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Bayer und CureVac formen Impfstoff-Allianz

Nach Pfizer und BioNTech wurde nun die nächste Impfstoff-Allianz geschlossen, diesmal mit ausschließlich deutscher Beteiligung. Durch die Partnerschaft mit dem Tübinger Biotechunternehmen steigt Bayer nun auch in das Rennen um die Corona-Impfstoffe ein. Bayer wird CureVac bei den aufwendigen Arbeiten für die Zulassung der letzten klinischen Studie sowie später bei der reibungslosen Auslieferung unterstützen. Auch CureVac setzt bei seinem Impfstoff (ebenso wie BioNTech oder Moderna) auf die neue Technologie, der sogenannten Boten-RNA (mRNA). Diese soll den menschlichen Zellen die Informationen zur Produktion von Proteinen und damit zur Bekämpfung der Krankheitserreger vermitteln.

Die Zulassungsrechte für den Impfstoff sollen bei CureVac bleiben, aber Bayer hat die Option, Inhaber der Zulassung in einigen außereuropäischen Märkten zu werden. Außerdem prüfen die Leverkusener, ob sie in die Produktion des Impfstoffes einsteigen. Zwischenergebnisse des CureVac-Impfstoffes werden vom Biotechunternehmen Ende des 1. Quartals oder zu Beginn des 2. Quartals 2021 erwartet. „Diese sollen die Basis für einen Zulassungsantrag bilden“, so CureVac-Vorstandschef Franz-Werner Haas.

Riesige Erträge sind für Bayer aus dem Deal nicht zwangsläufig zu erwarten, dennoch kann die Zusammenarbeit als Startschuss für weitere vielversprechende Projekte gesehen werden; (A–).

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