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Neues den USA

General Motors hat seine Produktion in den USA, Kanada und Mexiko zunächst bis Ende März gestoppt. Zudem prüfe GM aktuell die Möglichkeit, medizinische Geräte, wie beispielsweise Beatmungsgeräte, herzustellen.

Bei GM wartet man erstmal ab; (B). 

Auch Ford muss in Nordamerika zunächst bis Ende März seine Produktion stoppen. Zudem wurden auch in Europa Produktionsstandorte vorrübergehend geschlossen, wie z.B. in Köln. In anderen Werken wurden die Betriebsschichten umgestellt.

Ford bleibt vorerst am Straßenrand geparkt; (B). 

Der E-Autoproduzent Tesla muss nun doch sein Werk in Kalifornien vorübergehend stilllegen, nachdem er sich einer ersten Aufforderung widersetzt hatte. Die kalifornischen Behörden verhängten jüngst für die ganze Region eine dreiwöchige Ausgangssperre. Der Konzern war bereits von einer zehntägigen Schließung seiner Gigafactory in Shanghai betroffen.

Der Produktionsstopp lastet schwer auf den Zielen des E-Auto-Pioniers. Dennoch behält man Tesla auf der Watchlist; (B). 

Der Paketdienstleister FedEx streicht aufgrund der Viruskrise seine Jahresziele. Auch von einer neuen Prognose sieht der Konzern vorerst ab. Im jüngsten Quartal (bis Ende Februar) brach der Nettogewinn nach ersten Angaben bereits von 739 Mio. auf 325 Mio. $ ein. Trotz eines Umsatzanstiegs von 3 % auf 17,5 Mrd. $.

FedEx hatte bereits vor der Coronakrise mit der wachsenden Konkurrenz zu kämpfen. Nun muss der Konzern erst einmal zeigen, was in ihm steckt; (B). 

Der angeschlagene Flugzeugbauer Boeing fordert nach starken Verlusten durch die Coronaepidemie ein Hilfspaket von mind. 60 Mrd. $ von der US-Regierung. Langfristig sei die Branche weiterhin gut aufgestellt – kurzfristig seien die Mittel jedoch nötig um „den Druck auf den Luftfahrtsektor und die Wirtschaft ingesamt zu bewältigen“, so der Konzern. Doch das Unternehmen setzt auch auf interne Maßnahmen: So verzichten Vorstandschef Dave Calhoun und Verwaltungsratsvorsitzender Larry Kellner bis Jahresende auf ihr Gehalt. Auch die Dividendenzahlungen stellt das Unternehmen bis auf Weiteres ein. „Boeing zehrt von all seinen Ressourcen, um den Betrieb fortzusetzen und die Lieferkette in der Coronaviruskrise aufrechtzuerhalten“, so der Flugzeugbauer.

Die Coronakrise ist nicht die einzige Krise, die Boeing bewältigen muss, daher Abstand halten; (B–).

Die Telekom-Tochter T-Mobile US erwartet durch das Coronavirus starke Auswirkungen auf das Geschäft. Der Konzern hat einen Großteil seiner Läden geschlossen. Einen konkreten Ausblick für 2020 will der Konzern jedoch erst bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen liefern. Die Fusion mit dem US-Konkurrenten Sprint sei zudem nicht in Gefahr, so der Konzern.

T-Mobile US bleibt in der Depot-Leitung; (B+).

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