Der DAX eröffnete den Handel am Freitag 0,2 % schwächer bei 12.545 Punkten. Schon am Donnerstag hatte er sich wenig bewegt und 0,2 % im Minus geschlossen. Seinen vorläufigen Höhepunkt hatte der deutsche Leitindex am Mittwoch mit 12.640 Punkten erreicht, bevor er sich knapp unterhalb der 200-Tages-Linie einfand. Ob der jüngste Anstieg dem heutigen kleinen Verfallstag geschuldet  war, wird sich im Laufe des Nachmittags oder zum Beginn der neuen Woche zeigen. An der Wall Street mussten die großen Indizes am Donnerstag ebenfalls Verluste verzeichnen. Der Dow Jones schloss schloss 0,3 % tiefer, der S&P 500 verlor 0,6 % und der Nasdaq sank um 0,8 %. Der japanische Nikkei gab um 0,2 % nach.

In den USA hat General Electric seine Quartalsergebnisse vorgelegt. Zwar legte der Gewinn im Jahresvergleich von 122 Mio. auf 369 Mio. $ zu, inklusive aller Sondereffekte fuhr der Industriekonzern jedoch im 1. Quartal einen Verlust von 1,2 (1,0) Mrd. $ ein.

Nachdem Allergan-Chef Saunders bei Aktionären auf Widerstand gegen seine Übernahmepläne gestoßen war, verzichtete der Botox-Produzent nun doch auf ein Gebot für den irischen Pharmakonzern Shire.

Mattel muss sich nach kaum mehr als einem Jahr von seiner Chefin Margo Georgiadis verabschieden. Die Nachfolge der Managerin wird am 26. April Ynon Kreiz antreten.

Die beiden Software-Unternehmen RIB Software und Microsoft geben eine Kooperation bekannt. Gemeinsam soll an einem Projekt namens MTWO gearbeitet werden. Ziel ist die Schaffung eines Systems, das in der Bau- und Wohnungswirtschaft die Datennutzung in Planung, Bau, Betrieb, Management und Wartung verbessert.

Villeroy & Boch hat seinen Umsatz im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2018 im Vorjahresvergleich um 3,4 % auf 208,0 Mio. € gesteigert, wobei der Einfluss negativer Währungseffekte einen größeren Umsatzzuwachs verhinderte. Das Ebit stieg um 5,7 % auf 11,1 Mio. €.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz von Reckitt auf vergleichbarer Basis im Jahresvergleich um 2 % auf 3,6 Mrd. €. Analysten hatten mit einem Plus von 2,6 % gerechnet, das Wachstum wurde jedoch durch anhaltende Probleme der Fußpflegemarke Scholl gebremst. Der Konsumgüterkonzern rechnet für das Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatzplus auf vergleichbarer Basis von 2 bis 3 %.

Besser als von Analysten erwartet vielen die Zahlen für das erste Quartal bei Ericsson aus. Der strikte Sparkurs, der auch den Abbau tausender Stellen enthielt, ließ den Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer ausfallen. Dennoch sank der Umsatz des schwedischen Netzwerkausrüsters im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 9 % auf 4,2 Mrd. €, bereinigt betrug das Minus 2 %. Die Bruttomarge fiel mit 34,2 % ebenfalls besser aus als erwartet.

Ein Bayer-Sprecher teilte mit, dass der Pharma- und Agrarchemiekonzern für seine Monsanto-Übernahme nun auch aus Russland grünes Licht erhalten habe. Noch steht jedoch die wichtige Zustimmung der Behörden in den USA aus. Einem Insider zufolge hat sich der Konzern mit diesen inzwischen aber grundsätzlich geeinigt.

Ein nicht näher genannter Kaufinteressent habe sich in den Deal von RWE und Eon zur Zerschlagung von Innogy eingeschaltet, der sich für Geschäftsaktivitäten in Tschechien interessiere. Dieser bekomme nun Einblick in die Bücher. Zudem habe er bestimmte Geschäftsaktivitäten der Essener in den Segmenten Erneuerbare Energien, Vertrieb sowie Netz und Infrastruktur im Visier.

Ein Porsche-Manager sei am Donnerstag wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr im Zusammenhang mit dem Diesel-Abgasskandal in Untersuchungshaft genommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Insgesamt wird gegen zwei Manager und einen ehemaligen Mitarbeiter der VW-Tochter ermittelt.

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