jedoch überzeugen.
Auch wenn die Berichtssaison für das 1. Quartal größtenteils gelaufen ist, reißt die Nachrichtenflut kaum ab. Im Gegenteil – auch in den vergangenen Tagen schwächte sie sich maximal ab, doch einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe legten noch Zahlen und Ergebnisse vor.
Das wochenlange Rätseln um eines der meisterwartetetn IPOs hatte in der vergangenen Woche ein Ende: Die US-Börsenaufsicht SEC hat zuletzt den offiziellen Börsenprospekt von SpaceX vorgelegt. Damit liegen die Bilanzen des wohl am strengsten gehüteten Tech-Imperiums der Welt offen auf dem Tisch.