Der dt. Leitindex konnte am frühen Vormittag ein leichtes Plus einfahren, eine Entwarnung ist dies jedoch noch nicht. Die türkische Lira fiel nach dem gestrigen Absturz nicht weiter auf neue Tiefststände und bleibt stabil - wenn auch auf niedrigem Niveau. Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling sieht für die Türkei noch Chancen, eine weitere Eskalation der Krise zu verhindern. Allerdings müsste Erdogan seine bisherige Haltung aufgeben, damit Anleger ihr Vertrauen in die türkische Wirtschaft nicht gänzlich verlieren und ihr Geld abziehen. Aber nicht nur der Dax reagiert auf wirtschaftliche Krise in der Türkei. Auch die US-Börsen werden von der Währungskrise belastet. 

Der Essener Energiekonzern RWE kämpft mit Gewinneinbußen. Grund sind vor allem die niedrigen Strompreise. 

Im 3. Quartal belastete die Beteiligung an der ehemaligen Mutter Metro weiterhin das Ergebnis von Ceconomy belastet. Eine erneute Wertberichtigung schickte das Unternehmen in die Verlustzone. Der Umsatz stagnierte. Beim operativen Ergebnis machte der Konzern jedoch weiter Fortschritte. 

Die zweitgrößte Immobiliengesellschaft Deutschlands, die Deutsche Wohnen konnte ihr operatives Ergebnis (FFO I) im H1 um 13 % steigern. 

Symrise hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Der Konzern erwartet nun ein organisches Wachstum oberhalb des mittelfristigen Zielkorridors von 5–7 %. Im H1 konnte der Umsatz um 4 % zulegen. 

Anleger greifen heute zur Corestate-Aktie. Der Immobilieninvestor konnte im H1 einen Umsatz- und Gewinnsprung vorlegen. 

Im letzten H1 ist der Windturbinenhersteller Nordex in die roten Zahlen geraten. Der Umsatz ging um 36 % zurück. 

Anleger zeigen sich von der Aareal Bank enttäuscht. Der Kurs fiel, nachdem der Immobilienfinanzierer seine Q2 Ergebnisse veröffentlicht hatte. 

Die Beteiligungsfirma Indus konnte im H1 rund 5,1 % mehr umsetzen, die Jahresziele wurden bekräftig. 

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