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Aktuelles aus Österreich/Schweiz

 Der Chip- und Sensorhersteller ams sucht einen Käufer für die Digital-Sparte von Osram, da „das digitale Geschäft von Osram nicht wirklich zu ams“ passt. Nach der außerordentlichen HV im August planen die Züricher ein rasches Delisting des Münchener Konzerns.

Weiterhin spannend; (B+). 

 2019 verbuchte Clariant wegen Rückstellungen für ein Verfahren der EU-Kommission einen Gewinneinbruch. Der Nettogewinn krachte von 356 Mio. CHF auf 38 Mio. CHF. Der Umsatz blieb mit 4,39 (4,40) Mrd. CHF nahezu stabil. Die Dividende soll mit 0,55 CHF ebenfalls konstant bleiben. Da die Schweizer keine Entspannung des schwierigen Marktumfeldes erwarten, will sich Clariant von weniger wachstums- oder margenstarken Geschäften trennen.

Weiter halten; (B+). 

Nestlé verzeichnete 2018/19 das größte Wachstum seit vier Jahren. Der Umsatz wuchs um 1,2 % auf 92,6 Mrd. CHF. Unter dem Strich fuhr der Reingewinn um 24,4 % auf 12,6 Mrd. CHF vor. Der HV am 23. April wird eine um 0,25 CHF erhöhte Dividende von 2,70 CHF vorgeschlagen. Im lfd. Jahr erwarten die Züricher eine weitere Steigerung beim organischen Umsatzwachstum und für 2021/22 eine „anhaltende Beschleunigung“ in Richtung eines nachhaltigen mittleren Wachstums.   

Nestlé bleibt eine Dividendenperle; (A–).

 Bei einem Gewinnzuwachs in 2019 von 12 % auf 4,15 Mrd. $ will der Versicherer Zurich Insurance seinen Aktionären eine auf 20 (19) CHF erhöhte Dividende ausschütten. Die Schweizer wurden im vergangenen Jahr weniger von teuren Naturkatastrophen getroffen, als ihre Konkurrenten. Zudem trug das Sparprogramm erste Früchte. In den Jahren 2020 bis 2022 wird nach Steuern eine Rendite von mehr als 14 % des Kapitals angepeilt.

Die Aktie gibt man nicht aus der Hand; (B+). 

Auch getrieben durch Sondereffekte verbuchte die Credit Suisse 2019 einen Gewinnsprung von 69 % auf 3,4 Mrd. CHF. Zudem sammelte das Geldhaus 79,3 Mrd. CHF an frischen Kundengeldern ein und erreichte beim verwalteten Vermögen mit 1,5 Bill. CHF einen neuen Rekordwert. Für 2020 erwartet das Geldhaus trotz anhaltend schwierigem Marktumfeld eine Eigenkapitalrendite von rd. 10 %.

Bei Credit Suisse dürfte es spannend bleiben; (B+). 

 Nach noch untestierten Zahlen stieg bei der  Raiffeisen Bank International das Betriebsergebnis um 2 % auf 2,38 Mrd. €. Jedoch sank der Nettogewinn um 3,4 % auf 1,23 Mrd. €. Aktionäre sollen eine Dividende von 1,00 (0,93) € je Aktie erhalten. Endgültige Zahlen veröffentlichen die Österreicher am 18. März.

RBI ist derzeit wenig interessant; (B).

 Der Baukonzern Strabag verzeichnete nach ersten Zahlen ein erfolgreiches Jahr 2019. Die Bauleistung stieg um 2 % auf 16,6 Mrd. €. Der Auftragsbestand wuchs von 16,9 auf 17,4 Mrd. €. Für 2020 soll die Bauleistung stabil bei 16 Mrd. € bleiben, während die Ebit-Marge auf über 3,5 (3,3) % zulegen soll. Das komplette Zahlenwerk wird am 29. April veröffentlicht.

Bei Strabag baut man weiter mit; (B+). 

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