Beim Essenslieferdienst Delivery Hero SE kommt Bewegung in den Aktionärskreis: Der US-Konzern Uber Technologies Inc. baut seine Beteiligung deutlich aus. Während aktivistische Investoren Druck machen, gewinnt damit ein strategischer Partner weiter an Einfluss.
Kerosinschock und Streikwelle: Lufthansa zieht Notbremse
Die Lufthansa verschärft angesichts steigender Kosten und anhaltender Streiks ihren Sparkurs und baut Kapazitäten in der Kernmarke schneller als geplant ab. Besonders einschneidend: Die Tochter Lufthansa CityLine soll ihren Flugbetrieb bereits ab Samstag mit den verbliebenen 27 Maschinen einstellen – deutlich früher als ursprünglich vorgesehen. Ziel ist es, weitere Verluste der defizitären Einheit zu begrenzen.
An der Wall Street erreichten die Leitindizes neue Höchststände angesichts der Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten. Die Ankündigung, dass der Iran die Straße von Hormus vorübergehend öffnen will, sorgte auch hierzulande für Zuversicht, nachdem sich Anleger zeitweise zurückhielten.
Angesichts wachsender Risiken für die Versorgung mit Flugbenzin konkretisiert die Europäische Union ihren Notfallplan. Hintergrund ist die angespannte Lage im Nahen Osten und die Blockade wichtiger Transportwege.
Sie zählen zu den Paradebeispielen defensiver Aktien – Energieversorger. Sie überzeugen mit einer stets hohen Dividendenausschüttung und können sich auch in Krisenzeiten behaupten. Der technologische Wandel vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung sowie der Boom bei Künstlicher Intelligenz werden den Stromverbrauch in Zukunft weiter antreiben – damit schlägt die Stunde der Energieversorger.
An den Börsen herrscht nur kurz Ruhe – nachdem die Berichtssaison für das abgelaufene Geschäftsjahr mehr oder weniger gelaufen ist, stehen bereits die ersten Quartalszahlen an. Während einige Unternehmen noch ihre Berichte vorstellen und einen ersten Ausblick auf das laufende Jahr geben, haben andere bereits vorläufige Zahlen für das Q1 präsentiert.
Die Bundesregierung macht in Sachen Krisenbewältigung keine gute Figur. Nachdem sich Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), einen heftigen Schlagabtausch lieferten, musste sich Bundeskanzler Friedrich Merz um die Schadensbegrenzung kümmern. Herausgekommen ist das Energiesofortprogramm.