Der angekündigte Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC sorgt für Unruhe am Ölmarkt und könnte die Kräfteverhältnisse innerhalb des Kartells nachhaltig verschieben. Analysten sehen in dem Schritt einen Wendepunkt: Neben Saudi-Arabien zählen die Emirate zu den wenigen Förderländern mit nennenswerten freien Kapazitäten – ein entscheidender Hebel für die bisherige Marktmacht der OPEC.
Während die Unsicherheiten im USA-Iran-Konflikt weiter anhalten richten Anleger zur Wochenmitte ihre Aufmerksamkeit auf die laufende Berichtssaison in den USA und Deutschland. Zudem steht der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank Fed für heute auf dem Plan. Im gestrigen Handel war der DAX zeitweise unter die wichtige Marke bei 24.000 Punkten abgetaucht, konnte sie aber letztlich verteidigen.
Lebensmittelaktien galten lange als Inbegriff der Stabilität. Konzerne wie Nestlé oder General Mills stehen für Produkte, die täglich konsumiert werden – unabhängig von Konjunktur, Krisen oder Trends. Und doch zeigt sich derzeit ein ungewohntes Bild: Viele Titel aus der Branche stehen unter Druck, einige notieren sogar deutlich unter früheren Höchstständen. Für die Hersteller bedeutet dies vor allem eines: Umdenken – und genau hier liegt die Chance für langfristig orientierte Investoren.
Im Iran-Krieg zeichnet sich weiterhin keine Lösung ab. Die Marktteilnehmer hängen entsprechend weiterhin im luftleeren Raum. In der anstehenden Berichtswoche melden sich die Notenbanken zu Wort, doch auch von dieser Seite dürften die Impulse für die Anleger begrenzt sein. In dieser Gemengelage erweisen sich wieder einmal Tech-Aktien als Outperformer.
Die starke Konkurrenz durch Generikamedikamente hat dem Schweizer Pharmakonzern im Auftaktquartal zu schaffen gemacht. Nachdem in 2025 drei US-Patente ausgelaufen waren, gab der Nettoumsatz in den ersten 3 Monaten um 1 % auf 13,1 Mrd. $ nach. Zu konstanten Wechselkursen musste das Unternehmen einen Rückgang von 5 % verbuchen. D
der Labordienstleister und Diagnostikanbieter blickt pessimistischer auf das laufende Jahr. Wegen verschiedener US-Einflussfaktoren und der zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten fährt Qiagen seinen Ausblick für 2026 zurück.
In den USA hat die Berichtssaison inzwischen beinahe ihren Zenit erreicht – hier stehen vor allem die Ergebnisse der Tech-Riesen auf dem Plan. Hierzulande kommt sie aber auch langsam aber sicher in Schwung. Zuletzt stellten vor allem Unternehmen aus der 2. und 3. Börsenreihe ihre Quartalszahlen oder auch noch die Berichte für das abgelaufene Geschäftsjahr vor.
Thyssenkrupp-Aktie profitiert von TK Elevator-Deal
Mit einem starken Kursplus reagieren Thyssenkrupp auf die Übernahme von TK Elevator durch Kone. Der Aufzug- und Fahrtreppenhersteller Kone übernimmt den Konkurrenten aus Düsseldorf von den Finanzinvestoren Advent und Cinven.