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Generali stemmt sich gegen Corona-Auswirkungen

Mailand - Der italienische Versicherer hat im abgelaufenen Jahr im Tagesgeschäft so viel verdient wie noch nie. Prozentual zweistellige Wachstumsraten in der Schaden- und Unfallversicherung und die brummende Vermögensverwaltung ließen das operative Ergebnis mit 5,2 Mrd. € leicht über den bisherigen Rekordwert aus dem Vorjahr steigen. Unter dem Strich musste Generali jedoch deutliche Einbußen hinnehmen. Der Gewinn brach um mehr als ein Drittel auf rund 1,74 Mrd. € ein. Die Generali begründet den Gewinneinbruch u.a. mit den Finanzmarktturbulenzen infolge der Corona-pandemie und der teuren Beilegung eines Streits um den Verkauf der schweizerischen Bank BSI. Generali-Chef Philippe Donnet sprach dennoch von „exzellenten Resultaten“ für das Unternehmen in einem nie dagewesenen Umfeld durch die Coronakrise. Der Versicherer hält zudem an seinen Zielen fest, die für die Jahre 2018 bis 2021 beim Gewinn je Aktie ein jährliches Wachstum um 6 bis 8 % vorsehen. Aktionäre sollen von der guten operativen Entwicklung mit einer auf 1,01 € erhöhten Dividende profitieren. Zudem will der Konzern den im vergangenen Jahr zurückgehaltenen Teil der Ausschüttung für 2019 nachzahlen. Insgesamt erhalten die Aktionäre damit in diesem Jahr 1,47 € je Aktie.

Generali versichert vorerst weiter das Depot; (B+). 

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