Nach einem gelungenen Wochenauftakt richtet sich der Blick der Investoren wieder auf die laufende Berichtssaison. Der DAX dürfte seine Erholung weiter fortsetzen – wenn auch mit gedrosseltem Tempo. Auch die geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken werden für weitere Impulse sorgen. Im gestrigen Handel konnte sich der dt. Leitindex weiter von der 25.000 Punkte-Marke absetzen.
Nachdem sich die Großschadenslast im Sommer insgesamt unterdurchschnittlich entwickelte, avisiert der Rückversicherer nun auf Jahressicht mehr Gewinn. Schwere Hurrikans über dem westlichen Atlantik sind demnach fast ausgeblieben.
Der Bahntechnik-Anbieter wird nach einem Gewinnrückgang im Sommer etwas pessimistischer für das laufende Jahr. Zwar dürfte der Umsatz den mittleren Bereich der im Juli gesenkten Zielspanne von 1,51 bis 1,61 Mrd. € erreichen, das Ebit dürfte jedoch wegen verschobener Projekte und einmaliger Kosten eher im unteren Bereich der angekündigten Spanne von 100 bis 110 Mio. € landen.
Der Pharma- und Agrarchemiekonzerns kann direkt mit zwei wichtigen Medikamenten-Nachrichten punkten. Bayer kann gleich mit zwei wichtigen Medikamenten-Nachrichten punkten.
Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus lotet einem Medienbericht zufolge eine Beteiligung am internationalen Kampfjet-Projekt GCAP aus. Dazu sollen sich Führungskräfte von Airbus mit Vertretern des britischen Rüstungskonzerns BAE Systems treffen. Eine Stellungnahme von Airbus und BAE lag zunächst nicht vor.
New York – Wegen der rasanten Nachfrage nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) sind die Cloud-Kapazitäten von Amazon nach eigenen Angaben auf Jahre hinaus weitgehend ausgebucht. "2027 ist weitgehend ausverkauft", sagte Konzernchef Andy Jassy.
Es ist kein Zufall, dass der „Invest in Germany Summit“ vergangene Woche in einem stillgelegten Heizkraftwerk in Berlin-Mitte begann. „Red Carpet for Investments“, roter Teppich für Investitionen, hieß das Motto der Konferenz. Der Ort der Industriegeschichte sollte zeigen, was Deutschland einmal stark gemacht hat und was es wieder werden will. Die Zusagen sind groß, die Frage nach ihrer Substanz bleibt allerdings offen.
Wenn in den USA die Berichtssaison beginnt, richtet sich der Blick der Finanzwelt traditionell zuerst auf die Großbanken. Sie eröffnen jedes Quartal den Reigen der Unternehmensbilanzen und gelten als Frühindikator für Konjunktur, Kreditnachfrage und Stimmung an den Kapitalmärkten. Entsprechend aufmerksam wurde auch diesmal verfolgt, was die Institute zu berichten hatten.