Ab dieser Woche verwandelt die Fußball-Weltmeisterschaft den Globus in ein einziges großes Stadion. Millionen Menschen fiebern mit, Milliarden Euro fließen. Doch während die Fans auf der Tribüne jubeln und zittern, rechnen Investoren längst kühl durch: Wer sind die wahren Gewinner des Turniers abseits des Rasens? Der ES hat die Startelf der WM-Aktien zusammengestellt.
London – Der britische Pharmakonzern baut sein Onkologiegeschäft mit der milliardenschweren Übernahme des US-Biotechunternehmens Nuvalent weiter aus. Dazu will GSK innerhalb von zehn Geschäftstagen ein öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Stammaktien zu einem Stückpreis von 124 $ unterbreiten. Der gesamte Wert der Transaktion belaufe sich auf rund 10,6 Mrd. $.
Anleger sind erneut zwischen der Erleichterung, dass der Iran und Israel die gegenseitigen Angriffe eingestellt haben, und der Sorge vor einer erneuten Eskalation des Konflikts, gefangen. Zu Wochenbeginn hatte sich der DAX weiter von seiner 25.000 Punkte-Marke entfernt.
Trotz hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung hat das IT-Unternehmen das Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) mit einem Erlösewachstum auf 90,0 (86,8) Mio. € abgeschlossen. Das Ebit fuhr auf 15,7 (13,3) Mio. € vor und erreichte, ebenso wie der Umsatz, eine neue Bestmarke.
Mailand – Im italienischen Bankensektor könnte es zu einem milliardenschweren Übernahmekampf kommen. Die größte Bankengruppe des Landes, Intesa Sanpaolo kündigte kürzlich an, den kleineren Konkurrenten Monte dei Paschi di Siena (MPS) für 30,6 Mrd. € übernehmen zu wollen. Dies wäre die größte Bankenfusion in der Geschichte des Landes, wie das Institut weiter mitteilte.
Einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe haben zuletzt ihre Ergebnisse für die ersten 3 Monate vorgestellt. Der ES hat einige Meldungen im Börsen-Ticker zusammengefasst.
Die UniCredit erhielt trotz ihres unattraktiven Angebots für die Commerzbank erstaunlich viele Anteile. Das Frankfurter Finanzinstitut hat bereits entsprechende Bedenken gegenüber der BaFin geäußert. Grundsätzlich haben einige Akteure im Übernahmepoker um die Commerzbank versagt. Es droht dam,it eine ähnlich unendliche Geschichte wie bei der HVB.