Amsterdam – Die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit Rechenzentren für Künstliche Intelligenz hat dem Chipkonzern zwar ein erneut starkes Quartal beschert, die hohen Markterwartungen konnte STMicro dennoch nicht bedienen. Im 2. Quartal stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorquartal um 12,7 % auf knapp 3,5 Mrd. $.
Nachdem der Bahntechnikkonzern zuletzt seine Ziele für 2026 etwas angepasst hatte, veröffentlichte Vossloh inzwischen seine endgültigen Halbjahreszahlen.
In den USA ist der Startschuss zur Berichtssaison endgültig gefallen und die Anleger müssen die Zahlenflut erst einmal verdauen. Vor allem bei den Tech-Werten liegt der Fokus darauf, ob sich die horrenden KI-Investitionen und ob sich diese auszahlen. Erste Dämpfer gab es bereits: Der E-Autopionier Tesla hat erstmals seit mehr als zwei Jahren aufgrund der Ausgaben für Künstliche Intelligenz und Robotik einen negativen Cashflow generiert.
Zürich – U.a. dank Preissteigerungen und höherer Absatzmengen konnte der weltgrößte Lebensmittelkonzern zwar sein Wachstumstempo aus eigener Kraft steigern, negative Wechselkurseffekte lasteten jedoch auf der Profitabilität. Während der Umsatz aus eigener Kraft in den 6 Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um 3,6 % zulegte, ergab sich nominal ein Rückgang von 2,5 % auf 43,1 Mrd. CHF.
GEA erhöht nach starkem Quartal die Jahresprognose
Der Anlagenbauer hat nach einem deutlich besser als erwarteten 2. Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Sowohl beim Umsatzwachstum als auch bei der Profitabilität und der Kapitalrendite traut sich der DAX-Konzern nun mehr zu als bislang.
New York – Der Umbau beim US-Mischkonzern zahlt sich immer mehr aus. Im 2. Quartal kletterte der Umsatz um 2,4 % auf 6,5 Mrd. $ an. Unter dem Strich konnte der Gewinn unterdessen um 29 % auf 933 Mio. $ verbessert werden.
Während in den USA die Berichtssaison bereits in vollem Gange ist, nimmt sie auch hierzulande langsam aber sicher Fahrt auf. Einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe haben bereits erste vorläufige Zahlen veröffentlicht. Im Zuge dessen haben zudem einige Unternehmen ihre Ziele für das laufende Jahr angepasst.
Der ChatGPT-Entwickler und auf Künstliche Intelligenz spezialisierte US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen Hackerangriff auf das Startup Huggins Faces übernommen. Eigenen Angaben zufolge sei ein autonom agierendes KI-Modell bei internen Tests außer Kontrolle geraten. Das Softwareunternehmen um CEO Sam Altman sprach von einem "beispiellosen Cyber-Vorfall" und kündigte an, seine Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken.