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New von der Heimatbörse

Allianz Tochter investiert in Gebrauchtwagenportal; (A–): Der Start-up-Investor des Versicherungskonzerns, Allianz X, investiert in das Gebrauchtwagenportal Heycar. Über eine Kapitalerhöhung wird sich das Unternehmen an der Mobility Trader Holding beteiligen, die die Plattform betreibt und den Autokonzernen VW und Daimler gehört. Im Gegenzug wird die Allianz für die kommenden 5 Jahre Versicherungs-Partner von Heycar. Zur Höhe des Investments oder des erworbenen Anteils hat sich der Konzern bislang nicht geäußert.

Bayer erhält Zulassung für Blockbuster-Medikament; (A–): Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat dem Zulassungsantrag des Nierenmedikaments Finerenon des Pharma- und Chemiekonzerns grünes Licht gegeben. Der Wirkstoff wurde für Patienten zugelassen, die neben Typ-2-Diabetes eine chronische Nierenerkrankung entwickelt haben. Unter anderem verhindert das Präparat demnach Nierenversagen, kadiovaskulären Tod und Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz. Konzernangaben zufolge hat das Medikament Blockbuster-Potenzial.

Ceconomy Übernahme stockt; (A–): Das SDAX-Unternehmen teilte mit, dass der geplante Erwerb der restlichen 21,6 % der Anteile an der Media-Saturn-Holding vorübergehend gestoppt wurde. Nach Angaben des Elektronikhändlers haben einige Aktionäre gegen die geplante Kapitalerhöhung, mit welcher der Erwerb finanziert werden sollte, beim Oberlandesgericht Düsseldorf Klage eingereicht. Die Transaktion könnte damit nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende September) abgeschlossen werden. An den Plänen habe sich jedoch nichts geändert. Auf der Hauptversammlung im Februar wurde dem Vorhaben mit einer Mehrheit von 99 % zugestimmt. Nach bisherigen Angaben sollten 125,8 Mio. neue Titel ausgegeben werden.

UMT Gruppe mit starkem Wachstum (B+): Der Umbau des Technologieunternehmens von einem Mobile Payment Spezialisten hin zu einem „Technologiehaus“ schreitet gut voran. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 setzte das Unternehmen mit 30,54 Mio. € 140 % mehr um. Vor allem die Bereiche „Technologie mit Software“ sowie „Commerce und Beratung“ trugen zu dem Wachstum bei. Das Ebit hat sich mit 4,23 (1,08) Mio. € beinahe vervierfacht. Insgesamt sprang der Jahresüberschuss um 244 % auf 3,66 Mio. € an. Für 2021 rechnet der Vorstand im Zuge der strategischen Neuausrichtung mit weiterem Wachstum und erwartet eine Verdopplung bei Umsatz und Ergebnis.

creditshelf mit ersten Halbjahreszahlen; (B): Der Mittelstandsfinanzierer steigerte das arrangierte (gewährte) Kreditvolumen in den ersten 6 Monaten um 57 % auf 71,8 Mio. €. Das angefragte Kredit-volumen hingegen setzte auf 744,5 (860,1) Mio. € zurück. Im Vorjahr sorgte jedoch die Coronapandemie für einen signifikanten Anfrageanstieg. Den vollständigen Halbjahresbericht legt creditshelf am 9. September vor.

Fraport spürt weitere Erholung; (B+): Nachdem die Lockdownmaßnahmen den Frankfurter Flughafenbetreiber auch zu Jahresbeginn belasteten, sorgten die Lockerungen im Juni für eine anhaltende Erholung des Geschäftsbetriebs. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen  1,78 Mio. Passagiere und damit ein Plus von 200 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auf das 1. Halbjahr gesehen ging die Zahl der Fluggäste mit 6,5 Mio. dennoch um 46,6 % im Vergleich zu 2020 zurück.

Bastei Lübbe besser dank Leselust; (B): Der Ausbau des digitalen Angebots sowie mehrere Bestseller haben den Umsatz der Verlagsgruppe im Pandemiejahr 2020/21 (per Ende März) um 13,7 % auf 92,7 Mio. € angeschoben. Das Ebit legte auf 10,9 (4,1) Mio. € zu. Beim Konzernergebnis schaffte Bastei Lübbe mit 7,9 (–9,1) Mio. € den Turn-around. Für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 gibt sich der Vorstand optimistisch und erwartet Erlöse zwischen 90 und 95 Mio. € sowie ein Ebit in der Bandbreite von 11 bis 12 Mio. €.

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