Der Chemiekonzern Evonik hat eine erste Übernahmeofferte des Rivalen BASF abgelehnt. BASF war vor wenigen Tagen an den Essener Konzern mit einem Fusionsvorschlag herangetreten, der einen Kaufpreis von rund 10 Mrd. € vorsieht. Laut Unternehmenskreisen hatte die Evonik-Führung von Beginn an ablehnend auf den Vorstoß reagiert und dies BASF nun mitgeteilt.
Zürich – Es sind ehrgeizige Pläne, die sich der Schweizer Pharmakonzern auf die Fahne geschrieben hat. Bis 2030 will das Unternehmen insgesamt 20 neue, besonders wirkungsvolle Medikamente hervorbringen und zugleich bei der Produktivität seiner Forschung weltweit zur Spitzengruppe gehören.
Nachdem es dem DAX zum Wochenschluss gelungen war, die dreiwöchige Verlustserie zu beenden, gelang auch ein leicht positiver Start in die neue Handelswoche. Dennoch war der Weg für den dt. Leitindex zur 26.000 Punkte-Marke zuletzt noch ein gutes Stück.
New York – Der von wiederholten Pannen geplagte US-Flugzeugbauer Boeing hat einen Software-Fehler bei der automatischen Landenavigation seines Modells 737 MAX entdeckt. Das Unternehmen bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal".
Zürich – Für Unternehmen sowie Versicherer und Rückversicherer könnte die zunehmende Verbreitung Künstlicher Intelligenz (KI) neue systemische Risiken schaffen. Wie aus einem Sigma-Bericht der Swiss Re hervorgeht, stieg der Anteil der Unternehmen, die KI- und Technologierisiken in ihren Risikoberichten nennen, zwischen 2019 und 2026 um rund 30 %. Diese Firmen stammen unter anderem aus dem Einzelhandel, der Luftfahrt und der Pharmaindustrie und nicht mehr hauptsächlich aus dem Technologiesektor, betonte der Schweizer Konzern.
Henkel hat von der EU grünes Licht für die Übernahme des niederländischen Spezialbeschichtungsunternehmens Stahl Parent B.V. erhalten. Nach Angaben der Europäischen Kommission ist sie zu dem Schluss gekommen, dass die angemeldete Transaktion „keine wettbewerbswidrigen Bedenken aufwirft“.
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen haben einige deutsche Unternehmen nun doch dazu veranlasse, die Ziele für das laufende Jahr anzupassen. Zudem will das SDAX-Unternehmen W&W das Börsensegment wechseln, wodurch ein Ausscheiden aus dem SDAX einher gehen wird.
Es ist eine Pointe, die selbst in Washington niemand kommen sah: Kevin Warsh, von Donald Trump eigentlich explizit als Zinssenker ins Amt gehoben, verkündet als seine erste geldpolitische Grundsatzentscheidung ausgerechnet eine Erhöhung. Damit straffen gleich drei der wichtigsten Notenbanken der Welt ihre Geldpolitik nahezu im Gleichschritt – ein Muster, das es so seit Jahren nicht gab.