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Dermapharm

erhöht Prognose

 

Nach Boom im Q1 normalisiert sich das Geschäft

Zum Ausbruch der Coronapandemie im Auftaktquartal 2020 verbuchte das Arzneimittelunternehmen eine starke Nachfrage. Im Q2 normalisierte sich die Entwicklung, dennoch wird der Ausblick für das Gesamtjahr 2020 angehoben.

Im Q1 kam es zu einem deutlich höheren Absatz von Vitaminen, Mineralien und Enzymen zur Stärkung des Immunsystems. Mit Blick auf das gesamte 1.Halbjahr stellte Dermapharmchef Hans-Georg Feldmeier nach der hohen Nachfrage nach Markenprodukten in den ersten 3 Monaten eine „Glättung dieser Bevorratungseffekte im Q2“ fest. Insgesamt kletterten die Erlöse im 1. Halbjahr um 14 % auf 378 Mio. €. Das Ebitda stieg um 5 % auf 86 Mio. €. Die Ebitda-Marge sank zwar auf 22,8 (24,6) %, befindet sich aber dennoch auf einem hohen Niveau.

Inzwischen rechnet Dermapharm für das Gesamtjahr mit einem Umsatzanstieg um 12 bis 15 % sowie mit einem Zuwachs des bereinigten Ebitda um 8 bis 10 %. Zuvor war mit einem Erlöseplus sowie einem Ebitda im oberen einstelligen Prozentbereich gerechnet worden. Analysten zeigten sich zum Teil enttäuscht, weil man sich nach dem starken Q1 und der Allergopharma-Übernahme (Behandlungen von Allergien) von Merck noch mehr versprochen hatte.

Dermapharm verfügen über eine gute Produktpalette, die mit dem Zukauf von Allergopharma noch sinnvoll verstärkt wurde. Die Prognoseerhöhung untermauert die positive Aktieneinschätzung; (A–).

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