Novo Nordisk hebt Prognose erneut an
Kopenhagen – Der dänische Pharmakonzern hat wegen des guten Marktstarts der Wegovy-Abnehmpille erneut seine Prognose erhöht. So… mehr

Best Practices
Der Aktienmarkt kann für Einsteiger zunächst kompliziert wirken. Mit dem richtigen Wissen, einem passenden Depot und einer durchdachten Strategie kann der Aktienkauf jedoch ein wichtiger Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau sein.
Eine Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil an einem Unternehmen verbrieft. Wenn Sie eine Aktie kaufen, werden Sie Aktionär und besitzen einen kleinen Teil des Unternehmens. Aktionäre können unter anderem ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung und einen Anspruch auf Dividenden haben, sofern das Unternehmen Gewinne ausschüttet. Der Aktienkurs wird durch Angebot und Nachfrage an der Börse bestimmt und kann jederzeit steigen oder fallen.
Die Börse ist ein organisierter Handelsplatz für Aktien und andere Wertpapiere. In Deutschland ist Xetra einer der wichtigsten elektronischen Handelsplätze. Anleger erteilen ihre Kauf- und Verkaufsaufträge über eine Bank oder einen Online-Broker. Dieser leitet die Order an den gewünschten Handelsplatz weiter. Der Preis entsteht dort durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage.
Unternehmen geben Aktien aus, um Kapital für Wachstum, Investitionen oder Übernahmen zu beschaffen. Investoren kaufen diese Aktien, um an der Entwicklung des Unternehmens teilzuhaben. Erträge können durch Kurssteigerungen und Dividenden entstehen. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass der Aktienkurs fällt oder das Unternehmen wirtschaftlich scheitert. Eine breite Streuung des Kapitals kann helfen, dieses Risiko zu reduzieren.
Um Aktien zu kaufen, benötigen Sie zunächst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Anschließend zahlen Sie Geld auf das zugehörige Verrechnungskonto ein, suchen die gewünschte Aktie über die Handelsplattform und erteilen eine Kauforder. Vor dem ersten Kauf sollten Sie Ihre Anlageziele, Ihre Risikobereitschaft und Ihren Anlagehorizont festlegen.
Das Wertpapierdepot dient der Verwahrung Ihrer Aktien, ETFs, Fonds und weiteren Wertpapiere. Die Eröffnung erfolgt heute meist vollständig online. Dabei werden persönliche Daten abgefragt und die Identität beispielsweise per Video-Ident oder PostIdent bestätigt. Nach der Freischaltung können Sie Geld auf das Verrechnungskonto überweisen und mit dem Aktienhandel beginnen.
Bei der Brokerwahl sollten Sie auf Ordergebühren, Depotkosten, Handelsplätze, Bedienbarkeit und Service achten. Einige Broker bieten besonders günstige Konditionen, während Banken häufig zusätzliche Beratung ermöglichen. Wichtig ist, dass der Anbieter zu Ihrer Anlagestrategie und Ihrem gewünschten Handelsverhalten passt.
Beim Aktienkauf wählen Sie die gewünschte Aktie, den Handelsplatz, die Stückzahl und den Ordertyp aus. Eine Market-Order wird zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt. Eine Limit-Order wird nur ausgeführt, wenn der von Ihnen festgelegte Preis erreicht wird. Beim Verkauf funktioniert der Ablauf entsprechend. Für jede Transaktion können Gebühren anfallen.
Eine Aktie bildet die Entwicklung eines einzelnen Unternehmens ab. Ein ETF bündelt dagegen zahlreiche Aktien und bildet häufig einen Index wie den DAX, den MSCI World oder den S&P 500 nach. ETFs ermöglichen eine breite Streuung mit nur einem Wertpapier und können deshalb besonders für Einsteiger geeignet sein. Einzelaktien bieten höhere Chancen, sind jedoch stärker vom Erfolg eines einzelnen Unternehmens abhängig.
Nach dem Kauf sollten Sie Ihr Depot regelmäßig überprüfen, ohne auf jede kurzfristige Kursschwankung zu reagieren. Kontrollieren Sie, ob die Aufteilung weiterhin zu Ihren Anlagezielen passt. Eine breite Diversifikation nach Unternehmen, Branchen und Regionen kann das Risiko reduzieren. Bei langfristigen Strategien kann ein regelmäßiges Rebalancing sinnvoll sein.
Mit einem Aktiensparplan oder ETF-Sparplan investieren Sie regelmäßig einen festgelegten Betrag. Dadurch können auch Anleger mit kleinen Summen langfristig Vermögen aufbauen. Da bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile gekauft werden, entsteht über die Zeit ein durchschnittlicher Einstiegspreis.
