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Carnival keine Besserung in Sicht

London – Der Kreuzfahrtschiff-Betreiber, zu dem u.a. auch die Aida-Flotte zählt, ist massiv von den Coronaauswirkungen getroffen worden. Reisebeschränkungen und die Angst vor einer Ansteckung auf einem der Schiffe haben die Umsätze im Geschäftsjahr 2020 auf 5,59 Mrd. $ einbrechen lassen. Im Vorjahr fuhr Carnival noch Erlöse in Höhe von 20,83 Mrd. $ ein. Neben den Buchungsausfällen ließen auch höhere Kosten das Ergebnis nach Steuern in den roten Bereich abrutschen. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen hier einen Verlust von –10,24 Mrd. $, nach einem Gewinn von 2,99 Mrd. $ im Vorjahreszeitraum. Auch auf lange Sicht gibt sich Carnival-Chef Arnold Donald eher wenig optimistisch: Die Branche dürfte nicht vor 2023 wieder das Niveau von vor der Virus-Krise erreichen, so der Manager. Die gesamte Flotte des US-Kreuzfahrtkonzerns könnte zwar bis Ende dieses Jahres wieder in See stechen, allerdings dürfte es länger dauern, bis die Einnahmen aus der Zeit vor dem Ausbruch der Pandemie wieder erreicht seien.

Die Tourismusbranche dürfte noch länger an der Coronakrise und ihren Folgen zu kämpfen haben. Doch der „Urlaubshunger“ ist da, daher bleibt Carnival vorerst unter Beobachtung; (B).       

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