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Eni legt Sparten zusammen

Mailand – Der italienische Energiekonzern peilt im Rahmen seines Strategieplans für 2021 bis 2024 u.a. die Zusammenlegung der Bereiche Erneuerbare Energien und Privatkunden sowie eine neue Dividendenpolitik an. Eni will mit dem fusionierten Segment bis 2030 einen Kundenstamm von 15 Mio. Kunden und eine installierte Kapazität an „grüner“ Energie von 15 GW erreichen. Die Gesamtinvestition für das Geschäft wird sich in dem Zeitraum auf 4 Mrd. € belaufen. Die Aktionäre sollen ab einem Ölpreis von 43 $ pro Barrel zudem eine Dividende von mindestens 0,36 € pro Aktie erhalten. Bisher lag die Preisgrenze bei 45 $ pro Barrel. Der Ölpreiskollaps im Frühjahr 2020 hat dem Konzern im vergangenen Jahr jedoch einen Milliardenverlust eingebrockt. Auch wegen hoher Abschreibungen summiert sich der Verlust nach Steuern auf –8,6 Mrd. €. Im Vorjahr hatte Eni zumindest einen kleinen Gewinn von 148 Mio. € erzielen können.

Bei Eni bleibt man dennoch erst einmal auf Abstand; (B). 

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