Marvell Technology und Lumentum schließen sich zusammen. Die Transaktion ist als reiner Aktiendeal strukturiert und hat einen Wert von rund 115 Mrd. $ einschließlich Schulden. Damit entsteht nach Angaben der US-Unternehmen ein Branchenführer im Bereich Konnektivität für Künstliche Intelligenz.
Der Diagnostikspezialist verkauft seine verlustbringende Tochtergesellschaft Diatron MI an ein indisches Investorenkonsortium und sich somit von einem Verlustbringer getrennt.
Der französische Zughersteller wird erneut vorsichtiger für das laufende Jahr. Der Konzern begründete dies mit technischen Problemen und Produktionsschwierigkeiten bei einigen seiner Produkte, darunter den doppelstöckigen Regionalzügen vom Typ Coradia Max.
Nachdem der dt. Leitindex mit Verlusten den Monat Oktober beendete, startete er positiv in den neuen Börsenmonat. Neben der laufenden Berichtssaison rücken in der laufenden Woche vor allem die US-Zwischenwahlen in den Fokus der Anleger. Zum Wochenschluss hatten vor allem die schwachen Ergebnisse von Inte und Amazon die Börse unter Druck gesetzt.
Kopenhagen – Beim klassischen Bier hakt es, bei Softdrinks läuft es: Der dänische Brauereikonzern hat ein gemischtes 3. Quartal hinter sich. Der ausgewiesene Umsatz stieg um 4,9 % auf 25,28 Mrd. DKK. Während die Absätze bei Erfrischungsgetränken um 9 % zulegten und alkoholfreie Biere ein Plus von 11 % verbuchten, federten sie den Rückgang der Biervolumina um 3,5 % ab.
Brüssel – Trotz guter Ergebnisse im 3. Quartal bekommt der weltgrößte Brauereikonzern zunehmend den steigenden Kostendruck zu spüren. Der Hersteller von Marken wie Budweiser und Stella Artois steigerte den Umsatz organisch um 4,9 % auf 16,5 Mrd. $.
Christine Lagarde tritt vorzeitig als Präsidentin der Europäischen Zentralbank ab. Die Französin gibt ihren Posten zum 7. Februar 2027 auf, wie die EZB kurz vor ihrem Zinsentscheid mitteilte. Darüber habe Lagarde den EZB-Rat sowie den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, informiert. Regulär wäre die achtjährige Amtszeit von Lagarde noch bis Ende Oktober 2027 gegangen.
Kaum ein Sektor hat in diesem Jahr so viel Bewegung erlebt wie die Technologiebranche. Die KI-Euphorie trägt weiter, aber die Börse unterscheidet schärfer zwischen Gewinnern und Verlierern. Dass die Nachfrage nach KI-Rechenleistung wächst, bezweifelt kaum jemand. Die Frage ist, was das Wachstum kostet und wer die Rechnung aus eigener Kraft bezahlen kann. Die Nervosität unter den Anlegern nimmt zu. Das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Kursabschläge.