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KWS Saat wird vorsichtiger

Angesichts der „dramatisch verschärften“ Russland-Ukraine-Krise muss der Saatguthersteller seine erst am 14. Februar präsentierte Prognose reduzieren. Immerhin rechnet das Unternehmen weiterhin mit Zuwächsen. Allerdings wird das Umsatzwachstum nun zwischen 6 bis 8 (bisher 9 bis 11) % liegen. Die Ebit-Marge wird zwischen 8 bis 9 (zuvor 10) % gesehen. KWS verfüge in Russland und der Ukraine über Töchter mit Züchtungs-, Produktions-, Vertriebs- und Verwaltungsaktivitäten. Das bisher für 2022 geplante Umsatzvolumen in beiden Ländern entsprach etwa 10 % des Gruppenumsatzes.

Die Prognosereduzierung von KWS ist bitter, kommt aber angesichts der aktuellen Situation nicht überraschend. Es gilt jedoch hier einen kühlen Kopf zu bewahren. Nach einer Bodenbildung könnten sogar Nachkäufe bei der Aktie durchaus attraktiv werden; (B+).

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