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Alstom

plant Zugeständnisse

Paris – Der französische Zughersteller will für die geplante Übernahme der Zugsparte der kanadischen Bombardier Zugeständnisse an die EU-Kommission machen. Dazu gehöre, dass Bombardier die Talent-3-Plattform und die zugehörigen Produktionsanlagen am Standort Hennigsdorf bei Berlin verkaufen will. Auch der Alstom-Produktions-standort Reichshoffen in Frankreich soll verkauft werden. Nach ersten Gesprächen mit der Kommission legten die Franzosen in Abstimmung mit Bombardier diese Verpflichtungszusagen vor, um die potenziellen wettbewerblichen Bedenken der Kommission zu berücksichtigen, hieß es von Konzernseite. Die vorgeschlagenen Maßnahmen stünden jedoch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die EU-Kommission. Derzeit untersuchen EU-Wettbewerbshüter die geplante Übernahme. Jüngst wurde das Fristende nochmals auf den 31. Juli verschoben. Die Wettbewerbshüter können dann auch noch eine vertiefte Prüfung anordnen. Wenn alles glatt läuft, sollte das Geschäft im 1. Halbjahr 2021 abgeschlossen sein.

Alstom hat nach der geplatzten Fusion mit der Siemens-Sparte Erfahrungen mit der EU. Angesichts der Wachstumsaussichten bleiben Anleger vor der Konzern-Hochzeit weiter investiert; (B+). 

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