Auch am heutigen Dienstag hat der sich zuspitzende Handelskonflikt zwischen den USA und China die Börse fest im Griff. Schon zum Wochenbeginn hatte er den deutschen Leitindex schwer belastet, der am Montag mit einem Abschlag von 1,4 % startete. US-Präsident Donald Trump drohte China mit weiteren Strafzöllen auf Waren im Wert von 200 Mrd. $, woraufhin die asiatischen Börsen abtauchten. 

Zum größten Verlierer avancierte VW. Daran änderte auch die Meldung nichts, dass der seit Montag inhaftierte Audi-Chef Rupert Stadler vom Aufsichtsrat beurlaubt wird und Vertriebsvorstand Bram Schot vorläufig den Chefposten bei Audi übernimmt.

Vonovia hat sein Minimalziel bei seinem Übernahmeangebot für das schwedische Immobilienunternehmen Victoria Park erreicht und die Mindestannahmeschwelle von über 50 % der Stimmrechte überschritten. Damit seien alle Bedingungen für den Vollzug der Offerte erfüllt.

Aufgrund der möglichen Kapitalerhöhung verlor die Ceconomy-Aktie Boden. Der Mutterkonzern von Media Markt und Saturn will sich für die Neuordnung des verlustreichen Russland-Geschäfts frisches Kapital besorgen. 

In der vergangenen Woche stand bei K+S die Produktion im kanadischen Kaliwerk Bathune knapp vier Tage wegen der Reparatur eines Schornsteins still. Dem stehen frühere Aussagen des Unternehmens gegenüber, die eine Verbesserung der Produktion in dem Werk in Aussicht gestellt hatten. Anleger zeigten sich daraufhin enttäuscht.

 

 

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