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Credit Suisse Hegdefonds-Chaos brockt Verlust ein

Zürich – Der Ausfall eines Hedgefonds aus den USA kommt dem Schweizer Bankhaus teuer zu stehen. Die Belastung dürfte sich auf etwa 4,4 Mrd. CHF belaufen, so Credit Suisse. Für das 1. Quartal rechnet das Management daher vor Steuern insgesamt mit einem Verlust von etwa –900 Mio. CHF. Konkrete Zahlen zum 1. Quartal präsentiert der Konzern am 22. April. Investmentbank-Chef Brian Chin und Risikochefin Lara Werner müssen das Geldhaus zudem verlassen. Die Konzernleitung um Bankchef Thomas Gottstein verzichtet darüber hinaus auf Bonizahlungen. Zudem setzt die Bank den Rückkauf eigener Aktien aus und plant, auch die Dividende zu kappen. Diese soll demnach um gut zwei Drittel auf 0,10 CHF gesenkt werden (HV: 30. April). Der US-Hedgefonds-Ausfall ist jedoch bereits die zweite Belastung für die Schweizer in diesem Jahr. Zuvor hatte die Pleite des britisch-australischen Finanzkonglomerats Greensill Capital die Credit Suisse getroffen. Derzeit versucht die Bank, möglichst viel Geld zugunsten der Anleger mehrerer Lieferketten-Finanzierungsfonds zu retten, die sie gemeinsam mit Greensill aufgelegt hatte.

Die Credit Suisse behält man mit reichlich Abstand im Auge; (B–). 

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