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Krones AG

Verlustausweis im zweiten Quartal

Kosteneinsparungen sorgen jedoch für geringere Ergebnisbelastung

30.07.2020

Die Krones AG musste im zweiten Quartal 2020 einen deutlichen Umsatzrückgang von 16,5 Prozent auf 756,6 Mio. Euro hinnehmen. Da sich die Corona-Auswirkungen im ersten Quartal noch in engen Grenzen hielten, stand zum Halbjahr ein Umsatzminus von 10,1 Prozent auf 1,70 Mrd. Euro in den Büchern. Der Auftragseingang gab sogar um 28,5 Prozent auf 1,46 Mrd. Euro nach. Das zweite Quartal bescherte ein Bestellminus von 38,2 Prozent. Das EBITDA verringerte sich im zweiten Quartal leicht von 30,9 auf 29,0 Mio. Euro. Allerdings war der Vorjahreswert durch Sondereffekte belastet. In diesem Jahr kam es zu einer Erhöhung der Kreditrisikovorsorge um 3,2 Mio. Euro. Auch durch Goodwillabschreibungen von 13,6 Mio. Euro verschlechterte sich das Vorsteuerergebnis von minus 3,6 auf minus 21,2 Mio. Euro. Bei einem Quartalsergebnis nach Steuern von minus 17,6 Mio. Euro belief sich das Ergebnis je Aktie auf minus 0,56 Euro.

Die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen haben jedoch den negativen Ergebnisausweis abgemildert. Beim EBITDA wies Krones für das erste Halbjahr sogar einen leichten Zuwachs auf 118,5 Mio. Euro aus. Durch die Goodwillabschreibungen resultierte beim Konzernergebnis nach Steuern ein Rückgang von 33,3 auf 21,5 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie sank entsprechend von 1,06 auf 0,68 Euro. Beim Free Cashflow gelang dem Unternehmen eine Verbesserung um fast 200 Mio. Euro auf minus 64,8 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr konnte das Management immer noch keine Prognose abgeben. Die Verantwortlichen waren jedoch überzeugt, dass das aktuelle Marktumfeld die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im laufenden Jahr negativ beeinflussen wird.

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