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GEA Group

erhöht Prognose

Schon vor Corona arbeitete der Maschinen-und Anlagenbauer für die Nahrungsmittel-, Getränke, Pharma- und Chemiebranche an seiner Effizienz. Im Herbst 2019 hatte GEA bereits seinen Sparkurs verschärft. Durch diese frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen kommt der Konzern jetzt auch gut durch die Pandemie. Zwar sanken die Umsätze im
3. Quartal um 7,2 % auf 1,15 Mrd. € und der Auftragseingang um 16 % auf 1,05 Mrd. €, aber zum Q2 bedeutet diese Entwicklung eine deutliche Steigerung, zumal sich die Vorjahresvergleichswerte auf Rekordniveau befanden. Das Ebitda vor Restrukturierungen legte leicht um 1,6 % auf 145,3 Mio. € zu. Ansonsten sank das Ebitda um 2,7 % auf 134,8 Mio. €. Das Konzernergebnis setzte wegen der Restrukturierung und auch einer höheren Steuerquote von 59,8 Mio. auf 43,4 Mio. € zurück. Zum Ende des Q3 wurde sodann die Nettoverschuldung zum Vorjahresstichtag von –263 Mio. € in eine Nettoliquidität von +213 Mio. € gedreht.

Innerhalb der laufenden strategischen Portfoliobereinigung verkauft GEA aus der Division Farm Technologies sein Geschäft mit Stall- und Milchkühltechnik. Der Unternehmensteil kommt auf einen Jahreserlös von 50 Mio. €. Über finanzielle Details wurde mit dem Käufer Stillschweigen vereinbart. Zuletzt präzisierte der Vorstand den Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 und erwartet ein Ebitda vor Restrukturierungen von mehr als 500 (Vj. 479) Mio. €, statt der zuvor angepeilten 430 bis 480 Mio. €.

Die Aktie von Musterdepot-Wert GEA hat noch deutlich Luft nach oben; (A–).

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