Anthropic Das KI-Unternehmen strebt dem Börsenprospekt zufolge scheinbar eine Bewertung von mehr als 2 Bill. $ an. Allerdings meldete der Konzern für 2025 einen Nettoverlust von –42 Mrd. $. Rund 34 Mrd. $ davon seien jedoch auf Neubewertungen von Finanzierungen zurückzuführen. Der Umsatz konnte in 2025 indes auf fast 4,6 Mrd. $ verzwölffacht werden. Im kommenden Jahr will Anthropic 518 Mrd. $ in die Cloud- und Recheninfrastruktur investieren. Ein konkreter IPO-Termin steht jedoch weiterhin nicht fest.
SGB-Smit-IPO Der Transformatorenhersteller strebt Gerüchten zufolge Anfang kommenden Jahres an die Börse. Der US-Finanzinvestor One Equity Partners (OEP), dem das Unternehmen gehört, habe die Vorbereitungen dafür aufgenommen. Berichten zufolge wird eine Bewertung von 4 bis 5 Mrd. € angestrebt. Allerdings wäre auch ein Weiterverkauf an einen anderen Investor eine mögliche Option.
Oracle Einem Bericht von ,Bloomberg‘ zufolge könnte es zu Verzögerungen beim Bau eines Rechenzentrums in New Mexico kommen, was zu milliardenschweren Kosten führen könnte. Das geplante Rechenzentrum von Blue Owl, in dem Oracle Supercomputer für OpenAI betrieben soll, sollte ursprünglich 18 Mrd. $ kosten. Proteste und Klagen von Umweltverbänden könnten die für 2028 geplante Inbetriebnahme gefährden. Nun will das Unternehmen Mietzahlungen wegen „höherer Gewalt“ aufschieben, aber Hauptmieter bleiben.
VW Der Autokonzern könnte vor dem größten Rückruf seit dem Dieselskandal stehen. Wegen möglicher Probleme mit der Lenkung müssen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes weltweit fast 2,16 Mio. VW-Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Medienberichten zufolge sind neben der Kernmarke VW auch Skoda und Seat betroffen. Damit könnte die Zahl der Rückrufe auf über 4 Mio. steigen.
RWE Gemeinsam mit der Private-Equity-Gesellschaft KKR will der Energiekonzern im Zuge der anstehenden Reprivatisierung ein unverbindliches Angebot für Uniper abgeben.