In der Berichtsperiode setzten die Anleger weiter auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran. Der DAX konnte sich deutlich über der 25.200-Punkte-Marke etablieren. Nichtsdestotrotz lässt der Durchbruch noch auf sich warten. Zudem könnten frische Konjunkturdaten erneut für deutliche Kursbewegungen in die eine wie in die andere Richtung sorgen.
US-Präsident Donald Trump beherrscht das Börsengeschehen. Seine Aussagen oder Postings auf der Plattform Truth Social entscheiden über steigende oder fallende Kurse. In diesem hochvolatilen Börsenumfeld sollten wieder Investments mit Substanz in den Fokus rücken (vgl. ES 20/26). Nach den Top Picks des heimischen Börsenparketts lohnt sich auch ein Blick nach Europa, wo zahlreiche Unternehmen mit robustem Geschäftsmodell und einer starken Marktstellung überzeugen.
New York – Seit CEO John Furner im Februar 2026 das Ruder übernommen hat gibt es nicht nur personelle Veränderungen. Angesichts der Konjunktursorgen baut der US-Einzelhandelsriese auch sein Angebot signifikant um. Dass der hauseigene KI-Assistent Sparky seine wöchentlichen Nutzer im 1. Quartal verdoppeln konnte, untermauert die neue Strategie.
Die Finanzdienstleister sind insgesamt solide in das Jahr 2026 gestartet. Während steigende Digitalisierung, KI-gestützte Prozesse und zunehmende Plattformmodelle bei vielen Unternehmen weiterhin für Wachstum sorgen, bleibt das Umfeld angesichts geopolitischer Unsicherheiten sowie der weiterhin verhaltenen Entwicklung am Immobilien- und Kreditmarkt herausfordernd. Vor allem spezialisierte Anbieter mit skalierbaren Geschäftsmodellen und konsequentem Kostenmanagement konnten im 1. Quartal jedoch überzeugen.
Sich wenn die Berichtssaison diesseits und jenseits des Atlantiks mehr oder weniger beendet ist, haben einige Unternehmen, vor allem aus der zweiten und dritten Börsenreihe, noch Ergebnisse für die ersten 3 Monate 2026 präsentiert. Dabei hatte der eine oder andere Überraschungen im Gepäck.
Das wochenlange Rätseln um eines der meisterwartetetn IPOs hatte in der vergangenen Woche ein Ende: Die US-Börsenaufsicht SEC hat zuletzt den offiziellen Börsenprospekt von SpaceX vorgelegt. Damit liegen die Bilanzen des wohl am strengsten gehüteten Tech-Imperiums der Welt offen auf dem Tisch.