HV: Bayer-Investoren machen Druck: 2026 wird das Jahr der Entscheidung
Beim Bayer AG spitzt sich die Lage weiter zu: Nach ersten operativen Fortschritten im laufenden Konzernumbau fordern Investoren nun sichtbare finanzielle Ergebnisse – und vor allem ein Ende der milliardenschweren Rechtsrisiken aus der Monsanto-Übernahme.
Trotz der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten und den deutlich gestiegenen Ölpreisen ist der DAX etwas besser in die neue Börsenwoche gestartet. Es ist dem dt. Leitindex immerhin gelungen, weiterhin oberhalb der 24.000 Punkte-Marke Fuß zu fassen.
Paris – Der Brillenkonzern hat auch im 1. Quartal vom Boom rund um Smartbrillen profitiert und den Umsatz kräftig gesteigert. Negative Währungseffekte insbesondere durch den US-Dollar zehrten einen großen Teil des Wachstums jedoch wieder auf. Neben Sorgen über zunehmende Konkurrenz belastet auch die Unsicherheit über die Margenentwicklung im Zusammenhang mit KI-Investitionen den Kurs.
Der Stahlkonzern hat nach einem starken 1. Quartal seine Ergebnisprognose für 2026 noch einmal erhöht. Die Entwicklung ist maßgeblich auf den Beitrag am Kupferkonzern Aurubis zurückzuführen.
Tech-IPO-Welle: Milliardenbewertungen vor dem Profit-Test
In den USA zeichnet sich mit SpaceX, OpenAI und Anthropic eine der größten IPO-Wellen der Geschichte ab. Gemeinsam ist den drei potenziellen IPO-Kandidaten: Sie schreiben Verluste und müssen erst noch beweisen, dass ihre Geschäftsmodelle nachhaltig profitabel sein können. Ihre Börsendebüts könnten damit zum entscheidenden Stresstest für die Risikobereitschaft der Anleger im Bereich wachstumsstarker Technologieaktien werden.
In den USA und einem Großteil Europas läuft die Berichtssaison bereits auf Hochtouren. Hierzulande haben einige Unternehmen zuletzt noch Ergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr bekanntgegeben – und dabei auch einen ersten Einblick auf das 1. Quartal gegeben. Der ES hat diese im Ticker-Format zusammengefasst.
Die Bundesregierung macht in Sachen Krisenbewältigung keine gute Figur. Nachdem sich Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), einen heftigen Schlagabtausch lieferten, musste sich Bundeskanzler Friedrich Merz um die Schadensbegrenzung kümmern. Herausgekommen ist das Energiesofortprogramm.