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General Mills kämpft weiter im Heimatmarkt

New York – Ein Gewinneinbruch von 67 % klingt zunächst alarmierend. Bei General Mills steckt jedoch ein Sondereffekt aus dem Vorjahr dahinter, der die Zahlen zusätzlich zum ohnehin angespannten Marktumfeld optisch verzerrt. Der Umsatz fiel im Ende August abgelaufenen 1. Quartal 2026/27 konzernweit auf 4,39 (4,52) Mrd. $ zurück. Operativ sackte das Ergebnis auf 633,6 Mio. $ ab, nach 1,73 Mrd. $ im Vorjahr. Dies lag jedoch vor allem an dem Sondereffekt aus dem Verkauf des Joghurtgeschäfts im vergangenen Jahr. Entsprechend ging auch der Gewinn nach Steuern auf 397,0 Mio. $ zurück, nach 1,20 Mrd. $ im Vergleichszeitraum. 

CEO Jeff Harmening gab an, dass General Mills weiterhin in einem volatilen Umfeld operiert. Das Unternehmen arbeitet nach wie vor daran, Kosten zu senken und die Umsatzentwicklung durch stärkere Produktinnovationen und aktualisierte Marketingstrategien zu verbessern. Vor diesem Hintergund bestätigte das Management seine Prognose für einen bereinigten Gewinn von je Aktie 3,00 bis 
3,20 $. Der organische Umsatz wird in einer Spanne von minus 1,5 % bis plus 0,5 % erwartet (Vorjahr: 18,42 Mrd. $). 

General Mills gehört derzeit zu den Aktien, die angesichts des KI-Hypes aus dem Investorenfokus gerutscht ist. Doch hier sollte man nicht vorschnell in Panik verfallen und ins fallende Messer verkaufen. Zwar dürfte es hier in den kommenden Monaten noch Ausdauer und Geduld benötigen, doch die Neuaufstellung könnte langfristig zum Turnaround verhelfen; (B+).