Nach einer turbulenten Börsenwoche sackte der DAX zum Wochenstark ab. Der Handelsstreit zwischen den USA und China ist weiterhin am Toben - eine Entspannung ist nicht in Sicht. Auch wie es mit dem Brexit weitergeht ist noch nicht ganz so klar. Das oberste britische Gericht will zu Wochenbeginn eine Entscheidung zur Zwangspause des Parlaments treffen.Zudem fielen neue Wirtschaftszahlen aus der Eurozone sehr schwach aus und betärken damit bestehende Konjunktursorgen.

An den großen deutschen Indizes treten heute einige Änderungen in Kraft. Der Triebwerkbauer MTU rückt in den DAX auf und ersetzt dort Thyssenkrupp. Im MDAX werden zukünftig auch das Software-Unternehmen Compugroup sowie der Großküchengeräte-Hersteller Rational beheimatet sein. Dagegen rutschen der Autozulieferer Norma und die Deutsche Euroshop in den SDAX ab. Im SDAX ersetzt Dermapharm zudem Aumann.

Der Automobilhersteller VW startet seine Pilotlinie für eine eigene Batteriezellfertigung in Salzgitter. Zudem wird dort ein Forschungszentrum eröffnet. Für 2020 plant VW zusammen mit seinem schwedischen Partner Northvolt auch in Salzgitter eine Fabrik für Lithium-Ionen Batterien.

Vonovia baut seine Präsenz in Schweden aus und übernimmt die Mehrheitsanteile am Wohnungsbauunternehmen Hembla für 1,14 Mrd. €.

Eine Gewinnwarnung drückt die Aktie des Motorenherstellers Deutz. Das Unternehmen teilte vergangene Woche mit, dass die Insolvenz eines Zulieferers das Unternehmen belasten dürfte.

Analysten haben das Papier der Metro auf "hold" herabgestuft und zugleich as Preisziel gesenkt. Die Notierung gab am Vormittag nach.

Die Immobilienfirma Adler hat eine geplante Übernahme der israelischen Gesellschaft ADO Group bestätigt. Eine Entscheidung diesbezüglich stehe aber noch aus.

Der britische Reiseveranstalter https://www.thomascookgroup.com/investorsThomas Cook hat Insovlenz angemeldet. Die deutsche Tochter Condor will den Betrieb jedoch weiter aufrechterhalten und hat in Berlin einen Staatskredit beantragt.

Das Technologieunternehmen Teamviewer wagt sich am Mittwoch in Frankfurt am Main an die Börse. Sollten bis zum Dienstag alle angebotenen 84 Mio. Aktien zum Höchstpreis von 27,50 € angedient werden, wäre der Börsengang 2,3 Mrd. € schwer.

 

 

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