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ABN Amro

zieht sich zurück

Amsterdam – Die niederländische Großbank dampft ihr internationales Geschäft ein. Sie will künftig keine Unternehmen außerhalb Europas mehr finanzieren und stellt zudem den Rohstoffhandel in großen Teilen ein. „Wir konzentrieren uns auf die Niederlande und Nordwesteuropa, wo wir investieren und wachsen werden“, so Bankenchef Robert Swaak. Durch die Aufgabe dieser Geschäfte will Swaak, der seit Ende April an der ABN-Spitze steht, die Risiken der Bank mindern. Im 2. Quartal 2020 rutschte das Geldhaus in die roten Zahlen und schrieb einen Verlust von –5 Mio. €. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 693 Mio. € eingefahren. Grund dafür waren Abschreibungen u.a. aufgrund des sinkenden Ölpreises und des Wirecard-Skandals. Auch im Geschäft mit Privatkunden verkündete die niederländische Bank nun einen Rückzug. Sie stellt ihre Onlinemarke Moneyou in den Niederlanden und in Deutschland ein. Dabei gehe es um Tages- sowie Festgeld, Fondsanlagen und Girokonten. Hierbei verwies ABN auf das anhaltend schwierige Zinsumfeld.

Dennoch gibt man ABN nicht vorschnell aus der Hand; (B+). 

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