New York – Oracle versucht einem Agenturbericht zufolge, Zahlungen aufzuschieben, falls ein Rechenzentrumsprojekt in New Mexico scheitert oder nicht wie geplant im Jahr 2028 in Betrieb geht. Wie Bloomberg berichtet, hat Oracle dem Entwickler des Projekts, einer Einheit von Blue Owl Capital, eine Mitteilung gesendet und sich darin auf höhere Gewalt (Force Majeure) berufen.
Das Unternehmen versuche, sich vor auflaufenden Kosten für das als "Project Jupiter" bekannte Rechenzentrum zu schützen, anstatt sich als Hauptmieter des Standorts zurückzuziehen, so Bloomberg. "Project Jupiter liegt weiterhin in unserem geplanten Zeitplan", sagte ein Sprecher von Oracle laut dem Bericht gegenüber Bloomberg, ohne sich zu der Mitteilung zu äußern. “Wir bekennen uns voll und ganz zu New Mexico und sind zuversichtlich, was unseren weiteren Weg angeht.” Ein Vertreter von Blue Owl lehnte gegenüber der Agentur eine Stellungnahme ab.
Die explodierenden Kosten für den Rechenzentren-Ausbau stehen bereits seit längere Zeit im Fokus der Anleger. Entsprechend verwundert der jüngste Kursverlust bei Oracle wenig. Nach ersten Gewinnabsicherungen wartet man hier vorerst ab; (B).