Aktienkurse schwanken durch Unternehmensnachrichten, Wirtschaftsdaten, Zinsentscheidungen, politische Ereignisse und die allgemeine Marktstimmung. Kurzfristige Kursverluste gehören zum Aktienmarkt. Anleger sollten daher nur Geld investieren, das sie langfristig nicht benötigen, und ihre Entscheidungen nicht von kurzfristigen Emotionen abhängig machen.
Aktien bieten die Möglichkeit, am langfristigen Wachstum von Unternehmen und Volkswirtschaften teilzuhaben. Erträge können durch Kurssteigerungen und Dividenden entstehen. Über lange Zeiträume können Aktien höhere Renditechancen bieten als klassische Sparprodukte. Eine Garantie für Gewinne gibt es jedoch nicht.
Der Aktienkurs kann fallen, Dividenden können gekürzt werden und Unternehmen können insolvent werden. Zusätzlich bestehen Branchen-, Länder-, Währungs- und Marktrisiken. Wer ausschließlich in wenige Einzelaktien investiert, trägt ein erhöhtes Klumpenrisiko. Eine breite Streuung über verschiedene Anlagen kann Verluste einzelner Positionen abfedern.
Sie benötigen ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Broker. Nach der Einzahlung auf das Verrechnungskonto suchen Sie die gewünschte Aktie, wählen Stückzahl, Handelsplatz und Ordertyp aus und bestätigen den Kauf.
Ja. Aktien und andere Wertpapiere werden in einem Wertpapierdepot verwahrt. Das zugehörige Verrechnungskonto wird für Käufe, Verkäufe, Dividenden und Gebühren verwendet.
Es gibt keinen festen Mindestbetrag. Je nach Broker können Sie bereits mit kleinen Summen investieren. Bei Einzelaktien müssen jedoch der Aktienkurs und mögliche Ordergebühren berücksichtigt werden. Sparpläne sind häufig schon mit niedrigen monatlichen Beträgen möglich.
Ja. Viele Broker bieten Aktien- und ETF-Sparpläne mit kleinen monatlichen Beträgen an. Einige Anbieter ermöglichen außerdem den Kauf von Bruchstücken einer Aktie. Achten Sie darauf, dass die Gebühren im Verhältnis zum Anlagebetrag nicht zu hoch sind.
Es gibt keine allgemein beste Aktie für Einsteiger. Wichtig sind ein verständliches Geschäftsmodell, eine solide Bilanz, nachvollziehbare Wachstumsperspektiven und eine angemessene Bewertung. Für eine breitere Risikostreuung können ETFs eine Alternative zu einzelnen Aktien sein.
Einzelaktien ermöglichen eine gezielte Auswahl bestimmter Unternehmen, erfordern aber mehr Recherche und bergen ein höheres Einzelwertrisiko. ETFs streuen das Kapital über viele Unternehmen und können daher für Einsteiger einfacher sein. Beide Anlageformen können miteinander kombiniert werden.
Mögliche Kosten sind Ordergebühren, Handelsplatzentgelte, Spreads, Depotgebühren und Fremdwährungskosten. Die genaue Höhe hängt vom Broker, dem Handelsplatz und dem Wertpapier ab. Ein Vergleich der Konditionen ist deshalb wichtig.
Ein Verkauf kann sinnvoll sein, wenn sich die ursprüngliche Investmentthese verändert hat, das Unternehmen dauerhaft an Qualität verliert, die Bewertung extrem hoch ist oder Sie Ihr Portfolio neu ausrichten müssen. Kurzfristige Kursschwankungen allein sind nicht zwingend ein Verkaufsgrund.
Bücher und Fachmagazine können helfen, Grundlagen, Anlagestrategien und Risikomanagement besser zu verstehen. Häufig genannte Werke sind „Intelligent Investieren“ von Benjamin Graham und „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ von Gerd Kommer. Wichtig ist, Informationen aus unterschiedlichen Quellen kritisch zu vergleichen.
Der Effecten-Spiegel bietet Analysen, Unternehmensberichte, Marktkommentare und Einschätzungen zu Aktien, ETFs und weiteren Anlageklassen. Einsteiger und erfahrene Anleger können diese Informationen nutzen, um Unternehmen und Marktentwicklungen fundierter zu bewerten.
Finanzportale, Broker-Websites und Anlegerforen bieten zusätzliche Informationen zu Aktien und ETFs. Beiträge und Empfehlungen aus Foren sollten jedoch immer kritisch geprüft werden. Eigene Recherche und ein nachvollziehbarer Anlageplan bleiben entscheidend.
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