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BAUER AG

Rechtsstreit verloren

18.03.2020

Der Abschluss der BAUER AG wird durch eine vorzunehmende Einzelwertberichtigung negativ beeinflusst. Durch den negativen Ausgang des Rechtsstreits wird die Gesellschaft ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2019 nicht erreichen. Durch die Entscheidung des High Court in Hongkong wurde ein Berufungsverfahren beendet. In den Jahren 2011 und 2012 hatte ein verbundenes Unternehmen der BAUER AG Baumaßnahmen zur Errichtung eines unterirdischen Bahnhofs durchgeführt und Mehraufwand aufgrund erschwerter Bodenverhältnisse gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht. Aufgrund der jetzigen negativen Entscheidung rechnet der Vorstand mit Wertberichtigungen in Höhe von rund 40 Mio. Euro. Dadurch werden sich auch die Kennzahlen EBIT und Nachsteuerergebnis um rund 40 Mio. Euro reduzieren. Bisher rechnete das Management mit einem EBIT von rund 70 Mio. Euro und einem leicht positiven Ergebnis nach Steuern. Dadurch wird BAUER die mit den Finanzpartnern vereinbarten Covenants nicht einhalten können. Da sich die Finanzierungssituation des Unternehmens in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, geht der Vorstand davon aus, eine gute Lösung mit den Finanzpartnern zu finden. Angesichts der zusätzlichen Belastung hat das Management entschieden, für 2019 keine Dividende auszuschütten.

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