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Cyan bleibt vorsichtig

In den ersten 9 Monaten 2020 stiegen die Gesamterträge von 11,9 Mio. auf 21,5 Mio. €. Die Ergebnisse des Unternehmens wurden jedoch durch die Sondereffekte im Zusammenhang mit der Wirecard-Insolvenz belastet, die bei Cyan für 4,5 Mio. € Wertberichtigungen sorgte. Auf Ebitda-Basis führte dies zu einem Verlustanstieg auf –2,7 (–2,3) Mio. €. Unter dem Strich konnte der Verlust hingegen etwas auf –5,4 (–6,5) Mio. € zurückgefahren werden.

Finanzchef Michael Sieghart wies ferner darauf hin, dass sich einige Kunden derzeit nicht so schnell für neue Projekte aufgrund der Coronasituation entschließen würden. Dennoch konnten einige wichtige Abschlüsse erzielt werden. Außerdem wurde bei Orange France die Testphase für die Softwarelösung abgeschlossen. „Das ablaufende Jahr war in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Aber gerade in den letzten, verbliebenen Monaten konnten wir wichtige Schritte setzen, die sich bei gutem Verlauf noch in diesem Jahr oder spätestens in Q1 2021 positiv niederschlagen werden. Unternehmerisch sind wir jetzt gut aufgestellt und blicken sehr zuversichtlich auf 2021“, so der neue CEO Frank von Seth.

Da Cyan in den aufstrebenden Geschäftsfeldern IT-Sicherheitslösungen und Telekomservices unterwegs ist, könnte die Aktie durchaus spekulativ reizvoll sein; (A–).

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