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Börsengerüchte

Eine Personalie bei der Tochter Kabi sorgt bei Fresenius für Aufsehen. Der neue Chef der Sparte, Michael Sen, soll die Abspaltung vom Mutterkonzern und einen eigenen Börsengang vorantreiben, heißt es dazu aus Marktkreisen.

Der norddeutsche Arzneimittelhersteller Cheplapharm plant Insidern zufolge im Herbst einen milliardenschweren Börsengang. Das Unternehmen betreibt keine eigene Arzneimittel-
forschung, sondern hat sich in den vergangenen 25 Jahren für mehr als 3 Mrd. € ein Portfolio von mehr als 100 Pharmaprodukten zusammengekauft.

Kommt es bei Jenoptik bald zu Akquisitionen? Nach dem neuesten Schuldscheindarlehen in der Größenordnung von 400 Mio. € wird man an der Börse hellhörig.

Einem Medienbericht zufolge denkt die Allianz über ein Gegenangebot für Hartford nach. Der US-Konzern hatte zuvor eine 23,2 Mrd. $ schwere Offerte des Rivalen Chubb ausgeschlagen. Strategisch wäre der Kauf von Hartford durch den deutschen Versicherer durchaus sinnvoll, weil die Münchener dadurch ihre US-Präsenz ausbauen könnten.

Der britische Technologiekonzern Renishaw hat sich dem Vernehmen nach selbst als Übernahmekandidat ins Gespräch gebracht. U.a. das US-Unternehmen Danaher und die schwedische Hexagon sollen bereits ihre Fühler ausgestreckt haben.

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